Schrägkugellager

Schrägkugellager

Schrägkugellager haben in Richtung der Lagerachse schräg versetzte Laufbahnen im Innen- und Außenring.

Sie sind für Lagerungen konzipiert, die kombinierte Belastungen, d.h. gleichzeitig wirkende Radial- und Axialbelastungen, aufnehmen müssen. Allerdings gilt diese Aufnahme der Radiallasten für Schrägkugellager nur für eine Lastrichtung.

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Innendurchmesser d mm
Außendurchmesser D mm
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Bauart
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Schrägkugellager (1-25 von 29 Produkten mit 936 Varianten)
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SKF zweireihige Schrägkugellager mit beidseitiger Abdichtung
Zweireihige SKF Schrägkugellager entsprechen in ihrem Aufbau zwei einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, bauen aber schmaler. Die Lager können Radiallasten sowie Axialbelastungen in beiden Richtungen aufnehmen. Sie ergeben relativ starre Lagerungen, die auch Kippmomente aufzunehmen vermögen. Die Dichtscheiben bestehen aus einem ölbeständigen, verschleißfesten Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) und haben eine Stahlblecharmierung. Sie sitzen mit ihrer äußeren Kante fest in einer Eindrehung am Außenring und dichten gegen diesen einwandfrei ab, ohne ihn zu verformen. Die Dichtlippe liegt unter leichtem Druck gegen die Eindrehung in der Innenring-Stirnseite an und stellt so eine wirksame Abdichtung sicher. Die Kennzeichnung der zweireihigen SKF Schrägkugellager mit Dichtscheiben auf beiden Seiten erfolgt durch das Nachsetzzeichen 2RS1.
SKF einreihige Schrägkugellager
Schrägkugellager haben in Richtung der Lagerachse gegeneinander versetzt angeordnete Laufbahnen im Innen- und Außenring. Sie sind für Lagerungen konzipiert, die kombinierte Belastungen, d.h. gleichzeitig wirkende Radial- und Axialbelastungen, aufnehmen müssen. Die axiale Tragfähigkeit der Schrägkugellager nimmt mit der Größe des Berührungswinkels zu. Als Berührungswinkel wird der Winkel bezeichnet, den die Verbindungslinie der beiden Berührungspunkte zwischen Kugel und Laufbahnen mit der Radialebene einschließt und unter dem die Belastung von einer Laufbahn auf die andere übertragen wird. Die Lager sind selbsthaltend und ihre Lagerringe sind mit jeweils einer hohen und einer niedrigen Schulter versehen. Aufgrund der niedrigen Schultern können viele Kugeln im Lager untergebracht werden, die dem Lager eine relativ hohe Tragfähigkeit geben.
FAG einreihige Schrägkugellager, abgedichtet
Einreihige Schrägkugellager sind selbsthaltende Baueinheiten mit massiven Außen- und Innenringen und Kugelkränzen mit Polyamid‑, Blech- oder Messingkäfigen. Die Laufbahnen der Innen- und Außenringe sind in Richtung der Lagerachse gegeneinander versetzt. Die Lager gibt es offen und abgedichtet. Ihre Winkeleinstellbarkeit ist sehr gering. Lager mit dem Nachsetzzeichen 2RS haben beidseitig Lippen­dichtungen. Berührende RS-Dichtungen eignen sich zur Abdichtung gegen Staub, Schmutz und feuchte Atmosphäre.
SKF einreihige Schrägkugellager für paarweisen Einbau
Die Universallager sind für den satzweisen Einbau unmittelbar nebeneinander konzipiert. Die Breite der Lagerringe weist eine eingeengte Maßgenauigkeit auf. Die Lager werden bereits bei der Fertigung so aufeinander abgestimmt, dass bei beliebiger Anordnung unmittelbar nebeneinander eine bestimmte Lagerluft bzw. Vorspannung und/oder eine gleichteilige Lastaufnahme sichergestellt sind, ohne dass Passscheiben oder ähnliches benötigt werden. Der Einsatz von Universallagern in Einzellagerungen kann in vielen anspruchsvollen Einbaufällen von Vorteil sein. Die meisten dieser Lager gehören der SKF Explorer Leistungsklasse an und weisen damit eine höhere Genauigkeit, Tragfähigkeit und besseres Drehvermögen auf.
