Nadellager

Nadellager

Nadellager sind Rollenlager mit langen zylindrischen Wälzkörpern, sogenannten Nadelrollen, deren Länge im Verhältnis zum Durchmesser vergleichsweise überproportioniert ist, daher der Name. An den Enden haben die Nadelrollen jeweils schwach ballig ausgeführte Mantellinien. Dadurch wird die Linienberührung zwischen den Nadelrollen und den Laufbahnen reduziert, wodurch schädliche Kantenspannungen vermieden werden.

Nadellager weisen trotz der geringen Querschnittshöhe eine hohe Tragfähigkeit auf und sind für Lagerungen prädestiniert, in denen in radialer Richtung nur wenig Platz zur Verfügung steht.

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Innendurchmesser d mm
Außendurchmesser D mm
Breite B mm
Innenring ja/nein
  • (82)
  • (156)
Oberfläche drallfrei ja/nein
  • (46)
  • (383)
Bauart
  • (429)
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Nadellager (1-25 von 26 Produkten mit 1022 Varianten)
Auswahl
INA einreihige Nadelhülsen, offen
Nadelhülsen und Nadelbüchsen sind Nadellager kleinster radialer Bauhöhe. Sie bestehen aus spanlos geformten, dünnwandigen Außenhülsen und Nadelkränzen, die zusammen eine Baueinheit bilden. Diese Lager ermöglichen besonders raumsparende und montagefreundliche Lagerungen mit hoher radialer Tragfähigkeit. Zur Aufnahme axialer Kräfte können sie mit Axial-Nadellagern AXW kombiniert werden, Baureihe AXW, siehe Maßtabelle. Der überwiegende Teil der Lager ist einreihig und ohne Schmierbohrung. Zweireihige Ausführungen haben eine Schmierbohrung und das Nachsetzzeichen ZW. Für besondere Anwendungen gibt es die Nadelhülsen auch vollnadelig. Nadelhülsen und Nadelbüchsen setzen voraus, dass die Lagerlaufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Ist die Welle nicht als Laufbahn ausführbar, dann können die Lager mit den Innenringen IR oder LR kombiniert werden. Wird auf axiale Fixierelemente wie Schultern und Sprengringe verzichtet, kann die Gehäusebohrung einfach und besonders wirtschaftlich ausgeführt werden. Gleichzeitig vereinfacht sich dadurch der Einbau der Lager. Nadelhülsen Nadelhülsen sind auf beiden Seiten offen und werden mit Nadelkränzen oder vollnadelig geliefert. Lager mit Nadelkränzen lassen gegenüber vollnadeligen Ausführungen höhere Drehzahlen zu.
INA einreihige Nadellager mit Borden, Innenring und Schmierbohrung, offen
Nadellager mit Borden sind ein- oder zweireihige Baueinheiten, die aus spanend gefertigten Außenringen mit Borden, Nadelkränzen und herausnehmbaren Innenringen bestehen. Lager mit Innenring werden eingesetzt, wenn die Welle nicht als Wälzlagerlaufbahn ausgeführt ist. Der Standard-Innenring erlaubt Axialverschiebungen innerhalb der in den Maßtabellen angegebenen Werte „s“. Treten größere Verschiebungen auf, kann der Standardring durch einen breiteren Innenring IR ersetzt werden. Die Lager sind befettet mit dem Lithiumkomplexseifenfett GA08. Zum Nachschmieren eignet sich Arcanol LOAD150. Dazu hat der Außenring eine Schmierbohrung und eine Schmiernut.
INA einreihige Nadellager mit Borden, ohne Innenring mit Schmierbohrung, offen
Lager ohne Innenring sind radial besonders raumsparend. Sie setzen jedoch voraus, dass die Laufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Die Lager sind einreihig, RNA69 ist ab Fw ≧ 40 mm zweireihig.
INA Innenringe
Innenringe sind aus gehärtetem Wälzlagerstahl und haben feinbearbeitete oder geschliffene Laufbahnen.    Sie werden eingesetzt, wenn: bei Nadelkränzen, Nadelhülsen, Nadelbüchsen, Nadellagern die Welle nicht als Laufbahn genutzt werden kann Nadellager mit breiteren Innenringen kombiniert werden müssen, um größere Axialverschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zu ermöglichen optimale Laufflächen für die Dichtlippen notwendig sind. Laufbahn, feinbearbeitet Bei den Innenringen IR ist die Laufbahn feinbearbeitet. Fasen an den Stirnseiten ermöglichen ein leichtes Einführen in die Lager und verhindern, dass die Dichtlippen der Lager beschädigt werden. Die Innenringe gibt es mit und ohne Schmierbohrung. Ringe mit Schmierbohrung haben das Nachsetzzeichen IS1.
