Taper-Buchsen

Bei Taper-Buchsen handelt es sich um geschlitzte Verbindungselemente mit konischer Außenmantelfläche. Der Vorteil des Taper-Buchsen-Systems ist, dass es zu einer Baugröße (z.B. 2517) verschiedene innenliegende metrische und zöllige Bohrungen gibt. Die Bohrung, welche in der Bezeichnung der Baugröße nachgestellt ist, ist zudem mit einer genormten Passfedernut ausgestattet. Die Buchsen werden durch das Eindrehen von Stiftschrauben in den ebenfalls konischen Naben gespannt oder auch wieder gelöst. Aufgrund des auftretenden Kraftschlusses zwischen Welle und Taper-Buchse kommt es zum festen Sitz der Bauteile.

Technische Informationen

Das Hauptanwendungsgebiet der Taper-Buchsen ist die Befestigung von Keilriemenscheiben auf Wellen. Auf diesem Sektor hat die Taper-Buchse die klassische Passfederverbindung übertroffen. Ebenso bei Kettenrädern befindet sich die Taper-Buchse auf dem Vormarsch.

Taper-Buchsen sind Verbindungselemente mit konischer Grundform und einem Längsschlitz, um den Konus elastisch zu halten. Zusätzlich ist die Bohrung mit einer Passfedernut nach DIN 6885 versehen. Die Passfeder übernimmt die Funktion einer zusätzlichen Sicherung. Gespannt werden die Buchsen durch Eindrehen der Stiftschrauben in die Gewindeteile der Nabe, die damit über die glatten Bohrungen der Taper-Buchse die Konusflächen gegeneinander pressen und durch diese Presskraft das Drehmoment übertragen. Für die Verwendung einer Taper-Buchse müssen die Nabenteile die entsprechende Buchsen-Aufnahme aufweisen.