Spannlager

Spannlager

Spannlager, auch Y-Lager genannt, sind montagefertige Baueinheiten welche als Stehlager- oder Flanschlagereinheiten ausgeführt sind. Sie bestehen aus einem einreihigen Rillenkugellager mit kugeliger Außenmantelfläche und beidseitigen Abdichtungen. Durch die statische Pendelfunktion zwischen Außenring und Gehäuse, können Fluchtungsfehler ausgeglichen werden. Befestigungsmöglichkeiten am verbreiterten Innenring helfen bei einer einfachen und schnellen Montage auf der Welle. Geläufige Arten der Befestigung auf der Welle sind die Gewindestift-Befestigung und die Exzenterring-Befestigung. Je nach Ausführung muss auf die Drehrichtung geachtet werden.

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Hersteller/Marke
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Innendurchmesser d mm
Gewinde
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Außendurchmesser D mm
Drehrichtung
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Breite B mm
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Spannlager (1-25 von 33 Produkten mit 440 Varianten)
Auswahl
SKF Y-Lager mit beidseitig verbreitertem Innenring, Gewindestiftbefestigung
Y-Lager mit Gewindestiftbefestigung im Innenring werden durch Anziehen der beiden, um 120° versetzten Gewindestiften mit Ringschneide auf der Welle befestigt. Sie sind für Lagerungen mit gleichbleibender wie auch wechselnder Drehrichtung geeignet. Lager der Reihe YAR 2 haben einen auf beiden Seiten verbreiterten Innenring und sind auf beiden Seiten mit einer zusätzlichen Schleuderscheibe versehen. Die Schleuderscheiben sind entweder aus: Stahlblech gepresst, Lager-Nachsetzzeichen 2F aus Stahlblech gepresst und mit einer anvulkanisierten Dichtlippe (= Mehrfachdichtung) versehen, Lager-Nachsetzzeichen 2RF Diese Y-Lager haben serienmäßig zwei, um 120° versetzte Schmierbohrungen im Außenring, die beidseits der Laufrille im Außenring angeordnet sind. Lager aus nichtrostendem Stahl - Nachsatz HV Bei diesen Lagern mit beidseitig verbreitertem Innenring sind die Lagerringe, die Kugeln, die Stahlblechteile der Dichtung und die Gewindestifte aus nichtrostendem Stahl. Der Innenring ist beidseitig breiter ausgeführt. Lager der Reihen YAR 2..-2RF/HV sind mit einer hocheffektiven Mehrfachdichtung aus lebensmittelverträglichem Kautschuk mit Edelstahleinsatz und -schleuderscheibe auf beiden Seiten versehen. Sie sind mit einem lebensmittelverträglichen Schmierfett gefüllt und über eine Umfangsnut und eine Schmierbohrung im Außenring nachschmierbar. Die Umfangsnut im Außenring befindet sich gegenüber der Seite mit den Gewindestiften im Innenring. Bedingt durch den Werkstoff ist die dynamische Tragfähigkeit von Lagern aus nichtrostendem Stahl geringer als die der Lager aus Wälzlagerstahl.
SKF Y-Lager mit einseitig verbreitertem Innenring, Exzenterringbefestigung
Y-Lager mit Exzenterring sollten vornehmlich in Lagerungen mit gleichbleibender Drehrichtung Verwendung finden. Bei diesen Lagern ist eine Seite des Innenrings mit einer exzentrischen Andrehung versehen, auf die der Exzenterring mit einer exzentrischen Ausdrehung aufgesetzt wird und in Drehrichtung der Welle gegenüber dem Innenring verdreht und festgezogen wird. Durch Festziehen des Gewindestifts im Exzenterring wird das Lager auf der Welle gesichert. Der Exzenterring der Lager für metrische Wellen ist verzinkt und der der Lager für Zollwellen brüniert.
INA Spannlager mit sphärischem Außenring, Loslager, Mitnehmernut im Innenring, beidseitig R-Dichtung
