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Interview: Vielfalt und Inklusion bei Ludwig Meister

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Interview: Vielfalt und Inklusion bei Ludwig Meister

Im Sommer 2024 hat Ludwig Meister die Charta der Vielfalt unterzeichnet und damit ein klares Bekenntnis zur Förderung von Vielfalt und Inklusion im Unternehmen abgegeben. Wir haben mit Elisabeth Meister ein Gespräch über die Beweggründe und Aufgaben rund um das Thema Inklusion und/oder Integration geführt.

 

intakt.: Frau Meister, Ludwig Meister hat vor Kurzem die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Was bedeutet Vielfalt und Inklusion konkret für Ihr Unternehmen?

Elisabeth Meister: Vielfalt und Inklusion sind für uns keine Schlagworte, sondern eine Haltung, die wir täglich leben. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt bekennen wir uns offiziell dazu, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist und in dem jeder Mitarbeitende unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter oder anderen individuellen Merkmalen wertgeschätzt wird. Das Konzept der Inklusion ist dabei zentral: Es geht darum, Barrieren abzubauen, gleiche Chancen für alle zu schaffen und Unterschiede als Stärke zu betrachten. Bei Ludwig Meister repräsentieren wir 17 verschiedene Nationalitäten, und genau diese Vielfalt ist eine der wesentlichen Quellen unserer Innovationskraft und unseres Erfolges.

 

"Wir wissen, dass Inklusion ein kontinuierlicher Prozess ist."

 

intakt.: Wie sieht eine inklusive Unternehmenskultur bei Ludwig Meister konkret aus?

Elisabeth Meister: Eine inklusive Unternehmenskultur bedeutet für uns in erster Linie, dass wir Offenheit, Respekt und gegenseitige Wertschätzung fördern. Wir haben festgestellt, dass es entscheidend ist, eine transparente Kommunikation zu ermöglichen, in der alle Mitarbeitenden ihre Ideen und Meinungen frei äußern können. Wir möchten sicherstellen, dass jede Stimme gehört wird, und das beginnt damit, dass wir unsere Entscheidungsprozesse so transparent wie möglich gestalten.

Wir wissen, dass Inklusion ein kontinuierlicher Prozess ist, und es ist unsere Aufgabe als Managementteam, diese Haltung täglich vorzuleben und auch ggf. entsprechende Maßnahmen zu initiieren und weiterzuentwickeln.

intakt.: Ein interessanter Schritt war auch die Umbenennung der Personalabteilung in "People & Culture". Was war der Gedanke dahinter?

Elisabeth Meister: Die Namensänderung von "Personalabteilung" über "Human Resources" hin zu "People & Culture" spiegelt die Weiterentwicklung unseres Verständnisses von Mitarbeiterführung wider. Lange Zeit lag der Fokus auf administrativen Aufgaben, dann auf der strategischen Verwaltung der Mitarbeitenden als Ressource. Heute geht es uns vor allem darum, eine starke Unternehmenskultur zu fördern, die Zufriedenheit und Motivation unserer Mitarbeitenden zu stärken und ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen.

"People & Culture" drückt genau diesen Ansatz aus: Wir legen den Fokus auf die Menschen – ihre individuellen Bedürfnisse, ihre Entwicklungsmöglichkeiten und ihre Zufriedenheit. Das ist ein zentraler Bestandteil unserer Inklusionsbemühungen. Wir möchten, dass jede*r bei uns das Gefühl hat, wirklich Teil des Teams zu sein, egal welcher Hintergrund, welches Geschlecht oder welche Lebenssituation vorliegt.

intakt.: Was ist Ihrer Meinung nach der Unterschied zwischen Integration und Inklusion, und warum ist das wichtig?

Elisabeth Meister: Das ist eine wichtige Unterscheidung. Integration bedeutet, Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund in eine bestehende, starre Struktur zu bringen, aber die bestehende Struktur bleibt dabei im Wesentlichen unverändert. Inklusion hingegen geht darüber hinaus – wir verändern unsere Struktur so, dass sie von vornherein Platz für alle bietet. Integration kann dazu führen, dass Menschen das Gefühl haben, sich anpassen zu müssen, um dazuzugehören. Inklusion bedeutet, dass sich die Organisation offen hält, damit alle sich gleichwertig einbringen können.

 

"Das Thema Vielfalt und Inklusion wird auch in der Zukunft ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur bleiben."

 

Bei Ludwig Meister versuchen wir, eine Kultur zu schaffen, die wirklich inklusiv ist – in der jeder Mitarbeitende, unabhängig von individuellen Merkmalen oder Lebenssituationen, dieselben Chancen hat, sich zu entwickeln und erfolgreich zu sein. Wir möchten, dass niemand das Gefühl hat, "anders" oder "außen vor" zu sein.

intakt.: Sind konkrete nächste Schritte geplant, um die Inklusion weiter zu fördern?

Elisabeth Meister: Wir sind der Überzeugung, dass wir bei Ludwig Meister bereits auf einem sehr hohen Niveau in Sachen Inklusion und Vielfalt operieren. Dennoch halten wir natürlich die Augen offen, um Entwicklungen zu antizipieren, zu verstehen und gegebenenfalls darauf zu reagieren. 

Wie werden sich flexible Arbeitsmodelle weiter entwickeln, um den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeitenden gerecht zu werden? Fehlt es an Unterstützung für Mitarbeitende mit besonderen Bedürfnissen? Wo können oder müssen wir noch stärker in individuelle Lösungen investieren, um Barrieren im Arbeitsalltag abzubauen? 

Letztlich geht es uns als Unternehmen darum, dass alle bei Ludwig Meister die gleichen Chancen haben und sich so einbringen können, wie es ihren Stärken und Talenten entspricht.

intakt.: Frau Meister, vielen Dank für das Gespräch und Ihre Einblicke in das Engagement von Ludwig Meister für Vielfalt und Inklusion.

Elisabeth Meister: Sehr gerne. Ich denke, das Thema Vielfalt und Inklusion wird auch in der Zukunft ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur bleiben, und ich freue mich darauf, diesen Weg gemeinsam mit unserem Team weiterzugehen.

 

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