Linearkugellager
Linearkugellager sind spezialisierte Lager, die für lineare Bewegungen konzipiert sind und typischerweise auf gehärteten Präzisionsstahlwellen montiert werden. Im Inneren des Lagers zirkulieren Kugeln, die eine reibungsarme, leichtgängige Bewegung ermöglichen. Die Tragfähigkeit dieser Lager ist variabel und wird durch die Ausrichtung der Kugelreihen beeinflusst.
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Standard-Linearkugellager – Baureihe LBCD – Geschlossene Ausführung, winkeleinstellbar
• Kippwinkel von ±30 Winkelminuten (winkeleinstellbar)
• Wälzkörpern und Laufbahnsegmente aus Wälzlagerstahl (Standard) oder korrosionsbeständigem Stahl (Nachsatz HV6)
• Ausführungen mit 2 Doppellippendichtungen (2LS), 2 Deckscheiben oder 1 Doppellippendichtung und 1 Deckscheibe (LS)
• Werksbefettung mit SKF LGEP 2 Schmierfett
• Lagerspiel oder Vorspannung abhängig von der Toleranz der Wellen- und Gehäusebohrung
LBCD ist die winkeleinstellbare Ausführung des geschlossenen LBCR Standard-Linearlagers. Das selbsteinstellende Laufbahnsegment ermöglicht einen Ausgleich von Fluchtungsfehlern von bis zu maximal ±30 Winkelminuten. Währenddessen bleibt die Lagerdichtung immer in optimalem Kontakt mit der Welle. LBCD Lager eignen sich hervorragend für Anwendungen, in denen eine geräuscharme Linearbewegung und hohe Laufruhe gefordert werden. Ewellix bietet die Lager in Baugrößen zwischen 12 mm und 50 mm an.
Wie bei den LBCR Lagern wird das Betriebsspiel durch das Gehäuse und die Wellentoleranz bestimmt. LBCD Linearkugellager müssen in axialer Richtung entweder über die Schmiernippel oder über Sicherungsringe gemäß DIN 471 fixiert werden.
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Bei Wellenführungen mit Linearkugellagern laufen diese auf gehärteten Präzisionsstahlwellen. Die Kugeln zirkulieren im Lager und sorgen für eine leichtgängige Bewegung. Linearkugellager werden entweder direkt in die Anschlusskonstruktion eingepresst oder in vorgefertigte Gehäuse eingebaut, die mit der Anschlusskonstruktion verschraubt werden.

Anders als bei Profilschienenführungen verfügen Wellenführungen nicht über speziell geformte Laufbahnen. Vielmehr rollen die Kugeln auf der glatten Oberfläche der Welle ab. Die Kontaktfläche zwischen Kugel und Laufbahn ist daher wesentlich kleiner als bei Profilschienenführungen, die Flächenpressung entsprechend höher.

Tragzahl
Bei Linearkugellagern wird die wirksame Tragzahl durch die Lage der Lastrichtung zur Stellung der Kugelreihen bestimmt.
Niedrigste Tragzahlen ergeben sich bei „Scheitelstellung“ der Kugelreihen.
„Scheitelstellung“ des Linearkugellagers – Tragzahlen minimal
Höchst mögliche Tragzahlen werden bei einer „Symmetriestellung“ der Kugelreihen erzielt.
„Symmetriestellung“ des Linearkugellagers – Tragzahlen maximal
Können Lager gerichtet eingebaut werden, kann die maximale Tragzahl genutzt werden. Ist dies nicht möglich bzw. ist die Lastrichtung nicht genau bestimmbar, muss die minimale Tragzahl angenommen werden.
Gefahr bei Kurzhub
Anwendungen mit Kurzhub, bei dem pro Hub nicht alle im Umlauf befindlichen Wälzkörper in die Tragzone gelangen, führen zu frühzeitiger Materialermüdung und somit zum Ausfall. Da der Wälzkörperumlauf nicht vollständig durchlaufen wird, besteht darüber hinaus die Gefahr der unzureichenden Schmierung. Die ausreichende Versorgung mit Schmiermitteln kann mit einem Schmierhub gesichert werden.