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menschen. Wolfgang Schneider

menschen. Wolfgang Schneider

Wolfgang Schneider war jahrzehntelang Niederlassungsleiter in Augsburg und leitet seit 2017 Standort übergreifend den Bereich der Geschäftsentwicklung. Für ihn steht der Dienst am Kunden an oberster Stelle. Egal ob Kleinkunden oder große Systemkunden: Der persönliche Kontakt bedeutet für den 61-Jährigen alles.

 

„Will man auf Bedürfnisse eingehen, dann geht das nur auf der persönlichen Ebene, egal auf welcher Hierarchiestufe“, sagt Wolfgang Schneider. Das ist bei der Laufkundschaft nicht anders als beim großen Systemkunden. Das Geheimnis seines Erfolgs: „Wir arbeiten mit unseren Kunden eng zusammen und reden offen miteinander.“ Für Systemkunden ist das Entscheidende oft gar nicht der Preis für ein bestimmtes Produkt. Vielmehr geht es darum, die internen Bestellabläufe zu optimieren. Denn dahinter verbirgt sich für die Unternehmenoft ein großes Potential, um Kosten zu senken. „Aber die Bedürfnisse unserer Kunden sind vielschichtig und meist auch im Betrieb nicht einheitlich zu benennen“, so Wolfgang Schneider. Unnötige Doppelerfassungen können die Folge sein. Dieselben Artikel werden wegen unterschiedlicher Materialnummern vielleicht mehrfach angelegt und bevorratet. Es entstehen ein großer Datenstamm und eine geringe Übersicht. Daher gilt es zunächst eine gemeinsame Sprache zu finden – zum Beispiel mit einer transparenten Artikelreferenzierung. Damit bekommen alle Artikel beim Kunden, aber auch beim Lieferanten, einen eindeutigen Namen. „Und je besser das gelingt, desto effizienter wird die gesamte Logistikkette. Bestellungen können automatisiert, der Wareneingang vereinfacht werden und auch die Rechnungsabwicklung kann ohne manuellen Eingriff ablaufen“, sagt Wolfgang Schneider. Der Aufwand lohnt sich: Der Kunde kann sich ganz auf sein Kerngeschäft – die Produktion – konzentrieren.

 

 

Das Herz in Schwaben

Auf diese Weise betreut die schwäbische Niederlassung mit ihren 26 Kollegen heute Kunden von Nördlingen und Donauwörth bis ins südliche Schongau. „Überall unterstützen wir unsere Kunden, damit die Produktion kontinuierlich läuft und sie ohne Ausfall produzieren können“, sagt Wolfgang Schneider. Die dafür nötige Kompetenz Prozesse zu vereinheitlichen, hat er längst im Blut. Denn seine Erfahrung reicht in eine Zeit, in der die EDV bei Wälzlagerhändlern gerade erst Einzug hielt. Wolfgang Schneider: „Anfangs mussten wir Karteikarten ins System übertragen. Da war eine durchdachte Struktur die wichtigste Voraussetzung.“ Seine Erfahrung hat ihm auch bei seinen Kollegen einen guten Ruf verschafft – oft und gerne fragen sie ihn um Rat.

Den Weg zu Ludwig Meister fand Wolfgang Schneider ebenfalls über die Datenverwaltung – der gebürtige Hamburger lernte die damalige Personalleiterin Ulrike Meister schon Ende der 1970er Jahre bei EDV-Lehrgängen kennen. „Sie rief an und sagte, was ich in Hamburg mache, könnte ich doch auch für Ludwig Meister in München machen“, erinnert sich Wolfgang Schneider. So begann er als erster EDV-Leiter in der Firma. Als Ludwig Meister 1988 die Filiale in Augsburg eröffnete, ging Wolfgang Schneider mit – und wurde zum Wahlschwaben: „Hier ist das so: Die Unternehmen vor Ort wollen auch vor Ort kaufen. Und ich vermisste den Kundenkontakt“, sagt Wolfgang Schneider. Die heute fast 5.000 Kunden der Augsburger Filiale freut das: Leistung vor Ort, Lösungen nach Maß und immer im direkten Kontakt. Ob er mit Blick auf die Anfänge bei Ludwig Meister nicht manchmal seine Hamburger Heimat vermisse? Mit einem Schmunzeln meint Wolfgang Schneider: „Für mich kam nur der Süden in Frage.“ Denn auch privat ist ihm der persönliche Kontakt sehr wichtig: „Bei meinem ersten Besuch in Bayern habe ich meine Frau kennengelernt.“

„Sofern wir es logistisch meistern können, besorgen wir alles, was der Kunde wünscht.“

Was ist für Sie persönlich der Ludwig Meister Spirit?

"Entscheidungen werden dank flacher Hierarchien zeitnah und in Abstimmung getroffen, so dass sie von allen mitgetragen und gelebt werden können."

Was würden Sie Freunde über unser Unternehmen über das Übliche hinaus wissen lassen?

"Die ganze Solidität eines Familienunternehmens, gepaart mit klaren, innovativen Strategien eines führenden technischen Händlers."

Was war für Sie die spannendste Innovation in Ihrem Arbeitsumfeld bei LM in den letzten Jahren?

"Natürlich in der Logistik unser AutoStore. Und unser Webshop, der durchgängig klare Strukturen im Kunden und Artikelstamm, den Konditionen und dem Beschaffungsweg ermöglicht. Im Vertrieb bringt uns das neue CRM System in großen Schritten voran."

Ihr ganz persönlicher Marken Slogan für LM?

"Immer im Einsatz für unsere Kunden."

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