INA einreihige Nadellager mit Borden, Innenring und Schmierbohrung, beidseitig abgedichtet
Nadellager mit Borden sind ein- oder zweireihige Baueinheiten, die aus spanend gefertigten Außenringen mit Borden, Nadelkränzen und herausnehmbaren Innenringen bestehen. Lager mit Innenring werden eingesetzt, wenn die Welle nicht als Wälzlagerlaufbahn ausgeführt ist. Der Standard-Innenring erlaubt Axialverschiebungen innerhalb der in den Maßtabellen angegebenen Werte „s“. Treten größere Verschiebungen auf, kann der Standardring durch einen breiteren Innenring IR ersetzt werden. Die Lager sind befettet mit dem Lithiumkomplexseifenfett GA08. Zum Nachschmieren eignet sich Arcanol LOAD150. Dazu hat der Außenring eine Schmierbohrung und eine Schmiernut. Die Ausführungen RNA49..-2RSR und NA49..-2RSR haben beidseitig schleifende Dichtungen.
INA einreihige Nadelhülse mit beidseitiger Dichtung
Nadelhülsen und Nadelbüchsen sind Nadellager kleinster radialer Bauhöhe. Sie bestehen aus spanlos geformten, dünnwandigen Außenhülsen und Nadelkränzen, die zusammen eine Baueinheit bilden. Diese Lager ermöglichen besonders raumsparende und montagefreundliche Lagerungen mit hoher radialer Tragfähigkeit. Zur Aufnahme axialer Kräfte können sie mit Axial-Nadellagern AXW kombiniert werden, Baureihe AXW, siehe Maßtabelle. Der überwiegende Teil der Lager ist einreihig und ohne Schmierbohrung. Zweireihige Ausführungen haben eine Schmierbohrung und das Nachsetzzeichen ZW. Für besondere Anwendungen gibt es die Nadelhülsen auch vollnadelig. Nadelhülsen und Nadelbüchsen setzen voraus, dass die Lagerlaufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Ist die Welle nicht als Laufbahn ausführbar, dann können die Lager mit den Innenringen IR oder LR kombiniert werden. Wird auf axiale Fixierelemente wie Schultern und Sprengringe verzichtet, kann die Gehäusebohrung einfach und besonders wirtschaftlich ausgeführt werden. Gleichzeitig vereinfacht sich dadurch der Einbau der Lager. Nadelhülsen Nadelhülsen sind auf beiden Seiten offen und werden mit Nadelkränzen oder vollnadelig geliefert. Lager mit Nadelkränzen lassen gegenüber vollnadeligen Ausführungen höhere Drehzahlen zu. Abdichtung Nadelhülsen und Nadelbüchsen gibt es in nicht abgedichteter Ausführung nach DIN 618-1/ISO 3 245 und abgedichtet nach DIN 618-2. Die Lippendichtungen schützen bei normalen Betriebsbedingungen vor Schmutz, Spritzwasser und dem Verlust von Schmierstoff. Schmierung Abgedichtete Lager sind befettet mit einem Lithiumkomplex­seifenfett nach GA08.
INA einreihige Nadelhülse mit einseitiger Dichtung
Nadelhülsen und Nadelbüchsen sind Nadellager kleinster radialer Bauhöhe. Sie bestehen aus spanlos geformten, dünnwandigen Außenhülsen und Nadelkränzen, die zusammen eine Baueinheit bilden. Diese Lager ermöglichen besonders raumsparende und montagefreundliche Lagerungen mit hoher radialer Tragfähigkeit. Zur Aufnahme axialer Kräfte können sie mit Axial-Nadellagern AXW kombiniert werden, Baureihe AXW, siehe Maßtabelle. Der überwiegende Teil der Lager ist einreihig und ohne Schmierbohrung. Zweireihige Ausführungen haben eine Schmierbohrung und das Nachsetzzeichen ZW. Für besondere Anwendungen gibt es die Nadelhülsen auch vollnadelig. Nadelhülsen und Nadelbüchsen setzen voraus, dass die Lagerlaufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Ist die Welle nicht als Laufbahn ausführbar, dann können die Lager mit den Innenringen IR oder LR kombiniert werden. Wird auf