Spannlager mit Mitnehmernut im Innenring sind Loslager mit hochtemperaturbeständigen Eigenschaften. Loslager werden bei niedrigen Drehzahlen und Belastungen zum Ausgleich von Längendehnungen der Welle eingesetzt. Durch die Nut sind sie radial einfach zu befestigen. Die Verdrehsicherung kann durch einen Mitnehmerstift in der Welle oder durch einen Stellring mit Stift erfolgen. Die Loslager sind für gezogene Wellen bis zur Qualität h7 geeignet. Dichtungsform: Zwei verzinkte Stahlblechscheiben mit dazwischen liegendem NBR-Teil, Dichtlippe axial vorgespannt. Zum Schutz der Dichtlippe vor mechanischer Beschädigung ist die äußere Blechscheibe tief heruntergezogen. Eingesetzt in schmal bauenden Spannlagern mit einseitig verbreitertem Innenring. Rostschutz: Der Innenring ist bis zum Bohrungsdurchmesser 60 mm Corrotect® beschichtet und damit vor Passungsrost geschützt
SKF Y-Lager mit beidseitig verbreitertem Innenring, Exzenterringbefestigung
Y-Lager mit Exzenterring sollten vornehmlich in Lagerungen mit gleichbleibender Drehrichtung Verwendung finden. Bei diesen Lagern ist eine Seite des Innenrings mit einer exzentrischen Andrehung versehen, auf die der Exzenterring mit einer exzentrischen Ausdrehung aufgesetzt wird und in Drehrichtung der Welle gegenüber dem Innenring verdreht und festgezogen wird. Durch Festziehen des Gewindestifts im Exzenterring wird das Lager auf der Welle gesichert. Die Y-Lager dieser Reihe haben einen beidseitig verbreiterten Innenring. Dadurch ist die Verkippung des Innenrings auf der Welle eingeengt, was die Lager ruhiger laufen lässt. Die Lager der Reihe YEL 2 sind mit einer Hochleistungs-Standarddichtung und auf beiden Seiten mit einer zusätzlichen Schleuderscheibe versehen. Die Schleuderscheiben sind entweder aus: Stahlblech gepresst, Lager-Nachsetzzeichen 2F aus Stahlblech gepresst und mit einer anvulkanisierten Dichtlippe (Mehrfachdichtung) versehen Nachsetzzeichen 2RF/VL065 Die Y-Lager der ReiheYEL 2 haben serienmäßig zwei, um 120° versetzte Schmierbohrungen, die beidseits der Laufrille im Außenring angeordnet sind.
INA Spannlager mit sphärischem Außenring, Befestigung durch Exzenterspannring, beidseitig R-Dichtung
Diese „klassischen“ INA-Spannlager werden mit einem Spannring auf der Welle befestigt. Sie sind besonders geeignet für Lagerungen mit gleichbleibender Drehrichtung, bei niedriger Drehzahl und Belastung auch für wechselnde Drehrichtung. Der Spannring wird vorzugsweise in Drehrichtung verspannt und mit einem Gewindestift gesichert. Diese Verbindungsart schont die Welle und lässt sich wieder leicht lösen. Dichtungsform: Zwei verzinkte, nach außen abgewinkelte Stahlblechscheiben mit dazwischenliegendem NBR-Teil und radial vorgespannter Dichtlippe. Besserer Schutz vor mechanischer Beschädigung. Größerer Fettraum durch die nach außen abgewinkelten Blechscheiben. Eingesetzt in Spannlagern mit beidseitig verbreitertem Innenring. Nachsetzzeichen: 2C - beidseitig mit Schleuderscheibe
SKF Y-Lager mit einseitig verbreitertem Innenring, Gewindestiftbefestigung
Y-Lager mit Gewindestiftbefestigung im Innenring werden durch Anziehen der beiden, um 120° versetzten Gewindestiften mit Ringschneide auf der Welle befestigt. Sie sind für Lagerungen mit gleichbleibender wie auch wechselnder Drehrichtung geeignet. Lager der Reihe YAT 2 haben einen auf einer Seiten verbreiterten Innenring und sind mit Standarddichtungen versehen. Diese Y-Lager haben serienmäßig zwei, um 120° versetzte Schmierbohrungen im Außenring, die beidseits der Laufrille im Außenring angeordnet sind.
INA Spannlager mit zylindrischem Außenring, Befestigung durch Exzenterspannring, beidseitig P-Dichtung
