Axial-Wellendichtringe

Axial-Wellendichtringe

Bei Verwendung von Axial-Wellendichtringen erfolgt die Abdichtung nicht auf der Welle, sondern an einem axial gerichteten Gehäuseteil. Typische Bauformen sind V-Ringe und Gamma-Ringe. Bei beiden Dichtungstypen wirkt die Dichtlippe axial mit geringer Reibung, zusätzlich entsteht eine Schleuderwirkung im Betrieb. Die V-Ring Varianten bestehen komplett aus einem Elastomerwerkstoff, die Gamma-Ringe hingegen bestehen aus zwei Bauelementen, einem Metallring und einem Elastomerdichtelement. Der Metallring verhindert Beschädigungen und stützt den Gummiwerkstoff.

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Breite mm
Innendurchmesser d mm
Außendurchmesser D mm
Stärke s mm
Werkstoff
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Bauart
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Auswahl
DICHTOMATIK V-Ring NBR, Bauform A
Der V-Ring dient als Lippendichtung aber auch als Schleuderring. Der V-Ring sitzt aufgedehnt auf der Welle und muss rechtwinklig mit einem genau definierten Abstand zur metallischen Gegenlauffläche montiert werden, um eine axiale Vorspannung der Dichtlippe zu gewährleisten. Als Gegenlauffläche dient die Stirnseite eines Lagers, die Stirnwand eines Gehäuses, eines Wellenbundes und eines Flanschdeckels. Der V-Ring rotiert mit der Welle und dichtet axial auf der Gegenlauffläche. Bei steigender Umfangsgeschwindigkeit strebt die Dichtlippe durch die Fliehkraft nach außen und verringert dadurch den Anpressdruck. Ab einer bestimmten Umfangsgeschwindigkeit hebt die Dichtlippe völlig von der metallischen Gegenlauffläche ab. Der V-Ring wirkt dann nur noch als Spaltdichtung und Schleuderscheibe. Medien: Gute chemische Beständigkeit gegen viele Fette und Mineralöle. Betriebseinsatzgrenzen: Umfangsgeschwindigkeit: ≤ 8 m/s; axial gesichert ab ≥ 8 m/s; radial gesichert ab ≥ 12 m/s Druck: für drucklosen Betrieb ausgelegt Vorteile: einfaches Dichtelement Abdichtung gegen Staub, Schmutz, Fett, Öl- oder Wasserspritzer gut in Kombination mit Radial-Wellendichtringen einsetzbar geringe Anforderungen an die Gegenlauffläche bezüglich der Oberflächengüte einfache Montage wird auf die Welle gedehnt die Laufreibung verringert sich mit steigender Umfangsgeschwindigkeit durch die Fliehkraftwirkung gute dynamische Dichtwirkung gleicht geringe axiale Bewegungen sowie Winkel- und Radial-Versatz aus schützt Radial-Wellendichtringe vor abrasiven Umgebungsbedingungen
DICHTOMATIK V-Ring NBR, Bauform S
Der V-Ring dient als Lippendichtung aber auch als Schleuderring. Der V-Ring sitzt aufgedehnt auf der Welle und muss rechtwinklig mit einem genau definierten Abstand zur metallischen Gegenlauffläche montiert werden, um eine axiale Vorspannung der Dichtlippe zu gewährleisten. Als Gegenlauffläche dient die Stirnseite eines Lagers, die Stirnwand eines Gehäuses, eines Wellenbundes und eines Flanschdeckels. Der V-Ring rotiert mit der Welle und dichtet axial auf der Gegenlauffläche. Bei steigender Umfangsgeschwindigkeit strebt die Dichtlippe durch die Fliehkraft nach außen und verringert dadurch den Anpressdruck. Ab einer bestimmten Umfangsgeschwindigkeit hebt die Dichtlippe völlig von der metallischen Gegenlauffläche ab. Der V-Ring wirkt dann nur noch als Spaltdichtung und Schleuderscheibe. Medien: Gute chemische Beständigkeit gegen viele Fette und Mineralöle. Betriebseinsatzgrenzen: Umfangsgeschwindigkeit: ≤ 8 m/s; axial gesichert ab ≥ 8 m/s; radial gesichert ab ≥ 12 m/s Druck: für drucklosen Betrieb ausgelegt