SKF zweireihige Schrägkugellager, offen
Zweireihige SKF Schrägkugellager entsprechen in ihrem Aufbau zwei einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, bauen aber schmaler. Die Lager können Radiallasten sowie Axialbelastungen in beiden Richtungen aufnehmen. Sie ergeben relativ starre Lagerungen, die auch Kippmomente aufzunehmen vermögen.
FAG Spindellager, mittlere Reihe
Spindellager sind einreihige Schrägkugellager, bestehend aus massiven Außen- und Innenringen und Kugelkränzen mit Massiv‑Fensterkäfigen. Sie sind nicht zerlegbar. Die Lager gibt es offen und abgedichtet. Spindellager haben eingeengte Toleranzen. Sie eignen sich besonders für Lagerungen mit höchsten Anforderungen an die Führungsgenauigkeit und hohe Drehzahlen. Bestens bewährt haben sie sich zur Lagerung der Hauptspindeln in Werkzeugmaschinen. Die Lager nehmen zusätzlich zu den radialen Kräften auch axiale Kräfte in einer Richtung auf. Spindellager, die in O- oder X‑Anordnung eingesetzt sind, nehmen Axialkräfte in beiden Richtungen und Momente auf. Lager in Tandem-Anordnung sind nur in einer Richtung axial belastbar. Spindellager gibt es mit dem Druckwinkel α = 15° (Nachsetzzeichen C) oder α = 25° (Nachsetzzeichen E). Spindellager in Universalausführung können ohne Leistungseinbuße in beliebiger Anordnung eingebaut oder zu unterschiedlichen Sätzen kombiniert werden. Die Lage des Druckkegels ist auf der Mantelfläche des Außenrings gekennzeichnet. Lager mit dem Nachsetzzeichen UL sind für leichte Vorspannung bei X- oder O-Anordnung ausgeführt.
SKF Vierpunktlager mit Messingkäfig ohne Haltenuten
Vierpunktlager sind einreihige Radial-Schrägkugellager, deren Laufbahnen so ausgebildet sind, dass Axialbelastungen in beiden Richtungen aufgenommen werden können. Radiale Belastungen können nur bis zu einem Bruchteil der axialen Belastung aufgenommen werden. Vierpunktlager beanspruchen in axialer Richtung deutlich weniger Platz als zweireihige Lager. Die Lager haben einen geteilten Innenring und sind nicht selbsthaltend. Dadurch können viele Kugeln im Lager untergebracht werden, die dem Lager eine hohe Tragfähigkeit geben. Außerdem kann der Einbau des Außenrings mit Kugelsatz getrennt vom geteilten Innenring erfolgen.
FAG Spindellager, leichte Reihe
FAG zweireihige Schrägkugellager mit beidseitiger Abdichtung
Zweireihige Schrägkugellager sind Baueinheiten mit massiven Außen- und Innenringen und Kugelkränzen mit Polyamid- oder Stahlblechkäfigen. In ihrem Aufbau gleichen sie paarig angeordneten, einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, bauen jedoch etwas schmaler als diese. Die Lager gibt es offen und abgedichtet. Fertigungstechnisch bedingt können offene Lager am Außen- und Innenring Eindrehungen für Dicht- oder Deckscheiben haben. Abgedichtete Lager sind wartungsfrei und ermöglichen dadurch sehr wirtschaftliche Lagerungen. Durch die Laufbahngeometrie und die zwei Reihen an Kugeln nehmen die Lager Kräfte sowohl in radialer als auch in axialer Richtung auf. Besonders geeignet sind sie daher für den Einsatz in Pumpen und Landmaschinen. Darüber hinaus werden zweireihige Schrägkugellager zum Beispiel in Anwendungen der Fördertechnik, der Verpackungstechnik sowie in Aufzügen und Kompressoren verbaut. Die Winkeleinstellbarkeit der Schrägkugellager ist sehr gering. Zweireihige Schrägkugellager nehmen hohe radiale und beidseitig axiale Belastungen auf. Sie eignen sich besonders für Lagerungen, bei denen eine starre axiale Führung gefordert ist. Die axiale Belastbarkeit hängt vom Druckwinkel ab; das heißt, je größer der Winkel ist (α = 30°), desto höher kann das Lager axial belastet werden. Baureihen 32..