Spannlager mit Exzenterspannring und zylindrischer Mantelfläche Die Grundform der Baureihe RAE..-NPP ist ein Spannlager mit Exzenterspannring und einseitig verbreitertem Innenring. Die Lager werden in zylindrische Bohrungen montiert.
INA Spannlager mit sphärischem Außenring, Befestigung durch Exzenterspannring, beidseitig P-Dichtung
Diese „klassischen“ INA-Spannlager werden mit einem Spannring auf der Welle befestigt. Sie sind besonders geeignet für Lagerungen mit gleichbleibender Drehrichtung, bei niedriger Drehzahl und Belastung auch für wechselnde Drehrichtung. Der Spannring wird vorzugsweise in Drehrichtung verspannt und mit einem Gewindestift gesichert. Diese Verbindungsart schont die Welle und lässt sich wieder leicht lösen. Dichtungsform: Zwei verzinkte Stahlblechscheiben mit dazwischen-liegendem NBR-Teil, Dichtlippe axial vorgespannt. Zum Schutz der Dichtlippe vor mechanischer -Beschädigung ist die äußere Blechscheibe tief heruntergezogen. Eingesetzt in schmal bauenden Spannlagern mit einseitig verbreitertem Innenring. Nachsetzzeichen: AS2/V    - Lageraußenring mit 2 Schmierbohrungen in versetzten Ebenen FA125.5 - mit Corrotect®-Beschichtung, rostgeschützt FA107    - Lager mit Schmierbohrungen auf der Befestigungsseite FA106    - Lager besonders geräuschgeprüft
SKF Y-Lager mit normalem Innenring
Y-Lager mit normalem Innenring werden mit Normaltoleranzen in der Lagerbohrung gefertigt und durch entsprechend feste Passung auf der Welle befestigt. Diese Y-Lager der Reihen 17262 und 17263 unterscheiden sich von den Rillenkugellagern der Reihen 62 und 63 durch die kugelig ausgeführte Außenringmantelfläche. Geeignet sind diese Lager insbesondere für Lagerungen mit wechselnden Lastrichtungen und hohen Anforderungen an die Laufruhe. Sie lassen auch bei höheren Axialbelastungen die gleichen Drehzahlen zu wie die entsprechenden Rillenkugellager mit Dichtscheiben. Sie haben keine standardmäßigen Schmierbohrungen im Außenring. Lager mit dem Nachsetzzeichen B haben zwei um 120° versetzte Schmierbohrungen, die beidseits der Laufrille im Außenring angeordnet sind.
INA Spannlager mit Gummidämmring, Befestigung durch Exzenterspannring, beidseitig P-Dichtung
Spannlager mit Gummidämmring Diese Spannlager werden mit Exzenterspannring auf der Welle befestigt. Der Außenring ist mit einem dickwandigen NBR-Dämmring ummantelt. Der Dämmring nimmt Schwingungen und Stöße auf und dämpft dadurch Laufgeräusche. Die Mantelfläche der Dämmringe ist sphärisch oder zylindrisch. Schmierung: Lager mit Gummidämmring sind nicht nachschmierbar
SKF Y-Lager Einlageringe
Die Einlageringe der Reihe RIS 2 sind vor allem für den Einsatz in Y-Stehlagergehäusen aus Stahlblech vorgesehen. Zwischen Lageraußenring und Gehäuse-Aufnahmebohrung angeordnet dämpfen sie Schwingungen und Geräusche und erlauben einen geringen Versatz des Lagers im Gehäuse, um z. B. kleinere Wellendehnungen oder Schiefstellungen zu kompensieren. Die Einlageringe der Baureihe RIS 2 sind aus Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR), haben eine kugelige Mantelfläche und können bei Betriebstemperaturen zwischen –30 bis +100 °C eingesetzt werden. Die Einlageringe sind als Zubehör erhältlich und müssen getrennt bestellt werden. Sie können als Dämmring auf dem Außenring aller Y-Lager montiert werden, ausgenommen sind jedoch die Y-Lager mit normalen Innenring der Reihen 17262 und 17263.
INA Spannlager mit zylindrischem Außenring, Innenring für Passung, beidseitig R-Dichtung