axiale Fixierelemente wie Schultern und Sprengringe verzichtet, kann die Gehäusebohrung einfach und besonders wirtschaftlich ausgeführt werden. Gleichzeitig vereinfacht sich dadurch der Einbau der Lager. Nadelhülsen Nadelhülsen sind auf beiden Seiten offen und werden mit Nadelkränzen oder vollnadelig geliefert. Lager mit Nadelkränzen lassen gegenüber vollnadeligen Ausführungen höhere Drehzahlen zu. Abdichtung Nadelhülsen und Nadelbüchsen gibt es in nicht abgedichteter Ausführung nach DIN 618-1/ISO 3 245 und abgedichtet nach DIN 618-2. Die Lippendichtungen schützen bei normalen Betriebsbedingungen vor Schmutz, Spritzwasser und dem Verlust von Schmierstoff. Schmierung Abgedichtete Lager sind befettet mit einem Lithiumkomplex­seifenfett nach GA08.
INA zweireihige Nadelhülse, offen
Nadelhülsen und Nadelbüchsen sind Nadellager kleinster radialer Bauhöhe. Sie bestehen aus spanlos geformten, dünnwandigen Außenhülsen und Nadelkränzen, die zusammen eine Baueinheit bilden. Diese Lager ermöglichen besonders raumsparende und montagefreundliche Lagerungen mit hoher radialer Tragfähigkeit. Zur Aufnahme axialer Kräfte können sie mit Axial-Nadellagern AXW kombiniert werden, Baureihe AXW, siehe Maßtabelle. Der überwiegende Teil der Lager ist einreihig und ohne Schmierbohrung. Zweireihige Ausführungen haben eine Schmierbohrung und das Nachsetzzeichen ZW. Für besondere Anwendungen gibt es die Nadelhülsen auch vollnadelig. Nadelhülsen und Nadelbüchsen setzen voraus, dass die Lagerlaufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Ist die Welle nicht als Laufbahn ausführbar, dann können die Lager mit den Innenringen IR oder LR kombiniert werden. Wird auf axiale Fixierelemente wie Schultern und Sprengringe verzichtet, kann die Gehäusebohrung einfach und besonders wirtschaftlich ausgeführt werden. Gleichzeitig vereinfacht sich dadurch der Einbau der Lager. Nadelhülsen Nadelhülsen sind auf beiden Seiten offen und werden mit Nadelkränzen oder vollnadelig geliefert. Lager mit Nadelkränzen lassen gegenüber vollnadeligen Ausführungen höhere Drehzahlen zu.
INA einreihige Nadellager mit Borden, ohne Innenring und ohne Schmierbohrung, offen
Lager ohne Innenring sind radial besonders raumsparend. Sie setzen jedoch voraus, dass die Laufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Die Lager sind einreihig, RNA69 ist ab Fw ≧ 40 mm zweireihig.
INA Laufringe
Innenringe sind aus gehärtetem Wälzlagerstahl und haben feinbearbeitete oder geschliffene Laufbahnen.  Sie werden eingesetzt, wenn: bei Nadelkränzen, Nadelhülsen, Nadelbüchsen, Nadellagern die Welle nicht als Laufbahn genutzt werden kann Nadellager mit breiteren Innenringen kombiniert werden müssen, um größere Axialverschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zu ermöglichen optimale Laufflächen für die Dichtlippen notwendig sind.  Bei den Innenringen LR ist die Laufbahn geschliffen. Die Stirnflächen sind gedreht, die Kanten gebrochen. Diese Ringe haben weitere Toleranzen als die Ringe IR. Sie sind damit für Anwendungen geeignet, die größere Toleranzen in der Breite und weniger hohe Anforderungen im Planlauf erlauben
INA zweireihige Nadellager mit Borden, Innenring und Schmierbohrung, offen
Nadellager mit Borden sind ein- oder zweireihige Baueinheiten, die aus spanend gefertigten Außenringen mit Borden, Nadelkränzen und herausnehmbaren Innenringen bestehen. Lager mit Innenring werden eingesetzt, wenn die Welle nicht als Wälzlagerlaufbahn ausgeführt ist. Der Standard-Innenring erlaubt Axialverschiebungen innerhalb der in den Maßtabellen angegebenen Werte „s“. Treten größere Verschiebungen auf, kann der Standardring durch einen breiteren Innenring IR ersetzt werden. Die Lager sind befettet mit dem Lithiumkomplexseifenfett GA08. Zum Nachschmieren eignet sich Arcanol LOAD150. Dazu hat der Außenring eine Schmierbohrung und eine Schmiernut.
