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Glückwunsch - mdm Future Leader Award für Florian Ostendarp

Glückwunsch - mdm Future Leader Award für Florian Ostendarp

"Credit where credit is due", wie die Engländer so schön sagen; "Ehre wem Ehre gebührt" wäre wohl die passende Übersetzung ins Deutsche. 

Florian Ostendarp, jüngst zum Leiter Supply Chain ernannt und damit verantwortlich für Einkauf, Logistik und Werkstatt bei Ludwig Meister, wurde als einer von neun Preisträgern bei der erstmaligen Verleihung des Future Leader Awards von der renommierten US-amerikanischen Wissensplattform Modern Distribution Management ausgezeichnet.

 

"Alles, was diese Leute tun, ist ziemlich einzigartig - Dinge, die sie im E-Commerce tun, alles von Marketing bis Logistik"

John Fox, Vice President Global Distribution Parker Hannifin

 

In der Begründung der Jury heißt es: "Der Titel "Future Leader Award" ist eigentlich nur bedingt treffend. Insofern als wir bei allen Neun unserer 2020 Ausgezeichneten erkennen konnten, dass jeder von ihnen bereits heute große Wirkung erzielt; nicht nur in der eigenen Firma und im Kollegenkreis, sondern für die gesamte Branche."

Im Rahmen der Bewertung der verschiedenen Kandidaten sprach die Jury von MDM auch mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern der Preisträger. 

So schrieb John Fox, Vice President Global Distribution bei Parker Hannifin, einem Hersteller von hydraulischen Bewegungs- und Steuerungstechnologien und -systemen, der mit Ludwig Meister zusammenarbeitet: "Ihre Automatisierung ist Weltklasse". Fox weiter: "Alles, was diese Leute tun, ist ziemlich einzigartig - Dinge, die sie im E-Commerce tun, alles von Marketing bis Logistik - Max und Florian und das Team sind außerordentlich beeindruckend, was den Einsatz innovativer Lösungen zur Betreuung ihrer Kunden angeht."

Und Christina Laschinger, seine Stellvertreterin im Bereich Einkauf bei Ludwig Meister, sagt über Florian Ostendarp: „Er holt wirklich das Beste aus Jedem von uns heraus. Er ist sehr engagiert und sehr zuverlässig. Er hat immer ein Ohr für alle und er nimmt sich die Zeit für jeden von uns, egal wie lange es dauert“. Weiter betont sie: "Er ist einer der Manager in unserem gesamten Unternehmen, der stets im Sinne unserer Unternehmenswerte, unserer Vision und Mission handelt."

 

 

 

"Wir versuchen, die beste Verbindung zwischen Endkunden und Lieferanten herzustellen, und wir versuchen, jeden Tag besser zu werden.“

Florian Ostendarp anlässlich der Ehrung mit dem MDM Future Leader Award

 

Jeder der Florian Ostendarp persönlich kennt weiß, dass er der Erste wäre, der bei so viel Lob abwinken und sich lieber wieder den täglichen Herausforderungen in Sachen Lieferkette stellen würde. Wie sagt er selbst dazu: "Das wichtigste für mich ist, dass wir jeden Tag alles Erdenkliche tun, um alle Prozesse zu automatisieren. Unsere Kunden müssen sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können, wie die Entwicklung eines Produkts und die Entwicklung neuer Ideen. Sie sollten nicht an die Logistik und die Beschaffung ihrer benötigten Materialien denken müssen. Das ist es, was wir versuchen zu tun. Wir versuchen, die beste Verbindung zwischen Endkunden und Lieferanten herzustellen, und wir versuchen, jeden Tag besser zu werden.“


 

Lesen Sie im Folgenden die Jurybegründung ins Deutsche übersetzt:

 

Versand von 80 % der Bestellpositionen automatisch ohne menschliche Interaktion

 

Florian Ostendarp, Leiter Einkauf bei Ludwig Meister, dem deutschen Distributor in Sachen Antriebs-, Fluid- und Werkzeugtechnik, ist "datengetrieben". Der 37-jährige ist ständig auf der Suche nach automatisierten Lösungen in allen Facetten der Geschäftstätigkeit von Ludwig Meister - und nähert sich den Aufgaben mit einer analytischen Denkweise hinter jedem Entscheidungsprozess.

„Wenn ich im Büro bin, versuche ich, Prozesse zu digitalisieren, nicht nur in Bezug auf den Einkauf, sondern auch in Bezug auf Logistik und Werkstatt und versuche, jeden Tag besser zu werden“, sagt er. „Ich versuche, nicht zu viel Zeit mit sich wiederholenden Aufgaben zu verschwenden. Ich versuche, automatisierte Prozesse aufzubauen. “

Als Florian Ostendarp 2009 zum ersten Mal als Student bei der Firma (Ludwig Meister Anm. d. Red.) arbeitete, wurden die meisten Bestellpositionen noch per Fax oder E-Mail verschickt. Dank seiner Bemühungen, Prozesse über EDI-Verbindungen zu automatisieren, werden jetzt etwa 80 % der Bestellungen automatisch ohne menschliche Interaktion verarbeitet.