Diese Lager haben einen zylindrischen Außenring und werden in zylindrische Bohrungen eingebaut. Der Innenring ist beidseitig verbreitert und wird durch eine Passung auf der Welle befestigt. Durch den breiteren Innenring können zusätzliche axiale Distanzringe entfallen. Der zentrische Sitz ermöglicht Drehzahlen wie von Standard-­Kugellagern, die Belastung kann sowohl gleichbleibend als auch wechselnd sein. Gleichzeitig wird eine gute Laufruhe erreicht. Die Toleranz der Innenring-Bohrung entspricht der Toleranzklasse PN nach DIN 620. Dichtungsform:Zwei verzinkte Stahlblechscheiben mit dazwischen liegendem NBR-Teil, Dichtlippe axial vorgespannt. Zum Schutz der Dichtlippe vor mechanischer Beschädigung ist die äußere Blechscheibe tief heruntergezogen. Eingesetzt in schmal bauenden Spannlagern mit einseitig verbreitertem Innenring.
INA Spannlager mit sphärischem Außenring, Befestigung durch Spannhülse, beidseitig RSR-Dichtung
Bei dieser Baureihe wird der Innenring durch eine Spannhülse mit Nutmutter und Sicherungsblech auf der Welle befestigt. Spannhülse und Nutmutter verbinden den Lagerinnenring konzentrisch und kraftschlüssig mit der Welle. Dadurch sind Drehzahlen wie bei Rillenkugellagern möglich. Gleichzeitig ist bei diesen Lagern die Laufruhe höher als bei normalen Spannlagern. Spannhülse, Nutmutter und Sicherungsblech sind verzinkt. Durch die inkorporierte Spannhülse haben die Lager die gleichen radialen Abmessungen und Tragzahlen wie die Spannlager mit Exzenterspannring und mit Gewindestiften im Innenring und sind mit diesen Lagern austauschbar. Dichtungsform: Einteilige, verzinkte Stahlblechscheibe mit anvulkanisierter, radial vorgespannter NBR-Dichtlippe. Eingesetzt in Spannlagern mit inkorporierter Spannhülse.
INA Spannlager mit sphärischem Außenring, Befestigung durch Exzenterspannring, beidseitig T-Dichtung
Diese „klassischen“ INA-Spannlager werden mit einem Spannring auf der Welle befestigt. Sie sind besonders geeignet für Lagerungen mit gleichbleibender Drehrichtung, bei niedriger Drehzahl und Belastung auch für wechselnde Drehrichtung. Der Spannring wird vorzugsweise in Drehrichtung verspannt und mit einem Gewindestift gesichert. Diese Verbindungsart schont die Welle und lässt sich wieder leicht lösen. Dichtungsform: Zwei verzinkte Stahlblechscheiben mit dazwischen-liegendem NBR-Teil und drei radial vorgespannten Dichtlippen für extrem starke Verschmutzung. Zum besseren Schutz der Dichtlippe vor mechanischer Beschädigung ist die äußere Blechscheibe nach außen abgewinkelt. Niedrigere Drehzahlen durch höhere Reibung.
INA Spannlager mit sphärischem Außenring, Befestigung durch Gewindestifte, beidseitig R-Dichtung
Bei diesen Spannlagern wird der Innenring durch zwei um 120° versetzte Gewindestifte auf der Welle fixiert. Diese Art eignet sich für Lagerungen mit gleichbleibender Drehrichtung, bei niedriger Drehzahl und Belastung auch für wechselnde Drehrichtung. Die Gewindestifte sind selbsthemmend und haben ein Feingewinde mit Ringschneide zur sicheren Befestigung der Lager. Die Lager sind, bis auf die Baureihe AY..-NPP-B, nachschmierbar. Dichtungsform: Zwei verzinkte, nach außen abgewinkelte Stahlblechscheiben mit dazwischenliegendem NBR-Teil und radial vorgespannter Dichtlippe. Besserer Schutz vor mechanischer Beschädigung. Größerer Fettraum durch die nach außen abgewinkelten Blechscheiben. Eingesetzt in Spannlagern mit beidseitig verbreitertem Innenring. Nachsetzzeichen: VA          - rostgeschützte Ausführung aus hochlegiertem Wälzlagerstahl FA107     - Lager mit Schmierbohrungen auf der Befestigungsseite
INA Spannlager mit sphärischem Außenring, Befestigung durch Gewindestifte, beidseitig P-Dichtung