-BD und 33..-BD mit dem Nachsetzzeichen 2HRS sind beidseitig mit Lippendichtungen abgedichtet. Berührende Dichtungen eignen sich zur Abdichtung gegen Staub, Schmutz und feuchte Atmosphäre. Die neu gestaltete Lippen­geometrie mit axialem Kontakt und Staubabweiser hat weniger Reibung und erzeugt damit weniger Wärme. Somit sind höhere Drehzahlen möglich.
FAG Genauigkeitslager, Hochgeschwindigkeitslager
Spindellager sind einreihige Schrägkugellager, bestehend aus massiven Außen- und Innenringen und Kugelkränzen mit Massiv‑Fensterkäfigen. Sie sind nicht zerlegbar. Die Lager gibt es offen und abgedichtet. Spindellager haben eingeengte Toleranzen. Sie eignen sich besonders für Lagerungen mit höchsten Anforderungen an die Führungsgenauigkeit und hohe Drehzahlen. Bestens bewährt haben sie sich zur Lagerung der Hauptspindeln in Werkzeugmaschinen. Hochgeschwindigkeits-Spindellager haben kleinere Stahlkugeln.
FAG einreihige Schrägkugellager für paarweisen Einbau
Einreihige Schrägkugellager sind selbsthaltende Baueinheiten mit massiven Außen- und Innenringen und Kugelkränzen mit Polyamid‑, Blech- oder Messingkäfigen. Die Laufbahnen der Innen- und Außenringe sind in Richtung der Lagerachse gegeneinander versetzt. Die Lager gibt es offen und abgedichtet. Ihre Winkeleinstellbarkeit ist sehr gering. Einreihige Schrägkugellager nehmen hohe radiale und einseitig axiale Kräfte auf. Zur axialen Gegenführung ist ein zweites Lager notwendig, das spiegelbildlich angeordnet wird. Die axiale Belastbarkeit hängt vom Druckwinkel ab; das heißt je größer der Winkel, desto höher kann das Lager belastet werden. Durch den Druckwinkel von 40° sind diese Lager axial hoch belastbar. Einreihige Schrägkugellager der Universalausführung haben das Nachsetzzeichen UA, UL oder UO und sind für den paarweisen Einbau in X-, O- oder Tandem-Anordnung oder gruppenweisen Einbau bestimmt. Diese Lager können in jeder beliebigen Anordnung eingebaut werden. Das Nachsetzzeichen UA kennzeichnet die geringe Axialluft, das Nachsetzzeichen UL bedeutet leichte Vorspannung und das Nachsetzzeichen UO bedeutet spielfrei bei X- und O-Anordnung. Bei der Bestellung ist die Stückzahl der Lager anzugeben und nicht die Anzahl der Lagerpaare oder Lagergruppen.
SKF zweireihige Schrägkugellager mit beidseitiger Abdeckung
Zweireihige SKF Schrägkugellager entsprechen in ihrem Aufbau zwei einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, bauen aber schmaler. Die Lager können Radiallasten sowie Axialbelastungen in beiden Richtungen aufnehmen. Sie ergeben relativ starre Lagerungen, die auch Kippmomente aufzunehmen vermögen. Die Deckscheiben aus Stahlblech münden in eine Eindrehung am Innenring. Die Kennzeichnung der zweireihigen SKF Schrägkugellager mit Deckscheiben auf beiden Seiten erfolgt durch das Nachsetzzeichen 2Z.
SKF Vierpunktlager mit Messingkäfig und zwei Haltenuten