Vorteile: einfaches Dichtelement Abdichtung gegen Staub, Schmutz, Fett, Öl- oder Wasserspritzer gut in Kombination mit Radial-Wellendichtringen einsetzbar geringe Anforderungen an die Gegenlauffläche bezüglich der Oberflächengüte einfache Montage wird auf die Welle gedehnt die Laufreibung verringert sich mit steigender Umfangsgeschwindigkeit durch die Fliehkraftwirkung gute dynamische Dichtwirkung gleicht geringe axiale Bewegungen sowie Winkel- und Radial-Versatz aus schützt Radial-Wellendichtringe vor abrasiven Umgebungsbedingungen
DICHTOMATIK Gamma-Ring NBR, Bauform 01
Gamma-Ringe sind Axial-Wellendichtungen, die aus zwei Bauteilen bestehen, einem beschichteten Metallring und einem aus der Form vulkanisierten Elastomerdichtelement. Der Metallring schützt die Elastomerdichtung gegen Beschädigungen, dient als Halterung und Abstützung der Elastomerdichtung und wirkt gleichzeitig als Schleuderscheibe. Die Elastomerdichtung ist nicht fest an den Metallring gebunden, sondern auf den Metallring aufgedehnt und wird zusätzlich durch den axialen Bördelbund gehalten. Medien: Gute chemische Beständigkeit ­gegen viele Mineralöle und -fette.
DICHTOMATIK Gamma-Ring NBR, Bauform 02
Gamma-Ringe sind Axial-Wellendichtungen, die aus zwei Bauteilen bestehen, einem beschichteten Metallring und einem aus der Form vulkanisierten Elastomerdichtelement. Der Metallring schützt die Elastomerdichtung gegen Beschädigungen, dient als Halterung und Abstützung der Elastomerdichtung und wirkt gleichzeitig als Schleuderscheibe. Die Elastomerdichtung ist nicht fest an den Metallring gebunden, sondern auf den Metallring aufgedehnt und wird zusätzlich durch den axialen Bördelbund gehalten. Bei der Bauform 02 ist der Metallring am Außenmantel in axialer Richtung verlängert. In Kombination mit der umlaufenden Nut in der axialen Gegenlauffläche wird eine zusätzliche Labyrinthabdichtung gebildet. Medien: Gute chemische Beständigkeit ­gegen viele Mineralöle und -fette.
DICHTOMATIK V-Ring FKM, Bauform A
Der V-Ring dient als Lippendichtung aber auch als Schleuderring. Der V-Ring sitzt aufgedehnt auf der Welle und muss rechtwinklig mit einem genau definierten Abstand zur metallischen Gegenlauffläche montiert werden, um eine axiale Vorspannung der Dichtlippe zu gewährleisten. Als Gegenlauffläche dient die Stirnseite eines Lagers, die Stirnwand eines Gehäuses, eines Wellenbundes und eines Flanschdeckels. Der V-Ring rotiert mit der Welle und dichtet axial auf der Gegenlauffläche. Bei steigender Umfangsgeschwindigkeit strebt die Dichtlippe durch die Fliehkraft nach außen und verringert dadurch den Anpressdruck. Ab einer bestimmten Umfangsgeschwindigkeit hebt die Dichtlippe völlig von der metallischen Gegenlauffläche ab. Der V-Ring wirkt dann nur noch als Spaltdichtung und Schleuderscheibe. Medien: Mineralöle und -fette, synthetische Öle und Fette, Motoren-, Getriebe- und ATF-Öle, Kraftstoffe, aromatische und chlorierte Kohlenwasserstoffe, breite Chemikalien- und Lösungsmittelbeständigkeit. Betriebseinsatzgrenzen: Umfangsgeschwindigkeit: ≤ 6,5 m/s; axial gesichert ab ≥ 6,5 m/s; radial gesichert ab ≥ 10 m/s Druck: für drucklosen Betrieb ausgelegt Vorteile: einfaches Dichtelement Abdichtung gegen Staub, Schmutz, Fett, Öl- oder Wasserspritzer gut in Kombination mit Radial-Wellendichtringen einsetzbar geringe Anforderungen an die Gegenlauffläche bezüglich der Oberflächengüte einfache Montage wird auf die Welle gedehnt die Laufreibung verringert sich mit steigender Umfangsgeschwindigkeit durch die Fliehkraftwirkung gute dynamische Dichtwirkung gleicht geringe axiale Bewegungen sowie Winkel- und Radial-Versatz aus schützt Radial-Wellendichtringe vor abrasiven Umgebungsbedingungen