Bei diesen Spannlagern wird der Innenring durch zwei um 120° versetzte Gewindestifte auf der Welle fixiert. Diese Art eignet sich für Lagerungen mit gleichbleibender Drehrichtung, bei niedriger Drehzahl und Belastung auch für wechselnde Drehrichtung. Die Gewindestifte sind selbsthemmend und haben ein Feingewinde mit Ringschneide zur sicheren Befestigung der Lager. Die Lager sind, bis auf die Baureihe AY..-NPP-B, nachschmierbar. Dichtungsform: Zwei verzinkte Stahlblechscheiben mit dazwischen-liegendem NBR-Teil, Dichtlippe axial vorgespannt. Zum Schutz der Dichtlippe vor mechanischer -Beschädigung ist die äußere Blechscheibe tief heruntergezogen. Eingesetzt in schmal bauenden Spannlagern mit einseitig verbreitertem Innenring. Nachsetzzeichen: AS2/V    - Lageraußenring mit 2 Schmierbohrungen in versetzten Ebenen
ASAHI Spannlager mit beidseitig verbreitertem Innenring und Gewindestiftbefestigung
Spannlager sind beidseits abgedichtete, mit Schmierfett gefüllte Rillenkugellager und haben im Normalfall einen ein- oder beidseitig verbreiterten Innenring und eine kugelig ausgeführte Außenringmantelfläche. Die einzelnen Bauformen und Ausführungen der Spannlager unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Art ihrer Befestigung bzw. Verdrehsicherung auf der Welle. Die zwei Gewindestifte haben ein Feingewinde und sind durch die Ringschneide an ihrer Spitze selbsthaltend. Eine Verbesserung der Haltefähigkeit erhält man durch Abflachen der Welle. Diese Befestigungsart für Spannlager ist für nicht allzu hohe Lasten auch bei wechselnder Drehrichtung geeignet.
INA Spannlager mit sphärischem Außenring, Befestigung durch Exzenterspannring, beidseitig L-Dichtung
Diese „klassischen“ INA-Spannlager werden mit einem Spannring auf der Welle befestigt. Sie sind besonders geeignet für Lagerungen mit gleichbleibender Drehrichtung, bei niedriger Drehzahl und Belastung auch für wechselnde Drehrichtung. Der Spannring wird vorzugsweise in Drehrichtung verspannt und mit einem Gewindestift gesichert. Diese Verbindungsart schont die Welle und lässt sich wieder leicht lösen. Dichtungsform: Zwei verzinkte, nach außen abgewinkelte Stahlblechscheiben im Außenring, dazwischen ein verzinkter Stahlblech-Winkelring auf den Innenring aufgepresst. Größerer Fettraum durch die nach außen abgewinkelten Blechscheiben. Eingesetzt in Spannlagern mit beidseitig verbreitertem Innenring. Für höhere Temperaturen und geringere Reibung.
SKF Y-Lager mit Spannhülsenbefestigung
Die SKF Y-Lager der Reihe YSA 2 K haben einen beidseitig symmetrisch verbreiterten Innenring und eine kegelige Bohrung mit (Kegel 1:12). Sie können mit den Standard-Spannhülsen der Reihe H 23. konzentrisch auf der Welle festgesetzt werden. Sie sind für Lagerungen mit handelsüblichen Wellen geeignet, an die höhere Anforderungen an die Laufruhe bzw. an das Drehvermögen bis hin zur Grenzdrehzahl gestellt werden. Sie können sowohl bei gleichbleibender wie auch wechselnder Drehrichtung eingesetzt werden. Die passende Spannhülse gehört nicht zum Lager und muss separat bestellt werden. Die SKF Y-Lager der Reihe YSA 2 sind mit den robusten Standarddichtungen ausgerüstet, denen noch Schleuderscheiben aus Stahlblech vorgeschaltet sind. Der Außenring ist serienmäßig mit zwei, um 120° versetzten Schmierbohrungen versehen, die beidseits der Laufrille im Außenring angeordnet sind SKF Y-Lager der Reihe YSA 2 sind mit Bohrungsdurchmessern von 25 bis 65 mm erhältlich, die für Spannhülsen der Reihe H 23 (für metrische Wellen von 20 bis 60 mm) geeignet sind. Diese Lager können auch auf Spannhülsen der Reihen HA 23 und HE 23 verwendet werden, für Zollwellen von 3/4 bis 2 1/4 inch.
ASAHI Spannlager mit Spannhülsenbefestigung inklusive Spannhülse
