Bei Profilschienenführungen rollen Wälzkörper zwischen Führungsschiene und Führungswagen auf gehärteten Laufbahnen. In einem Umlauf im Führungswagen werden die Wälzkörper geführt, umgelenkt und durch den Rücklauf in die Laufbahn zurückgeführt. Dieser Umlauf ermöglicht eine endlose Führung mit unbegrenztem Hub.
Als Wälzkörper werden Kugeln oder Rollen verwendet.
Kugelgelagerte Profilschienenführungen (Kugelumlaufeinheiten) sind für Anwendungen geeignet, die durch höhere Geschwindigkeiten und höhere Beschleunigungen gekennzeichnet sind.
Profilschienenführungen mit Rollen (Rollenumlaufeinheiten) werden eingesetzt, wenn Längsführungen hohe Lasten aufnehmen müssen, wenn besondere Steifigkeit gefordert ist und noch sehr genau verfahren werden soll.
Üblich sind zwei, vier oder sechs Wälzkörperreihen. Mit zunehmender Anzahl von Wälzkörperreihen steigen die Tragfähigkeit und die Steifigkeit der Profilschienenführung, da Lasten von mehr Wälzkörpern getragen werden. Allerdings steigt auch die Reibung an.