DICHTOMATIK V-Ring FKM, Bauform S

Zu den Varianten

Der V-Ring dient als Lippendichtung aber auch als Schleuderring. Der V-Ring sitzt aufgedehnt auf der Welle und muss rechtwinklig mit einem genau definierten Abstand zur metallischen Gegenlauffläche montiert werden, um eine axiale Vorspannung der Dichtlippe zu gewährleisten. Als Gegenlauffläche dient die Stirnseite eines Lagers, die Stirnwand eines Gehäuses, eines Wellenbundes und eines Flanschdeckels. Der V-Ring rotiert mit der Welle und dichtet axial auf der Gegenlauffläche. Bei steigender Umfangsgeschwindigkeit strebt die Dichtlippe durch die Fliehkraft nach außen und verringert dadurch den Anpressdruck. Ab einer bestimmten Umfangsgeschwindigkeit hebt die Dichtlippe völlig von der metallischen Gegenlauffläche ab. Der V-Ring wirkt dann nur noch als Spaltdichtung und Schleuderscheibe.

Medien:

Mineralöle und -fette, synthetische Öle und Fette, Motoren-, Getriebe- und ATF-Öle, Kraftstoffe, aromatische und chlorierte Kohlenwasserstoffe, breite Chemikalien- und Lösungsmittelbeständigkeit.

Betriebseinsatzgrenzen:

Umfangsgeschwindigkeit: ≤ 6,5 m/s; axial gesichert ab ≥ 6,5 m/s; radial gesichert ab ≥ 10 m/s

Druck:

für drucklosen Betrieb ausgelegt

Vorteile:

einfaches Dichtelement

Abdichtung gegen Staub, Schmutz, Fett, Öl- oder Wasserspritzer

gut in Kombination mit Radial-Wellendichtringen einsetzbar

geringe Anforderungen an die Gegenlauffläche bezüglich der Oberflächengüte

einfache Montage

wird auf die Welle gedehnt

die Laufreibung verringert sich mit steigender Umfangsgeschwindigkeit durch die Fliehkraftwirkung

gute dynamische Dichtwirkung

gleicht geringe axiale Bewegungen sowie Winkel- und Radial-Versatz aus

schützt Radial-Wellendichtringe vor abrasiven Umgebungsbedingungen

Technische Daten
  • Hersteller/MarkeDICHTOMATIK
  • WerkstoffFKM (früher FPM)
  • NormDIN 3760
  • TypAxial-Wellendichtring
  • BauartS
Produktvarianten filtern
Produktvarianten (1-25 von 38)