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Bis auf den letzten Tropfen

Für die ständige Weiterentwicklung des Automobils betreibt BMW am Firmenhauptsitz in München eine umfangreiche Forschungseinrichtung – das FIZ. Seit mehreren Jahren betreut Ludwig Meister dort die Instandhaltung von hydraulischen Prüfanlagen.

Wir sind im Gehirn der Autoschmiede: Hightech-Werkstoffe für den Karosserieleichtbau, Bremsenenergierückgewinnung oder die Schaltpunktanzeige für den effizientesten Drehzahlbereich. Das ist nur eine kleine Auswahl der Technologien, die im Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) von BMW entwickelt werden. Rund 10.000 Menschen arbeiten hier an Fahrzeugen und Fahrzeugsystemen der Zukunft. In der Halle 23 des Fachbereichs Fahrdynamik testet der Prüfstandsplaner Jörg Brauner Teile des Fahrwerks und des Lenkgetriebes. Und seit etwa 15 Jahren ist auch Stefan Adelsperger, Außendienst Fluidtechnik bei Ludwig Meister, regelmäßig vor Ort.

Testexperte: Jörg Brauner ist Prüfstandsplaner im BMW FIZ.
 
Denn zusammen mit seinem Team von Hydraulikspezialisten betreut Stefan Adelsperger die Instandhaltung der ein Dutzend Prüfanlagen in Jörg Brauners Halle. „Ein BMW ist sportlich und gleichzeitig komfortabel. Diese Eigenschaften helfen wir hier zu kombinieren“, sagt Jörg Brauner. Denn schon bevor ein neues Lenkgetriebe, ein Stabilisator oder Stoßdämpfer in Serie geht, muss er die für das typische Fahrverhalten eines BMWs geforderten Eigenschaften nachweisen.

Simulierte Fahrt: Etwa ein Dutzend hydraulische Prüfstände messen das Verhalten von neuen Fahrwerksteilen unter verschiedenen Bedingungen.

 
 
Für den Fahrer ist es am Ende ein subjektives Empfinden, aber Jörg Brauner und seine Kollegen brechen das charakteristische Fahrgefühl auf physikalische Kennwerte wie Steifigkeit und Reibung herunter. Dafür simulieren an den einzelnen Prüfständen mehrere Hydraulikzylinder die Kräfte, die in unterschiedlichen Fahrsituationen auftreten können. Den hierfür benötigten Druck stellen zwei große Hydraulikaggregate bereit. „Schon bei der Projektierung und der Montage des Hydrauliksystems haben wir auf Ludwig Meister gesetzt“, erzählt Jörg Brauner. Ludwig Meister baute 2002 die beiden Versorgungsaggregate und setzte das Verteilsystem und die Einleitung in die Prüfstände um. Seither sind Stefan Adelsperger und seine Kollegen für die umfangreiche Wartung zuständig.
Denn in den vielen Schläuchen und Leitungen zirkulieren bis zu 3.000 Liter Hydrauliköl. „Bei einem Druck von 280 Bar kommen wir auf eine Durchflussmenge bis zu 400 Liter pro Minute“, rechnet Jörg Brauner vor. Das Besondere ist: Seit der Installation war noch kein einziger Ölwechsel notwendig. Weil Ludwig Meister das Öl, die Filter und andere Komponenten der Anlage regelmäßig kontrolliert, ist das Arbeitsmittel immer noch so gut wie neu. Und das belegen auch die Laborergebnisse – jährlich wird eine kleine Ölprobe auf ihre Reinheit untersucht. „Die Messung liefert immer beste Werte“, sagt Jörg Brauner.

Service im Fluss: Stefan Adelsperger (re.) und sein Expertenteam von 
Ludwig Meister betreuen seit 15 Jahren die hydraulischen Systeme von
Jörg Brauners Prüfanlagen.
 
Um auch den Zustand der etwa 150 Schläuche, 50 Druckspeicher und 1.000 Meter Rohrleitungen im Blick zu haben, führt Ludwig Meister akribisch Buch. Denn neben dem potenziellen Effizienzverlust können beschädigte Bauteile lebensgefährlich sein: „Reißt ein Hydraulikschlauch bei so hohem Druck ab, kann der Hieb des abgerissenen Schlauchs tödlich sein“, sagt Stefan Adelsperger. Doch Jörg Brauner muss sich über so etwas keine Sorgen machen. Er kann beruhigt seiner Arbeit nachgehen und sich immer auf den sauberen Betrieb seiner Prüfstände verlassen. Und seine Kollegen aus anderen Fachbereichen des FIZ verlassen sich inzwischen auch auf die Techniker von Ludwig Meister. Denn wenn doch mal etwas Unerwartetes passiert, sind Stefan Adelsperger und sein Team spontan und schnell zur Stelle. Jörg Brauner: „Die Zusammenarbeit mit Ludwig Meister ist sehr effektiv. Und all die Jahre sprechen für sich.“

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