Ein gutes Arbeitsergebnis hängt bekanntlich nicht nur von gutem, sondern vor allem von gut geeignetem Werkzeug ab. Neben dem Versagen der Schmierung ist die fehlerhafte Montage von Wälzlagern die häufigste Ursache von Lagerschäden. Die Lager erreichen dann nicht die geplante Lebensdauer und erfüllen oft auch die gewünschte Leistung nur mangelhaft: hohes Laufgeräusch, unruhige Verhalten von Welle und Gehäuse und starke Erwärmung sind u.a. die Folge, Betriebsstörungen und Produktionsausfälle sind die Konsequenz.
Viele davon wären vermeidbar, wenn zur Montage der Wälzlager passende Werkzeuge eingesetzt würden. Ein paar einfache Beispiele: Schlaghülsen aus Kunststoff. Sie verteilen die Einbaukräfte auf Außen- und Innenring des Lagers und verhindern, dass diese Montagekräfte über die Wälzkörper übertragen werden. Oder nehmen wir den Montageschlüssel für Pendelkugellager: Er sorgt dafür, dass die korrekten Anzugsdrehmomente eingehalten werden, ohne dass die Lagerluft so gering wird, dass das Lager unter Vorspannung läuft. Dabei wird das Lager aber trotzdem sicher befestigt.