Vierpunktlager sind einreihige Radial-Schrägkugellager, deren Laufbahnen so ausgebildet sind, dass Axialbelastungen in beiden Richtungen aufgenommen werden können. Radiale Belastungen können nur bis zu einem Bruchteil der axialen Belastung aufgenommen werden. Vierpunktlager beanspruchen in axialer Richtung deutlich weniger Platz als zweireihige Lager. Die Lager haben einen geteilten Innenring und sind nicht selbsthaltend. Dadurch können viele Kugeln im Lager untergebracht werden, die dem Lager eine hohe Tragfähigkeit geben. Außerdem kann der Einbau des Außenrings mit Kugelsatz getrennt vom geteilten Innenring erfolgen. SKF Vierpunktlager sind mit zwei Haltenuten im Außenring erhältlich, um Lager, die mit radialem Spiel im Gehäuse eingesetzt werden, einfach und sicher in Gehäuse festlegen zu können (Nachsatzzeichen N2). Die beiden Haltenuten sind um 180° versetzt in einer Stirnseite des Außenringes angeordnet. Die Abmessungen und Toleranzen der Haltenuten entsprechen ISO 20515:2012 bzw. DIN 5412-1:2012 und sind in dieser angegeben. Achtung: Die Abbildungen zeigt das Lager mit Transportsicherung, diese ist vor den Einbau zu entfernen.
FAG Spindellager, schwere Reihe
FAG einreihige Schrägkugellager
Einreihige Schrägkugellager sind selbsthaltende Baueinheiten mit massiven Außen- und Innenringen und Kugelkränzen mit Polyamid‑, Blech- oder Messingkäfigen. Die Laufbahnen der Innen- und Außenringe sind in Richtung der Lagerachse gegeneinander versetzt. Die Lager gibt es offen und abgedichtet. Ihre Winkeleinstellbarkeit ist sehr gering.
FAG zweireihige Schrägkugellager, offen
Zweireihige Schrägkugellager sind Baueinheiten mit massiven Außen- und Innenringen und Kugelkränzen mit Polyamid- oder Stahlblechkäfigen. In ihrem Aufbau gleichen sie paarig angeordneten, einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, bauen jedoch etwas schmaler als diese. Die Lager gibt es offen und abgedichtet. Fertigungstechnisch bedingt können offene Lager am Außen- und Innenring Eindrehungen für Dicht- oder Deckscheiben haben. Abgedichtete Lager sind wartungsfrei und ermöglichen dadurch sehr wirtschaftliche Lagerungen. Durch die Laufbahngeometrie und die zwei Reihen an Kugeln nehmen die Lager Kräfte sowohl in radialer als auch in axialer Richtung auf. Besonders geeignet sind sie daher für den Einsatz in Pumpen und Landmaschinen. Darüber hinaus werden zweireihige Schrägkugellager zum Beispiel in Anwendungen der Fördertechnik, der Verpackungstechnik sowie in Aufzügen und Kompressoren verbaut. Die Winkeleinstellbarkeit der Schrägkugellager ist sehr gering. Zweireihige Schrägkugellager nehmen hohe radiale und beidseitig axiale Belastungen auf. Sie eignen sich besonders für Lagerungen, bei denen eine starre axiale Führung gefordert ist. Die axiale Belastbarkeit hängt vom Druckwinkel ab; das heißt, je größer der Winkel ist (α = 30°), desto höher kann das Lager axial belastet werden.
FAG zweireihige Schrägkugellager mit beidseitiger Abdeckung
Zweireihige Schrägkugellager sind Baueinheiten mit massiven Außen- und Innenringen und Kugelkränzen mit Polyamid- oder Stahlblechkäfigen. In ihrem Aufbau gleichen sie paarig angeordneten, einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, bauen jedoch etwas schmaler als diese. Die Lager gibt es offen und abgedichtet. Fertigungstechnisch bedingt können offene Lager am Außen- und Innenring Eindrehungen für Dicht- oder Deckscheiben haben. Abgedichtete Lager sind wartungsfrei und ermöglichen dadurch sehr wirtschaftliche Lagerungen. Durch die Laufbahngeometrie und die zwei Reihen an Kugeln nehmen die Lager Kräfte sowohl in radialer als auch in axialer Richtung auf. Besonders geeignet sind sie daher für den Einsatz in Pumpen und Landmaschinen. Darüber hinaus werden zweireihige Schrägkugellager zum Beispiel in Anwendungen der Fördertechnik, der Verpackungstechnik sowie in Aufzügen und Kompressoren verbaut. Die Winkeleinstellbarkeit der Schrägkugellager ist sehr gering. Zweireihige Schrägkugellager nehmen hohe radiale und beidseitig axiale Belastungen auf. Sie eignen sich besonders für Lagerungen, bei denen eine starre axiale Führung gefordert ist. Die axiale Belastbarkeit hängt vom Druckwinkel ab; das heißt, je größer der Winkel ist (α = 30°), desto höher kann das Lager axial belastet werden. Reihen mit dem Nachsetzzeichen 2Z haben beidseitig Spalt­dichtungen in Labyrinthausführung. Die Einstiche und die Deckscheibengeometrie sind aufeinander abgestimmt.