 

Auftragsbestätigungen zu 67 % vollständig elektronisch

 

Innerhalb des letzten Jahres hat das Unternehmen den Weg zur vollständigen Automatisierung von Abrechnungsprüfungen eingeschlagen. In der Regel manuell von einem Mitarbeiter überprüft, bevor es an die Finanzabteilung weitergeleitet wird, ist der Abrechnungsprozess jetzt für mindestens einen Ludwig Meister-Lieferanten automatisiert. Dies spart etwa vier bis sieben Stunden pro Woche an "Handarbeit", die nicht mehr stattfindet.

Durch ein automatisiertes Einzelchargen-System hat die Werkstatt ein häufig auftretendes Problem gelöst: Sie wussten nicht exakt, ob eine von der Länge passende Menge an Lagerbeständen für die Bestellung eines Kunden verfügbar ist. Beispielsweise kann ein Produkt mit einem verfügbaren Vorrat von 100 Metern aufgeführt sein. Da dieses Material jedoch auf Bestellung zugeschnitten wird, kann es sich um 50 Zwei-Meter-Teile, 33 Drei-Meter-Teile oder eine beliebige Kombination handeln. Das System berechnet jetzt automatisch, ob der Lagerbestand ausreicht, um die Bestellanforderungen eines bestimmten Kunden zu erfüllen.

Weitere aktuelle Meilensteine ​​von Florian Ostendarp sind:

  • Entwicklung der Datenlandschaft rund um das Bestellvorschlagsystem des Unternehmens, das jetzt einen vollautomatischen Bestellvorgang von der Bestellanforderung bis zum Versand der Bestellung ermöglicht - ohne Eingreifen der Mitarbeiter.

 

  • Auftragsbestätigungen zu 67 % vollständig elektronisch, mit nachgelagerten Prozessen zur Änderung der Liefertermine / ggf. Preisanpassung über das ERP-System.

 

  • Digitalisierung von Fertigungsprozessen und Chargenmanagement mit automatischer Platzzuweisung und vollautomatischem Restmengen-Management auf Einzelchargenbasis.

 

„Seine Arbeit, die Ergebnisse und der Stil haben mir sehr gut gefallen“

Max Meister, CEO und Inhaber Ludwig Meister

 

"World Class"


Während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistik legte Florian Ostendarp Wert darauf eine Diplomarbeit zu schreiben, die praktische Bestandteile der täglichen Arbeit eines Unternehmens einbezog. Einer seiner Freunde, der 2009 bei Ludwig Meister arbeitete und heute noch arbeitet, stellte ihn dem Mitinhaber des Unternehmens, Max Meister, vor.

Max Meister suchte jemanden, der seine Werkstatt neu organisiert und Prozesse optimiert. Florian schrieb seine Diplomarbeit mit Ideen zum Umbau der Werkstatt und Ludwig Meister folgte den Vorschlägen. „Seine Arbeit, die Ergebnisse und der Stil haben mir sehr gut gefallen“, sagt Max Meister. "Zu diesem Zeitpunkt hatten wir keinen Job für ihn, aber 2012 haben wir ihn gebeten, in unserer Einkaufsabteilung zu beginnen."

 

Florian Ostendarp zu Beginn seiner Tätigkeit bei Ludwig Meister 2012

 

Eine Zentralisierungsquote von fast 80 %.

 

Als Florian Ostendarp wieder in das Unternehmen eintrat, wurde er mit der Zentralisierung der Einkaufsabteilung beauftragt, die er in der Folge so umstrukturiert hat, dass jeder einzelne Verkäufer mehr Bestellpositionen anbieten und vor allem einkaufen musste.
Das Projekt begann mit 18 Lieferanten und ist mittlerweile auf über 700 angewachsen - eine Zentralisierungsquote von fast 80 %.

So schrieb John Fox, Vice President Global Distribution bei Parker Hannifin, einem Hersteller von hydraulischen Bewegungs- und Steuerungstechnologien und -systemen, der mit Ludwig Meister zusammenarbeitet: "Ihre Automatisierung ist Weltklasse", sagt Fox. "Alles, was diese Leute tun, ist ziemlich einzigartig - Dinge, die sie im E-Commerce tun, alles von Marketing bis Logistik - Max und Florian und das Team sind außerordentlich beeindruckend, was den Einsatz innovativer Lösungen zur Betreuung ihrer Kunden angeht."