INA zweireihige Nadellager mit Borden, ohne Innenring mit Schmierbohrung, offen
Lager ohne Innenring sind radial besonders raumsparend. Sie setzen jedoch voraus, dass die Laufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Die Lager sind einreihig, RNA69 ist ab Fw ≧ 40 mm zweireihig.
INA einreihige Nadelkränze
Nadelkränze sind ein- oder zweireihige Baueinheiten, bestehend aus Käfigen und Nadelrollen. Die einreihige Ausführung basiert auf DIN 5 405-1. Besonders niedrige Querschnitthöhe Da ihre radiale Bauhöhe nur dem Durchmesser der Nadelrollen entspricht, ermöglichen Nadelkränze Lagerungen mit geringstem radialen Bauraum. Sie sind sehr tragfähig, für hohe Drehzahlen geeignet und besonders montagefreundlich. Bei formgenauer Ausführung der Laufbahnen werden Lagerungen mit hoher Rundlaufgenauigkeit erreicht. Die radiale Lagerluft ist durch die Nadelrollensorte sowie die Wellen- und Gehäusetoleranz beeinflussbar. Nadelkränze setzen voraus, dass die Laufbahn auf der Welle und im Gehäuse gehärtet und geschliffen ist.
INA einreihige Nadellager mit Borden, ohne Innenring mit Schmierbohrung, beidseitig abgedichtet
Lager ohne Innenring sind radial besonders raumsparend. Sie setzen jedoch voraus, dass die Laufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Die Lager sind einreihig, RNA69 ist ab Fw ≧ 40 mm zweireihig. Die Baureihen RNA49..-2RSR ist beidseitig mit Lippendichtungen abgedichtet.
INA einreihige Nadellager mit Borden und Innenring und ohne Schmierbohrung, offen
Nadellager mit Borden sind ein- oder zweireihige Baueinheiten, die aus spanend gefertigten Außenringen mit Borden, Nadelkränzen und herausnehmbaren Innenringen bestehen. Lager mit Innenring werden eingesetzt, wenn die Welle nicht als Wälzlagerlaufbahn ausgeführt ist. Der Standard-Innenring erlaubt Axialverschiebungen innerhalb der in den Maßtabellen angegebenen Werte „s“. Treten größere Verschiebungen auf, kann der Standardring durch einen breiteren Innenring IR ersetzt werden. Die Lager sind befettet mit dem Lithiumkomplexseifenfett GA08. Ohne Nachschmiermöglichkeit sind die Baureihen NK mit Fw ≦ 10 mm und NKI mit d ≦ 7 mm.
INA Einstell-Nadellager ohne Innenring
Die Lager bestehen aus spanlos geformten Außenhülsen, Kunststoff-Stützringen mit hohlkugeliger Innenform, Außenringen mit sphärischer Mantelfläche, Nadelkränzen und herausnehmbaren Innenringen. Durch den sphärischen Außenring und den hohlkugeligen Stützring kompensieren Einstelllager statische Fluchtungsfehler der Welle gegenüber dem Gehäuse bis 3°. Die Lager dürfen nicht zur Aufnahme von Schwenk- und Taumel­bewegungen eingesetzt werden! Bei der Einstellbewegung zwischen Außenhülse und Laufring tritt ein Losbrechmoment auf! Zur Einstellbewegung müssen die Toleranzen für die Gehäusebohrung eingehalten werden. Lager ohne Innenring sind radial besonders raumsparend. Sie setzen jedoch voraus, dass die Laufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Einstell-Nadellager sind nicht abgedichtet. Die offenen Lager können mit Öl oder Fett geschmiert werden.
INA Nadelbüchse mit einseitiger Abdichtung
Nadelhülsen und Nadelbüchsen sind Nadellager kleinster radialer Bauhöhe. Sie bestehen aus spanlos geformten, dünnwandigen Außenhülsen und Nadelkränzen, die zusammen eine Baueinheit bilden. Diese Lager ermöglichen besonders raumsparende und montagefreundliche Lagerungen mit hoher radialer Tragfähigkeit. Zur Aufnahme axialer Kräfte können sie mit Axial-Nadellagern AXW kombiniert werden, Baureihe AXW, siehe Maßtabelle. Der überwiegende Teil der Lager ist einreihig und ohne Schmierbohrung. Zweireihige Ausführungen haben eine Schmierbohrung und das Nachsetzzeichen ZW. Für besondere Anwendungen gibt es