FAG Vierpunktlager mit Messingkäfig ohne Haltenuten
Vierpunktlager gehören zu den einreihigen Schrägkugellagern und benötigen dadurch in axialer Richtung deutlich weniger Bauraum als zweireihige Ausführungen. Die Lager bestehen aus massiven Außenringen, geteilten Innenringen und Kugelkränzen mit Messingkäfigen. Durch die zweiteiligen Innenringe kann eine große Anzahl von Kugeln untergebracht werden. Die Innenringhälften sind auf das jeweilige Lager abgestimmt und dürfen nicht mit denen gleich großer Lager vertauscht werden. Der Außenring mit dem Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich getrennt voneinander einbauen.
INA Dünnring-Vierpunktlager
Dünnringlager sind Kugellager mit extrem kleinem Querschnitt. Dadurch können mit Dünnringlagern extrem leichte und bauraumkleine Konstruktionen verwirklicht werden. Dünnring-Vierpunktlager nehmen radiale und axiale Belastungen in beide Richtungen, sowie Momentenbelastungen auf. Hinweis: Die angegebenen Drehzahlen gelten für Ölschmierung und die Kombination axialer und radialer Belastungen in einem Verhältnis Fa/Fr >= 0,8. Bei Fettschmierung sind 70 % des Tabellenwertes zulässig. Bei abgedichteten, auf Lebensdauer fettgeschmierten Lagern (-2RS) sind die Werte für Fettschmierung angegeben. Werkstoff: durchgehärtete Wälzlagerstähle nach EN ISO 683-17 Innen- und Außenring: 58+4 HRC Kugeln: 62+4 HRC Ausführung: Standard: Schnappkäfig aus Messing -TN: Schnappkäfig aus Kunststoff -2RS: beidseitig abgedichtet Druckwinkel: 30° Temperaturbereich: Standard: -54 °C bis +120 °C -TN: -30 °C bis +120 °C -2RS: -25 °C bis +120 °C
FAG Vierpunktlager mit Kunststoffkäfig ohne Haltenuten
Vierpunktlager gehören zu den einreihigen Schrägkugellagern und benötigen dadurch in axialer Richtung deutlich weniger Bauraum als zweireihige Ausführungen. Die Lager bestehen aus massiven Außenringen, geteilten Innenringen und Kugelkränzen mit Polyamidkäfigen. Durch die zweiteiligen Innenringe kann eine große Anzahl von Kugeln untergebracht werden. Die Innenringhälften sind auf das jeweilige Lager abgestimmt und dürfen nicht mit denen gleich großer Lager vertauscht werden. Der Außenring mit dem Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich getrennt voneinander einbauen.
Preis inkl. MwSt.:
Art-Nr.: 100QJ 212
SKF Vierpunktlager mit Stahlblechkäfig ohne Haltenuten
SKF Vierpunktlager
Innendurchmesser d: 60 mm // Außendurchmesser D: 110 mm // Breite B: 22 mm // Bauart: Vierpunktlager // Anzahl der Reihen: 1 // Bohrungsform: zylindrisch // Baureihe: QJ.. // Käfigwerkstoff: Stahlblech // Druckpunkt a: 60 mm // Ermüdungsgrenzbelastung Pu: 4 kN // Grenzdrehzahl min-1: 10000 // Schultermaß D1: 93 mm // Anzahl Haltenuten: 0 // Schultermaß d1: 72 mm // Tragzahlen statisch: 93 kN // Tragzahlen dynamisch: 96,5 kN // Referenzdrehzahl min-1: 7500 // r min: 1,5 mm // Bohrungskennzahl: 12 // Druckwinkel Alpha °: 35 ° // Lagerluft Kennzeichen: CN // Abdeckung/Abdichtung Kennzeichen: ohne
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FAG Spindellager 2er Satz, mittlere Reihe
