Trapezgewindetriebe
Trapezgewindetriebe zeichnen sich durch eine hohe Tragfähigkeit bei gleichzeitig geringem Ressourcenaufwand aus. Meist werden die Gewinde mit einer Rechtsgängikeit eingesetzt, möglich sind allerdings auch linksgängige Gewinde.
Bei Trapezgewindetrieben herrscht zwischen den Gewindeflanken und der Gewindemutter Gleitkontakt. Durch den Gleitkontakt zwischen Muttern und Spindel werden auch häufig Materialkombinationen eingesetzt, welche eine Verschleißminderung bewirken kann!
Die Bezeichnung der Trapezgewindespindeln richtet sich nach dem Durchmesser sowie der Steigung des Gewindes. Bei der Bauteilauswahl sollte neben der Gewindegröße ebenfalls auf die Steigungsrichtung des Gewindes geachtet werden. Eine Vielzahl der Anwendungen im Trapezspindelbereich wird mit rechtsgängigen Spindelkomponenten umgesetzt, was auch zu einer besseren Verfügbarkeit führt. Die Gewindetoleranz der Spindel liegt bei 7e.
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Trapez-Rundmuttern aus Stahl bieten einen einfachen und robusten Aufbau, bei gleichzeitig guter Verfügbarkeit. Durch eine Materialkombination von Mutter und Spindel können bessere Lebensdauerwerte erzielt werden. Die Normung dieser Komponenten richtet sich nach der DIN 103, die Gewindetoleranz der Muttern liegt bei H 8. Wie auch bei den Trapezspindeln sollte auch in der Mutterauswahl die Gewinderichtung beachtet werden.
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Trapezgewindetriebe
Die Herstellung von Trapezgewindespindeln erfolgt im Allgemeinen preisgünstig durch Gewinderollen. Trotz der hohen Wirtschaftlichkeit entstehen durch das Gewinderollen sehr positive Eigenschaften:
- Hohe Zugfestigkeit
- Hohe Verschleißfestigkeit
- Druckpolierte Gewindeflanken mit hoher Profilgenauigkeit
- Hohe Biegewechselfestigkeit
Beim Trapezgewinde ergibt sich auf der Mantelfläche des Gewindes eine schmale Rille, die fertigungstechnisch bedingt ist. Sie hat auf die Funktion der Gewindespindel keinen Einfluss.
Die Genauigkeit von Gewindespindeln hängt maßgeblich vom Rollvorgang und vom eingesetzten Werkstoff ab. Die Steigungs- und Profilgenauigkeit liegt im Standard bei 0,1 mm auf 300 mm. Die Geradheit der Spindel liegt bei 0,3 mm auf 300 mm.

Bei den Trapezgewindetrieben herrscht zwischen den Gewindeflanken und -muttern Gleitreibung. Naturgemäß beschränkt sich dadurch die Anwendung auf nicht zu schnelle Verstellvorgänge, die nach dem Verstellvorgang in dieser Stellung über einen längeren Zeitraum statisch verharren.