Spannlager sind beidseits abgedichtete, mit Schmierfett gefüllte Rillenkugellager und haben im Normalfall einen ein- oder beidseitig verbreiterten Innenring und eine kugelig ausgeführte Außenringmantelfläche. Die einzelnen Bauformen und Ausführungen der Spannlager unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Art ihrer Befestigung bzw. Verdrehsicherung auf der Welle. Die Befestigung der Spannlager mit Spannhülse und Reibschluss hält die Welle konzentrisch im Lager. Daraus ergeben sich ein ruhigerer Lauf der Lagerung, ein möglicher Drehrichtungswechsel und wesentlich höhere mögliche Drehzahlen. Die passende Spannhülse gehört zum Lager und muss nicht separat bestellt werden.
INA Spannlager mit zylindrischem Außenring, Befestigung durch Exzenterspannring, Nuten im Außenring, beidseitig P-Dichtung
Spannlager mit Exzenterspannring und zylindrischer Mantelfläche Die Grundform der Baureihe RAE..-NPP-NR ist ein Spannlager mit Exzenterspannring und einseitig verbreitertem Innenring. Der Außenring hat eine zylindrische Mantelfläche und zwei Nuten nach DIN 616. Die Lager werden in zylindrische Bohrungen montiert und axial durch montagefreundliche Sprengringe fixiert. Ein Sprengring nach DIN 5 417 ist bei der Lieferung montiert.
INA Spannlager mit Gummidämmring, Befestigung durch Exzenterspannring, beidseitig P-Dichtung
Spannlager mit Gummidämmring Diese Spannlager werden mit Exzenterspannring auf der Welle befestigt. Der Außenring ist mit einem dickwandigen NBR-Dämmring ummantelt. Der Dämmring nimmt Schwingungen und Stöße auf und dämpft dadurch Laufgeräusche. Die Mantelfläche der Dämmringe ist sphärisch oder zylindrisch. Schmierung: Lager mit Gummidämmring sind nicht nachschmierbar
INA Einstell-Rillenkugellager mit sphärischem Außenring, Innenring für Passung, beidseitig P-Dichtung
Einstell-Rillenkugellager gibt es mit zylindrischer Bohrung für Passungssitz. Lager mit Passungssitz auf der Welle ermöglichen Drehzahlen wie Standard-Kugellager, sind für Lagerungen mit wechselnder Drehrichtung geeignet und bieten eine gute Laufruhe. Dichtungsform: Zwei verzinkte Stahlblechscheiben mit dazwischen liegendem NBR-Teil, Dichtlippe axial vorgespannt. Zum Schutz der Dichtlippe vor mechanischer Beschädigung ist die äußere Blechscheibe tief heruntergezogen. Eingesetzt in schmal bauenden Spannlagern mit einseitig verbreitertem Innenring.
INA Spannlager mit Gummidämmring, Befestigung durch Exzenterspannring, beidseitig P-Dichtung
Spannlager mit Gummidämmring Diese Spannlager werden mit Exzenterspannring auf der Welle befestigt. Der Außenring ist mit einem dickwandigen NBR-Dämmring ummantelt. Der Dämmring nimmt Schwingungen und Stöße auf und dämpft dadurch Laufgeräusche. Die Mantelfläche der Dämmringe ist sphärisch oder zylindrisch. Schmierung: Lager mit Gummidämmring sind nicht nachschmierbar
INA Spannlager mit zylindrischem Außenring, Innenring für Passung, Einstellring aus Stahl, beidseitig P-Dichtung
Diese Lager bauen auf Spannlagern mit Passungssitz auf, haben jedoch zusätzlich einen quergesprengten Außenring als Einstellring. Sie werden in zylindrische Bohrungen montiert und kompensieren statische Fluchtungsfehler der Welle bis ±5°. Durch die Ringnuten im Außenring nach DIN 616 sind sie sehr gut für Blechkonstruktionen geeignet. Ihre axiale Befestigung erfolgt dort mit Sprengringen nach DIN 5 417. Bei der Baureihe BE wird der Innenring durch Passung auf der Welle fixiert. Dichtungsform:Zwei verzinkte Stahlblechscheiben mit dazwischen-liegendem NBR-Teil, Dichtlippe axial vorgespannt. Zum Schutz der Dichtlippe vor mechanischer -Beschädigung ist die äußere Blechscheibe tief heruntergezogen. Eingesetzt in schmal bauenden Spannlagern mit einseitig verbreitertem Innenring.