DICHTOMATIK V-Ring NBR, Bauform L
Der V-Ring dient als Lippendichtung aber auch als Schleuderring. Der V-Ring sitzt aufgedehnt auf der Welle und muss rechtwinklig mit einem genau definierten Abstand zur metallischen Gegenlauffläche montiert werden, um eine axiale Vorspannung der Dichtlippe zu gewährleisten. Als Gegenlauffläche dient die Stirnseite eines Lagers, die Stirnwand eines Gehäuses, eines Wellenbundes und eines Flanschdeckels. Der V-Ring rotiert mit der Welle und dichtet axial auf der Gegenlauffläche. Bei steigender Umfangsgeschwindigkeit strebt die Dichtlippe durch die Fliehkraft nach außen und verringert dadurch den Anpressdruck. Ab einer bestimmten Umfangsgeschwindigkeit hebt die Dichtlippe völlig von der metallischen Gegenlauffläche ab. Der V-Ring wirkt dann nur noch als Spaltdichtung und Schleuderscheibe. Medien: Gute chemische Beständigkeit gegen viele Fette und Mineralöle. Betriebseinsatzgrenzen: Umfangsgeschwindigkeit: ≤ 8 m/s; axial gesichert ab ≥ 8 m/s; radial gesichert ab ≥ 12 m/s Druck: für drucklosen Betrieb ausgelegt Vorteile: einfaches Dichtelement Abdichtung gegen Staub, Schmutz, Fett, Öl- oder Wasserspritzer gut in Kombination mit Radial-Wellendichtringen einsetzbar geringe Anforderungen an die Gegenlauffläche bezüglich der Oberflächengüte einfache Montage wird auf die Welle gedehnt die Laufreibung verringert sich mit steigender Umfangsgeschwindigkeit durch die Fliehkraftwirkung gute dynamische Dichtwirkung gleicht geringe axiale Bewegungen sowie Winkel- und Radial-Versatz aus schützt Radial-Wellendichtringe vor abrasiven Umgebungsbedingungen
DICHTOMATIK V-Ring FKM, Bauform S
Der V-Ring dient als Lippendichtung aber auch als Schleuderring. Der V-Ring sitzt aufgedehnt auf der Welle und muss rechtwinklig mit einem genau definierten Abstand zur metallischen Gegenlauffläche montiert werden, um eine axiale Vorspannung der Dichtlippe zu gewährleisten. Als Gegenlauffläche dient die Stirnseite eines Lagers, die Stirnwand eines Gehäuses, eines Wellenbundes und eines Flanschdeckels. Der V-Ring rotiert mit der Welle und dichtet axial auf der Gegenlauffläche. Bei steigender Umfangsgeschwindigkeit strebt die Dichtlippe durch die Fliehkraft nach außen und verringert dadurch den Anpressdruck. Ab einer bestimmten Umfangsgeschwindigkeit hebt die Dichtlippe völlig von der metallischen Gegenlauffläche ab. Der V-Ring wirkt dann nur noch als Spaltdichtung und Schleuderscheibe. Medien: Mineralöle und -fette, synthetische Öle und Fette, Motoren-, Getriebe- und ATF-Öle, Kraftstoffe, aromatische und chlorierte Kohlenwasserstoffe, breite Chemikalien- und Lösungsmittelbeständigkeit. Betriebseinsatzgrenzen: Umfangsgeschwindigkeit: ≤ 6,5 m/s; axial gesichert ab ≥ 6,5 m/s; radial gesichert ab ≥ 10 m/s Druck: für drucklosen Betrieb ausgelegt Vorteile: einfaches Dichtelement Abdichtung gegen Staub, Schmutz, Fett, Öl- oder Wasserspritzer gut in Kombination mit Radial-Wellendichtringen einsetzbar geringe Anforderungen an die Gegenlauffläche bezüglich der Oberflächengüte einfache Montage wird auf die Welle gedehnt die Laufreibung verringert sich mit steigender Umfangsgeschwindigkeit durch die Fliehkraftwirkung gute dynamische Dichtwirkung gleicht geringe axiale Bewegungen sowie Winkel- und Radial-Versatz aus schützt Radial-Wellendichtringe vor abrasiven Umgebungsbedingungen