Spindellager sind einreihige Schrägkugellager, bestehend aus massiven Außen- und Innenringen und Kugelkränzen mit Massiv‑Fensterkäfigen. Sie sind nicht zerlegbar. Die Lager gibt es offen und abgedichtet. Spindellager haben eingeengte Toleranzen. Sie eignen sich besonders für Lagerungen mit höchsten Anforderungen an die Führungsgenauigkeit und hohe Drehzahlen. Bestens bewährt haben sie sich zur Lagerung der Hauptspindeln in Werkzeugmaschinen. Die Lager nehmen zusätzlich zu den radialen Kräften auch axiale Kräfte in einer Richtung auf. Spindellager, die in O- oder X‑Anordnung eingesetzt sind, nehmen Axialkräfte in beiden Richtungen und Momente auf. Lager in Tandem-Anordnung sind nur in einer Richtung axial belastbar. Spindellager gibt es mit dem Druckwinkel α = 15° (Nachsetzzeichen C) oder α = 25° (Nachsetzzeichen E). Spindellager in Universalausführung können ohne Leistungseinbuße in beliebiger Anordnung eingebaut oder zu unterschiedlichen Sätzen kombiniert werden. Die Lage des Druckkegels ist auf der Mantelfläche des Außenrings gekennzeichnet. Lager mit dem Nachsetzzeichen UL sind für leichte Vorspannung bei X- oder O-Anordnung ausgeführt.
SKF zweireihige Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, offen
Lager mit geteiltem Innenring sind mit vielen großen Kugeln ausgerüstet und weisen deshalb eine höhere Tragfähigkeit, insbesondere in axialer Richtung auf. Lager der Reihe 33 D sind nicht selbsthaltend, d.h. der Einbau des Außenrings mit Kugelsatz kann getrennt vom Innenring erfolgen. Achtung: Die Abbildungen zeigt das Lager mit Transportsicherung, diese ist vor den Einbau zu entfernen.
Preis inkl. MwSt.:
Art-Nr.: 1003313 ANR/C3
SKF zweireihige Schrägkugellager mit Nut und Ring, offen
SKF zweireihiges Schrägkugellager
Breite B: 58,7 mm // Bauart: Schrägkugellager // Anzahl der Reihen: 2 // Baureihe: 33.. // zöllig/metrisch: metrisch // Abdeckung/Abdichtung Bezeichner: keine Abdeckung oder Abdichtung // r1 min: 2,1 mm // Druckpunkt a: 84 mm // Druckwinkel Alpha °: 30 ° // Anordnung: O-Anordnung // Anzahl Lager: 1 // Satzweiser Einbau ja/nein: nein // Vorspannung: nein // Ermüdungsgrenzbelastung Pu: 4,55 kN // Grenzdrehzahl min-1: 4500 // Bohrungskennzahl: 13 // Käfigbezeichnung: Stahlblech einseitig offen, kugelgeführt // Referenzdrehzahl min-1: 4500 // Tragzahlen dynamisch: 146 kN // Tragzahlen statisch: 110 kN // Schultermaß d1: 78,5 mm // Schultermaß D1: 116 mm // Werkstoff Wälzkörper: Stahl // Abdeckung/Abdichtung Kennzeichen: ohne
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FAG Vierpunktlager mit Messingkäfig und zwei Haltenuten
Vierpunktlager gehören zu den einreihigen Schrägkugellagern und benötigen dadurch in axialer Richtung deutlich weniger Bauraum als zweireihige Ausführungen. Die Lager bestehen aus massiven Außenringen, geteilten Innen­ringen und Kugelkränzen mit Messingkäfigen. Durch die zweiteiligen Innenringe kann eine große Anzahl von Kugeln untergebracht werden. Die Innenringhälften sind auf das jeweilige Lager abgestimmt und dürfen nicht mit denen gleich großer Lager vertauscht werden. Der Außenring mit dem Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich getrennt voneinander einbauen. Einreihige, beidseitig axial wirkende Vierpunktlager werden häufig mit einem Radiallager kombiniert und als Axiallager mit Radialspiel im Gehäuse eingesetzt. Zur schnellen und sicheren Fixierung haben größere Vierpunktlager deshalb zwei um 180° versetzte Haltenuten im Außenring. Diese Lager haben das Nachsatzzeichen N2. Achtung: Die Abbildungen zeigt das Lager mit Transportsicherung, diese ist vor den Einbau zu entfernen.