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Gehäuselager-Einheiten sind einbaufertige und betriebsbereite Baueinheiten zur Gestaltung besonders wirtschaftlicher Lagerungen. Sie sind besonders montagefreundlich.

Gehäuselager bieten dem Konstrukteur einen großen Gestaltungsspielraum bei der Auslegung der Lagerung, da viele unterschiedliche Gehäselager-Einheiten serienmäßig zur Auswahl stehen.

Fluchtungsfehler

Durch die kugelige Außenringmantelfläche des Spannlagers und der entsprechend hohlkugeligen Aufnahmebohrung des Spannlager-Gehäuses, können Gehäuselager-Einheiten fertigungs- oder montagebedingte Fluchtungsfehler der Welle kompensieren.
Der Ausgleich von Fluchtungsfehlern von bis zu 5 ͦ  ist möglich, wenn die Gehäuselager-Einheit später im Betrieb nicht nachgeschmiert werden muss.
Soll eine Nachschmierung im Betrieb möglich sein, können Fluchtungsfehler bis zu 2 ͦ  ausgeglichen werden.
Der Ausgleich betriebsbedingter Wellendurchbiegungen von wenigen Winkelminuten ist ebenfalls möglich.

Spannlager

Spannlager sind beidseits abgedichtete, mit Schmierfett gefüllte Rillenkugellager und haben im Normalfall einen ein- oder beidseitig verbreiterten Innenring und eine kugelig ausgeführte Außenringmantelfläche.
Die einzelnen Bauformen und Ausführungen der Spannlager unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Art ihrer Befestigung bzw. Verdrehsicherung auf der Welle.
Je nach Ausführung des Spannlagers werden Gehäuselager-Einheiten mittels

• Gewindestiften im Innenring,
• Exzenterring und Gewindestift,
• Spannhülse,
• Presspassung oder
• über eine profilierte Bohrung

auf der Welle befestigt.

Gewindestifte durch den Innenring

Die zwei Gewindestifte haben ein Feingewinde und sind durch die Ringschneide an ihrer Spitze selbsthaltend. Eine Verbesserung der Haltefähigkeit erhält man durch Abflachen der Welle. Diese Befestigungsart für Spannlager ist für nicht allzu hohe Lasten auch bei wechselnder Drehrichtung geeignet.

Exzenterspannringe

Die Exzenterring-Befestigung für Spannlager erfolgt so, dass der Exzenterring über den Innenringbund geschoben und in Drehrichtung der Welle gedreht wird, bis er sich festklemmt. Anschließend wird der Exzenterring mit Madenschrauben gesichert. Da der Ring mit einem Kreisabschnitt auf der Welle klemmt, schont er die Welle. Bei höheren Drehzahlen ist der Exzenterring nur geeignet, wenn die Drehrichtung konstant bleibt.