Als Ludwig Meister vor etwa dreieinhalb Jahren die Parker-Linie übernahm, erinnert sich John Fox, dass Florian Ostendarp „das ganze Projekt führte“, die Ludwig Meister-Systeme einrichtete und Parkers US-Einrichtungen persönlich besuchte, um "Best Practices" mit zurück zu nehmen. „Er war sehr engagiert und betrachtet die Dinge aus strategischer Sicht auf hohem Niveau, krempelt dann aber auch die Ärmel hoch und ist sehr an den Details und der Umsetzung dieses Projekts beteiligt“, sagt Fox.

 

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Zu den Projektmanagementaufgaben von Florian Ostendarp gehörten in diesem Projekt:

  • Daten-/Gruppen-/Konditionsanlage
  • Vom Start an wurde die Abwicklung automatisiert und alle Übertragungsarten im Prozess elektronisch angebunden, aktuell ist nur noch die vollautomatische Rechnungsprüfung ausstehend, aber bereits beauftragt
  • Prozessimplementierung zur Fertigung gemeinsam mit der IT
  • Materialflussoptimierung der Fertigungslayouts für zwei Standorte
  • Kalkulationsimplementierung mit der Fachabteilung
  • Erstbevorratung und Ausstattung Maschinenpark
  • Einführung Chargentrackingsystem
  • Umsatzentwicklung 2015-2019 2.000%

 

Teamleistung

"Vor den Automatisierungs- und Digitalisierungsbemühungen, die „Parameter für jede Entscheidung“ enthalten, verbrachten die Mitarbeiter viel Zeit vor ihren Computern, tippten Informationen manuell ein, trafen täglich Hunderte von Entscheidungen und gaben Informationen an andere Abteilungen weiter", erinnert sich Florian Ostendarp. Jetzt haben sich die normalen täglichen Abläufe für seine Kollegen geändert, die keine Lieferantenvorschläge, Verpackungseinheiten, Mindestbestellmengen, Mindestbestellvolumina, unterschiedliche Bestellkanäle usw. mehr prüfen müssen. Jede Person hat jetzt zwei oder drei Stunden mehr Zeit für die Bearbeitung anderer Aufgaben.

„Für sie bestand die größte Veränderung darin, dem System und damit ihren eigenen Parametern zu vertrauen, die sie gemeinsam mit der IT-Abteilung erstellt haben“, sagt Florian Ostendarp.

Derzeit durchlaufen täglich etwa 30 bis 40 Lieferanten automatisch das System, ohne dass ein menschliches Eingreifen erforderlich ist.

 

Branchenkontakt


Ein weiteres Element von Florian Ostendarps Aufgabe ist es, Ludwig Meister auf internationalen Konferenzen wie z. B. Händlerveranstaltungen und Verbänden zu vertreten. Er ist am Future Leaders-Programm der European Power Transmission Distributors Association EPTDA beteiligt und fungiert dort als stellvertretender Vorsitzender des "Know Your Market" - Ausschusses. Im September dieses Jahres übernimmt er dessen Vorsitz.

 

Nachwuchsförderung

Die Nachwuchsentwicklung ist Florian Ostendarp und Max Meister auch intern im Unternehmen Ludwig Meister wichtig. Max Meister rät anderen Händlern, junge Talente zu entwickeln, "von ihnen zu lernen und zu versuchen, ihnen ein guter Arbeitgeber zu sein". Max Meister weiter: "Sie werden von den Beiträgen junger potentieller Führungskräfte profitieren."

Allein in seiner Abteilung Einkauf hat Florian Ostendarp fünf Mitarbeiter, die mit 15 oder 16 Jahren bei Ludwig Meister angefangen haben. Eine, Christina Laschinger, ist jetzt seine Stellvertreterin im Bereich Einkauf.

"Er holt wirklich das Beste aus jedem von uns heraus. Er ist sehr engagiert und sehr zuverlässig. Er hat immer ein Ohr für alle und er nimmt sich die Zeit für jeden von uns, egal wie lange es dauert“, sagt sie. "Er ist einer der Manager in unserem gesamten Unternehmen, der stets im Sinne unserer Unternehmenswerte, unserer Vision und Mission handelt."

 

Ausblick

Mit Blick auf die Zukunft sagt Florian Ostendarp: „Das Wichtigste für mich ist, dass wir jeden Tag weiter versuchen, Prozesse zu automatisieren. Unsere Kunden müssen sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können, wie die Entwicklung eines Produkts und die Entwicklung neuer Ideen, und nicht an die Logistik und die Beschaffung ihrer benötigten Materialien denken. Das ist es, was wir versuchen zu tun. Wir versuchen, die beste Verbindung zwischen Endkunden und Lieferanten herzustellen, und wir versuchen, jeden Tag besser zu werden. “

 

 

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