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Schrägkugellager sind konzipiert, um gleichzeitig wirkende Radial- und Axialbelastungen aufnehmen zu können. In Richtung der Lagerachse besitzen sie gegeneinander versetzte Kontaktpunkte im Innen- und Außenring, wodurch der Berührungswinkel  oder Druckwinkel definiert wird. Als Berührungswinkel wird der Winkel bezeichnet, den die Verbindungslinie der beiden Berührungspunkte zwischen Kugel und Laufbahnen einschließt und unter dem die Belastung von einer Laufbahn auf die andere übertragen wird. 

 

Schrägkugellager Definition Berührungswinkel, Druckwinkel
 

Die axiale Tragfähigkeit der Schrägkugellager nimmt mit der Größe des Berührungswinkels zu. Die Standardlager haben einen Berührungswinkel von 40° und sind damit zur Aufnahme hoher Axialbelastungen geeignet. 

Schrägkugellager stehen in einer Vielzahl von Bauformen, Ausführungen und Größen zur Verfügung. Die gebräuchlichsten Schrägkugellager sind einreihige Schrägkugellager, zweireihige Schrägkugellager, Vierpunktlager und ein- oder zweireihige Axialschrägkugellager.

Einreihige Schrägkugellager

einreihiges Schrägkugellager
 
Einreihige Schrägkugellager können nur Axialbelastungen in eine Richtung aufnehmen, wohingegen zweireihige Schrägkugellager radiale und axiale Belastungen in beide Richtungen sowie Kippmomente aufnehmen können.
 

Satzweiser Einbau von Schrägkugellagern

Da einreihige Schrägkugellager axiale Belastungen nur in einer Richtung aufnehmen können, ist immer ein zweites Lager nötig, das die entgegengesetzten Kräfte aufzunehmen in der Lage ist. Im üblichen Fall ist das ein zweites Schrägkugellager.

Einreihige Schrägkugellager stehen in zwei Ausführungen für unterschiedliche Zwecke zur Verfügung, als Universallager für den satzweisen Einbau oder als Lager der Grundausführung für Lagerungen mit Einzellagern.

Die einreihigen Schrägkugellager der Grundausführung kommen für Lagerungen infrage, bei denen pro Lagerstelle jeweils nur ein Lager verwendet wird. Sie sind nicht für den satzweisen Einbau geeignet.