 

Spannhülsen

Die Befestigung der Spannlager mit Spannhülse und Reibschluss hält die Welle konzentrisch im Lager. Daraus ergeben sich ein ruhigerer Lauf der Lagerung, ein möglicher Drehrichtungswechsel und wesentlich höhere mögliche Drehzahlen.

Presspassung

Zylindrische Gehäuselager können natürlich auch mit einer Presspassung auf der Welle befestigt werden. Die Umgebungskonstruktion muss dann wie bei Standardrillenkugellagern ausgeführt sein. Die  Eigenschaften der Lagerung (Drehzahl, Drehrichtung etc.) sind dann identisch mit denen von Standardlagern.

Profilierte Bohrung

Im Fall von Spannlagern mit profilierter Bohrung erfolgt die Befestigung bzw. Verdrehsicherung auf der Welle durch Formschluss. Diese Spannlager sind für Lagerungen konzipiert, bei denen die Welle sehr hohe Momente übertragen muss und dies nur durch Vierkant- oder Sechskantwellen möglich ist. Die Lager werden mit Plustoleranz in der Bohrung gefertigt und sind daher besonders einfach zu montieren und demontieren. Sie werden über Umbauteile auf der Welle axial festgelegt.

Spannlager-Gehäuse

Spannager-Gehäuse stehen als Stehlager-, Flanschlager- und Spannlagerkopfgehäuse wahlweise aus Polyamid bzw. Polyester, Grauguss oder Stahlblech zur Verfügung.
Gehäuselager-Einheiten mit Gehäusen aus Stahlblech sind nicht hoch belastbar, lassen nur moderate Drehzahlen zu und sind auch nicht nachschmierbar. Da die Spannlager-Gehäuse zweiteilig sind, sind sie aber einfach zu montieren und preiswert. Sie werden hauptsächlich für Anwendungen genutzt, in denen nicht die Tragfähigkeit des Gehäuses sondern ein niedriges Gewicht der Einheit entscheidend ist.
Dagegen sind Spannlager-Gehäuse aus Guss einteilig und können wesentlich höhere Radial- und Axial- wie auch Stoßbelastungen aufnehmen. Deshalb eignen sich diese Gehäuselager-Einheiten besser für Lagerungen, die hohe Belastungen aufzunehmen haben. Da sie nachschmierbar sind, können sie bei Anwendungen mit hohen Drehzahlen und erforderlicher Nachschmierung verwendet werden.

Drehzahlen

Die zulässigen Drehzahlen bei Gehäuselager-Einheiten sind hauptsächlich von der Art ihrer Befestigung auf der Welle wie auch der Art der Abdichtung abhängig. Prinzipiell sind mit den konzentrischen Befestigungsmethoden der Spannlager durch Spannhülse oder Passungssitz höhere Drehzahlen möglich.
Bei allen Spannlagern mit Gewindestiftbefestigung bzw. mit Exzenterringbefestigung hat die gewählte Wellentoleranz zusätzlich Einfluss auf die zulässige Drehzahl. Je höher die Toleranzklasse, desto niedriger ist die zulässige Drehzahl.
Gehäuselager-Einheiten sind für vorzugsweise gezogene Wellen der Qualität h6 bis h9 geeignet.

Toleranzen

Die Bohrungen der Spannlager sind – im Gegensatz zu metrischen Standardlagern – mit einer Plus-Toleranz gefertigt. Daraus ergeben sich für Wellen mit h-Toleranzen Übergangs- bzw. Schiebesitze.

Axiale Verschiebbarkeit

Aufgrund des kugeligen Sitzes der Außenringe im Gehäuse und der Befestigung auf der Welle lassen Gehäuselager-Einheiten im Normalfall keine Ausbildung einer Fest- und Loslagerung zu. Der Lagerabstand darf also nicht sehr groß sein, oder die gesamte Anordnung muss so sein, dass eine axiale Nachgiebigkeit gewährleistet ist (z. B. Blechkonstruktion).

Ist axiale Verschiebbarkeit zwingend erforderlich, können in die Gewindebohrungen Schrauben mit Zapfen eingesetzt werden, die in eine Wellennut eingreifen.

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