Trapezgewindetriebe

Trapezgewindetriebe zeichnen sich durch eine hohe Tragfähigkeit bei gleichzeitig geringem Ressourcenaufwand aus. Meist werden die Gewinde mit einer Rechtsgängikeit eingesetzt, möglich sind allerdings auch linksgängige Gewinde.

Bei Trapezgewindetrieben herrscht zwischen den Gewindeflanken und der Gewindemutter Gleitkontakt. Durch den Gleitkontakt zwischen Muttern und Spindel werden auch häufig Materialkombinationen eingesetzt, welche eine Verschleißminderung bewirken kann!

Technische Informationen

Die Herstellung von Trapezgewindespindeln erfolgt im Allgemeinen preisgünstig durch Gewinderollen. Trotz der hohen Wirtschaftlichkeit entstehen durch das Gewinderollen sehr positive Eigenschaften:

  • Hohe Zugfestigkeit
  • Hohe Verschleißfestigkeit
  • Druckpolierte Gewindeflanken mit hoher Profilgenauigkeit
  • Hohe Biegewechselfestigkeit

Beim Trapezgewinde ergibt sich auf der Mantelfläche des Gewindes eine schmale Rille, die fertigungstechnisch bedingt ist. Sie hat auf die Funktion der Gewindespindel keinen Einfluss.

Die Genauigkeit von Gewindespindeln hängt maßgeblich vom Rollvorgang und vom eingesetzten Werkstoff ab. Die Steigungs- und Profilgenauigkeit liegt im Standard bei 0,1 mm auf 300 mm. Die Geradheit der Spindel liegt bei 0,3 mm auf 300 mm.