die Nadelhülsen auch vollnadelig. Nadelhülsen und Nadelbüchsen setzen voraus, dass die Lagerlaufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Ist die Welle nicht als Laufbahn ausführbar, dann können die Lager mit den Innenringen IR oder LR kombiniert werden. Wird auf axiale Fixierelemente wie Schultern und Sprengringe verzichtet, kann die Gehäusebohrung einfach und besonders wirtschaftlich ausgeführt werden. Gleichzeitig vereinfacht sich dadurch der Einbau der Lager. Nadelbüchsen Nadelbüchsen sind auf einer Seite geschlossen. Sie eignen sich damit gut zum Abschluss von Lagerstellen an Wellenenden. Dadurch ist ein Unfallschutz bei drehender Welle gegeben und die Lager sind vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. Der Boden ist größenabhängig glatt oder versickt (versteift). Durch den profilierten Boden sind auch geringe axiale Führungskräfte möglich. Abdichtung Nadelhülsen und Nadelbüchsen gibt es in nicht abgedichteter Ausführung nach DIN 618-1/ISO 3 245 und abgedichtet nach DIN 618-2. Die Lippendichtungen schützen bei normalen Betriebsbedingungen vor Schmutz, Spritzwasser und dem Verlust von Schmierstoff. Schmierung Abgedichtete Lager sind befettet mit einem Lithiumkomplex­seifenfett nach GA08.
INA Innenringe mit Schmierbohrung
Innenringe sind aus gehärtetem Wälzlagerstahl und haben feinbearbeitete oder geschliffene Laufbahnen.    Sie werden eingesetzt, wenn: bei Nadelkränzen, Nadelhülsen, Nadelbüchsen, Nadellagern die Welle nicht als Laufbahn genutzt werden kann Nadellager mit breiteren Innenringen kombiniert werden müssen, um größere Axialverschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zu ermöglichen optimale Laufflächen für die Dichtlippen notwendig sind. Laufbahn, feinbearbeitet Bei den Innenringen IR ist die Laufbahn feinbearbeitet. Fasen an den Stirnseiten ermöglichen ein leichtes Einführen in die Lager und verhindern, dass die Dichtlippen der Lager beschädigt werden. Die Innenringe gibt es mit und ohne Schmierbohrung. Ringe mit Schmierbohrung haben das Nachsetzzeichen IS1.
INA einreihige Nadellager ohne Borden, ohne Innenring und ohne Schmierbohrung, offen
Lager ohne Innenring sind radial besonders raumsparend. Sie setzen jedoch voraus, dass die Laufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Der Nadelkranz kann zusammen mit dem Außenring oder mit der Welle montiert werden. Er kann auch nachträglich zwischen Außenring und Welle geschoben werden.
INA Einstell-Nadellager mit Innenring
Die Lager bestehen aus spanlos geformten Außenhülsen, Kunststoff-Stützringen mit hohlkugeliger Innenform, Außenringen mit sphärischer Mantelfläche, Nadelkränzen und herausnehmbaren Innenringen. Durch den sphärischen Außenring und den hohlkugeligen Stützring kompensieren Einstelllager statische Fluchtungsfehler der Welle gegenüber dem Gehäuse bis 3°. Die Lager dürfen nicht zur Aufnahme von Schwenk- und Taumel­bewegungen eingesetzt werden! Bei der Einstellbewegung zwischen Außenhülse und Laufring tritt ein Losbrechmoment auf! Zur Einstellbewegung müssen die Toleranzen für die Gehäusebohrung eingehalten werden. Lager mit Innenring werden eingesetzt, wenn die Welle nicht als Wälzlagerlaufbahn ausgeführt ist. Einstell-Nadellager sind nicht abgedichtet. Die offenen Lager können mit Öl oder Fett geschmiert werden.
INA einreihige Nadellager ohne Borden, mit Innenring und ohne Schmierbohrung, offen