Axial-Wellendichtringe

Im Gegensatz zu Radial-Wellendichtringen dichtet hier die Dichtlippe nicht auf der Welle, sondern üblicherweise an einem Gehäuseteil in axialer Richtung. Üblichste Bauformen sind V-Ringe und Gamma-Ringe.

Ausführlichere allgemeine technische Informationen zu Wellendichtringen finden Sie bei den Radial-Wellendichtringen.

V-Ringe

V-Ringe sind Vollgummi-Axialdichtungen und werden in der Regel für drucklose Abdichtungen an beweglichen Wellen eingesetzt. Dabei wirkt die V-förmige Dichtlippe axial. Trotz ihrer einfachen Konstruktion dichten V-Ringe wirkungsvoll gegen Schmutz, Spritzwasser und Schmiermittel und schützen die Lagerstelle in abrasiver Umgebung.

Der Vorteil von V-Ringen ist, dass sie nur geringe Reibungskräfte im Betrieb entwickeln. Bei hohen Drehzahlen löst sich die Dichtlippe durch die Zentrifugalkraft sogar ab. Der V-Ring wird so zu einer berührungsfreien Dichtung, die den Schmutz abschleudert. Dadurch hält ihr Einsatz Verlustwerte gering und schließt einen Verschleiß an der Dichtstelle aus. Außerdem ist von Vorteil, dass sie auch bei kleinen Einbauräumen einfach zu montieren sind und einen Mittenversatz oder eine Schiefstellung der Welle bis zu einem gewissen Grad aufnehmen, ohne ihre Dichtwirkung zu verlieren.

Voraussetzung für die Funktion ist die Einhaltung des Maßes H1.

Gamma-Ringe

Gamma-Ringe sind Axialdichtungen, die aus zwei Bauteilen bestehen: einem beschichteten Metallring und einem Elastomerdichtelement. Der Metallring schützt die Elastomerdichtung gegen Beschädigungen, dient als Halterung und Abstützung der Elastomerdichtung und wirkt gleichzeitig als Schleuderscheibe. Die Dichtwirkung der elastomeren Dichtlippe des Gamma-Ringes ist identisch mit dem V-Ring

Bei manchen Ausführungen ist der Metallring am Außenmantel in axialer Richtung verlängert. In Kombination mit einer umlaufenden Nut in der axialen Gegenlauffläche wird eine zusätzliche Labyrinthabdichtung gebildet.

Voraussetzung für die Funktion ist die Einhaltung des Maßes L.