Keilriemenscheiben

Keilriemenscheiben oder Keilrillenscheiben sind Teil eines formschlüssigen Zugmitteltriebs. Neben der Kraft- bzw. Drehmomentenübertragung vom Riemen auf die Welle führen die Keilriemenscheiben den Riemen aufgrund der Rillengeometrie der kraftschlüssigen Triebe. Standardmaterial für die Scheiben ist Grauguss. Entscheidende Werte zur Definition einer Keilriemenscheibe sind das Profil des Riemens, der Scheibenaußendurchmesser, die Rillenzahl, sowie die Gestaltung der Befestigungsbohrung. Hier sind neben zylindrischen Vorbohrungen Taper-Buchsen-Befestigungen weit verbreitet.

Durch die Anwendung von Riemen-Messwerkzeugen kann die optimale Vorspannung und Ausrichtung von Riemen zuverlässig zu überprüfen. Darüber hinaus können Profile zuverlässig bestimmt und der Verschleiß an Riemenscheiben geprüft werden.

Technische Informationen

Im Unterschied zu den Flachriemen haben Keilriemen eine Seitenführungsstabilität und einen besseren Kraftschluss zwischen Reimenscheibe und Riemen. Dies führt zu kompakteren Antrieben ohne übermäßige Belastung der Lagerstellen.

 

Generell können klassische Keilreimen und Schmalkeilriemen, ob ummantelt Schmalkeilriemen oder flankenoffen Schmalkeilriemen, in den gleichen Scheiben laufen, da deren Biegequerschnitte identisch sind. Dadurch entstehen bei der Umrüstung keine weiter en Kosten durch neue Scheiben.

Folgende klassische Keilriemen können mit den Vorteilen einer höheren Leistung, einer höheren Lebensdauer und einer größeren Sicherheit durch Schmalkeilriemen ersetzt werden.