Diese ein- oder zweireihigen Baueinheiten bestehen aus spanend gefertigten bordlosen Außenringen, Nadelkränzen und heraus­nehmbaren Innenringen. Da die Lager nicht selbsthaltend sind, lassen sich Außenring, Nadelkranz und Innenring getrennt voneinander einbauen. Lager mit Innenring werden eingesetzt, wenn die Welle nicht als Wälzlagerlaufbahn ausgeführt ist. Der Nadelkranz kann zusammen mit dem Außenring oder mit dem Innenring montiert werden. Er kann auch nachträglich zwischen Außen- und Innenring geschoben werden. Der Standard-Innenring erlaubt Axialverschiebungen innerhalb der in den Maßtabellen angegebenen Werte „s“. Treten größere Verschiebungen auf, kann der Standardring durch einen breiteren Innenring IR ersetzt werden. Nadellager ohne Borde sind nicht abgedichtet.
INA einreihige Nadelbüchse, offen
Nadelhülsen und Nadelbüchsen sind Nadellager kleinster radialer Bauhöhe. Sie bestehen aus spanlos geformten, dünnwandigen Außenhülsen und Nadelkränzen, die zusammen eine Baueinheit bilden. Diese Lager ermöglichen besonders raumsparende und montagefreundliche Lagerungen mit hoher radialer Tragfähigkeit. Zur Aufnahme axialer Kräfte können sie mit Axial-Nadellagern AXW kombiniert werden, Baureihe AXW, siehe Maßtabelle. Der überwiegende Teil der Lager ist einreihig und ohne Schmierbohrung. Zweireihige Ausführungen haben eine Schmierbohrung und das Nachsetzzeichen ZW. Für besondere Anwendungen gibt es die Nadelhülsen auch vollnadelig. Nadelhülsen und Nadelbüchsen setzen voraus, dass die Lagerlaufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Ist die Welle nicht als Laufbahn ausführbar, dann können die Lager mit den Innenringen IR oder LR kombiniert werden. Wird auf axiale Fixierelemente wie Schultern und Sprengringe verzichtet, kann die Gehäusebohrung einfach und besonders wirtschaftlich ausgeführt werden. Gleichzeitig vereinfacht sich dadurch der Einbau der Lager. Nadelbüchsen Nadelbüchsen sind auf einer Seite geschlossen. Sie eignen sich damit gut zum Abschluss von Lagerstellen an Wellenenden. Dadurch ist ein Unfallschutz bei drehender Welle gegeben und die Lager sind vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. Der Boden ist größenabhängig glatt oder versickt (versteift). Durch den profilierten Boden sind auch geringe axiale Führungskräfte möglich.
INA einreihige Nadellager mit Borden, Innenring und Schmierbohrung, einseitig abgedichtet
Nadellager mit Borden sind ein- oder zweireihige Baueinheiten, die aus spanend gefertigten Außenringen mit Borden, Nadelkränzen und herausnehmbaren Innenringen bestehen. Lager mit Innenring werden eingesetzt, wenn die Welle nicht als Wälzlagerlaufbahn ausgeführt ist. Der Standard-Innenring erlaubt Axialverschiebungen innerhalb der in den Maßtabellen angegebenen Werte „s“. Treten größere Verschiebungen auf, kann der Standardring durch einen breiteren Innenring IR ersetzt werden. Die Lager sind befettet mit dem Lithiumkomplexseifenfett GA08. Zum Nachschmieren eignet sich Arcanol LOAD150. Dazu hat der Außenring eine Schmierbohrung und eine Schmiernut. Die Baureihen RNA49..-RSR und NA49..-RSR sind einseitig abgedichtet.
Preis inkl. MwSt.:
Art-Nr.: 230BK3038-ZW
INA zweireihige Nadelbüchse, offen
INA Nadelbüchse
Innendurchmesser d: 30 mm // Außendurchmesser D: 37 mm // Breite B: 38 mm // Bauart: Nadelbüchse // Anzahl der Reihen: 2 // Bohrungsform: zylindrisch // Baureihe: BK.. // Nachschmiermöglichkeit ja/nein: nein // Käfigwerkstoff: Stahlblech // Tragzahlen dynamisch: 37,5 kN // Laufring: LR25X30X38,5 // r min: 0,8 mm // Ermüdungsgrenzbelastung Pu: 10,1 kN // Grenzdrehzahl min-1: 8600 // Bezugsdrehzahl min-1: 6200 // Tragzahlen statisch: 79 kN // Innenring: IR25X30X38,5 // Abdeckung/Abdichtung Kennzeichen: ohne
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INA einreihige Nadellager mit Borden, ohne Innenring mit Schmierbohrung, einseitig abgedichtet
Lager ohne Innenring sind radial besonders raumsparend. Sie setzen jedoch voraus, dass die Laufbahn auf der Welle gehärtet und geschliffen ist. Die Lager sind einreihig, RNA69 ist ab Fw ≧ 40 mm zweireihig. Die Baureihen RNA49..-RSR ist einseitig mit einer Lippendichtung abgedichtet.