Der Satzweise Einbau wird gewählt, wenn die Tragfähigkeit eines Schrägkugellagers nicht ausreicht bzw. die Lagerung kombinierte oder axiale Belastungen in beide Richtungen bei einem bestimmten Axialspiel aufnehmen muss.

 

Dabei entscheidet die Anordnung der Schrägkugellager über die Eigenschaften der Lagerung:

  • Bei der Tandem-Anordnung wird eine einseitige Axialbelastung auf beide Lager gleichmäßig verteilt.
Schrägkugellager in Tandem-Anordnung

 

  • Bei der O-Anordnung werden Axialbelastungen in beiden Richtungen, aber jeweils nur von einem Lager aufgenommen.
    Lagersätze in O-Anordnung ergeben eine relativ starre Lagerung, die auch Kippmomente aufzunehmen vermag.
Schrägkugellager in O-Anordnung
 
  • Bei der X-Anordnung werden Axialbelastungen ebenfalls in beiden Richtungen, jeweils nur von einem Lager aufgenommen.
    Der Lagersatz ist nicht so starr wie bei O-Anordnung und zur Aufnahme von Kippmomenten weniger geeignet.
Schrägkugellager in X-Anordnung

 

 

Bei einreihigen Schrägkugellagern ergibt sich die Lagerluft bzw. Vorspannung erst nach dem Einbau und ist abhängig von Anstellung gegen ein zweites Lager bzw. einem Lagerpaar, das die Gegenführung übernimmt.

Die Universallager für den satzweisen Einbau werden bereits bei der Fertigung so aufeinander abgestimmt, dass bei einer Anordnung unmittelbar nebeneinander eine bestimmte Lagerluft und/oder eine gleichteilige Lastaufnahme sichergestellt sind.

Ein bevorzugter Einsatzfall für einreihige Schrägkugellager ist die Lagerung von Pumpen.

Bei satzweisem Einbau kann man mit Genauigkeits-Schrägkugellagern sehr hohe Laufgenauigkeiten und große Steifigkeit erreichen. Deshalb werden diese Lager bevorzugt bei der Lagerung von Werkzeugmaschinenspindeln eingesetzt.

 

Weitere Schrägkugellager-Bauarten

zweireihiges Schrägkugellager

 

Zweireihige Schrägkugellager können Radialbelastungen sowie Axialbelastungen in beide Richtungen aufnehmen. Dabei bauen sie aber schmaler als zwei satzweise eingebaute, einreihige Schrägkugellager. Sie ergeben starre Lagerungen, die auch Kippmomente aufnehmen können.

Vierpunktlager sind einreihige Schrägkugellager, deren Laufbahnen als „gotische Bogen“ so ausgebildet sind, dass sie Axialbelastungen in beide Richtungen aufnehmen können. Radiale Belastungen können allerdings nur bis zu einem Teil der axialen Belastung aufgenommen werden. Vierpunktlager haben den Vorteil, dass sie deutlich schmaler bauen als zweireihige Lager.

Mit Axialschrägkugellagern werden bevorzugt die Gewindetriebe gelagert, die zur Lagerung der Vorschubachsen von Werkzeugmaschinen verwendet werden.

Hersteller

SKF

SKF ist der weltweit führende Lieferant von Produkten, kundenspezifischen Systemlösungen und Serviceleistungen aus den Kompetenzbereichen Wälzlager und Wälzlagereinheiten.

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FAG

Die Schaeffler Gruppe mit ihren drei starken Marken INA, LuK und FAG steht für ausgeprägte Kundenorientierung, Innovationskraft und höchste Qualität.

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Timken

Die Erfinder der Kegelrollenlager sind führende internationale Hersteller von hoch entwickelten Wälzlagern.

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Untersuchung von Wälzlagerschäden

Für Sie sind wir ein zuverlässiger und neutraler Berater für verschiedenste Aufgaben der Instandhaltung. So auch bei der Untersuchung von Wälzlagerschäden.

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