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Nadellager, Nadelkränze und Nadelhülsen

Nadellager von Ludwig Meister

Nadellager besitzen kreiszylindrische Walzkörper, die ausschließlich radiale Belastungen aufnehmen. Sie lassen Axialverschiebungen zu und ermöglichen eine radiale Abstützung. Sie werden aufgrund ihrer hohen Tragfähigkeit und ihrer Abmasse für Lagerungen verwendet, die in radiale Richtung nur wenig Platz bieten. Als Bauarten sind sie als massive Nadellager mit und ohne Innenring, mit und ohne Borde, als Nadelkranz, Nadelhülse oder Nadelbüchse erhältlich. Damit auch Axialbelastungen aufgenommen werden können, gibt es kombinierte Nadel-Axial-Rillenkugellager.

Nadelkränze

Nadelkränze bestehen nur aus Käfig und Nadelrollen. Da ihre Bauhöhe nur dem Durchmesser der Nadelrollen entspricht, ermöglichen Nadelkränze Lagerungen mit dem geringst möglichen radialen Bauraum. Die Nadelrollen laufen direkt auf der Welle und dem Gehäuse. Sie können daher nur eingesetzt werden, wenn Welle und Gehäusebohrung als Laufbahnen ausgeführt werden können, also gehärtet und geschliffen sind.

Nadelhülsen

Nadelhülsen sind Nadellager mit spanlos gefertigtem, dünnem Außenring. Eingesetzt werden sie in erster Linie, wenn die Gehäusebohrungen nicht als Laufbahnen für Nadelkränze ausgeführt werden können. Nadelhülsen gibt es auch in vollnadeliger Ausführung. Durch die maximale Anzahl an Nadelrollen bieten vollnadlige Hülsen höchste Tragfähigkeit auf kleinstem Bauraum. Sie erreichen jedoch nicht die bei Nadelhülsen mit Käfig möglichen Drehzahlen.

Der Außenring von Nadellagern ist spanend gefertigt und kann sowohl mit als auch ohne Borde ausgestattet sein. Nadellager mit Borden können abgedichtet und gefettet geliefert werden. Nadellager ohne Borde sind nicht selbsthaltend. Deswegen können Außenring, Nadelkranz und Innenring getrennt voneinander eingebaut werden, was die Montage erheblich vereinfacht. Nadellager finden mit und ohne Innenring Verwendung. Die Bauform ohne Innenring wird an der geschliffenen oder anderweitig behandelten Welle angebracht.

Kombinierte Nadellager bestehen aus einem Radial-Nadellager und einem Schrägkugel- oder Axiallager und können deshalb sowohl radiale als auch axiale Belastungen aufnehmen. Sie ermöglichen Festlagerungen mit geringstem radialem Einbauraum. Ihr Einsatz ist unter anderem dort von Vorteil, wo die Axialbelastungen z.B. wegen ihrer Größe, wegen hoher Drehzahlen oder ungenügender Schmierung nicht mehr von einfachen Anlaufscheiben aufgenommen werden können. Ihr Einsatz ist aber auch dann von Vorteil, wenn andere geeignete Festlager einen zu großen Einbauraum erfordern würden.

Untersuchung von Wälzlagerschäden

Für Sie sind wir ein zuverlässiger und neutraler Berater für verschiedenste Aufgaben der Instandhaltung. So auch bei der Untersuchung von Wälzlagerschäden.

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Hersteller

SKF

SKF ist der weltweit führende Lieferant von Produkten, kundenspezifischen Systemlösungen und Serviceleistungen aus den Kompetenzbereichen Wälzlager und Wälzlagereinheiten.

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FAG

Die Schaeffler Gruppe mit ihren drei starken Marken INA, LuK und FAG steht für ausgeprägte Kundenorientierung, Innovationskraft und höchste Qualität.

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Timken

Die Erfinder der Kegelrollenlager sind führende internationale Hersteller von hoch entwickelten Wälzlagern.

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