Schmierstoffe
Für eine lange Lebensdauer von Maschinen bzw. Maschinenbauteilen ist neben einer regelmäßigen Wartung die richtige Schmierung und Schmierstoffwahl von großer Bedeutung. Schmierstoffe erhöhen den Wirkungsgrad und die Lebensdauer, indem Sie Reibung, Korrosion und somit vorzeitigem Verschleiß im tribologischen Kontakt verringern oder vermeiden. Sie sorgen für eine gute Wärmeleitung, dämpfen Schwingungen, verhindern das Eindringen von festen und flüssigen Stoffen an Dichtstellen und bewirken eine Senkung von Reparatur- und Wartungskosten.
Höchsttemperatur-Fett auf Basis perfluorierter Polyetheröle (PFPE) zum Einsatz in der Lebensmitteltechnik bei höchsten Lasten und Temperaturen.
Einsatzgebiete
• Fettschmierung von Gleit- und Wälzlagern in Höchsttemperaturbereichen
• Anwendung, z. B. bei Tunnelofenwagen, Back-, Einbrenn- und Trockenöfen, Heißgasaggregaten, Reaktionsbehältern, Kesselanlagen, Lauf- und Transportrollen in Durchlauföfen usw.
• Einsatz bei Lagerstellen unter Chemikalien-/ Treibstoffeinfluss
Hauptanwendungsbereiche
• Lebensmittelindustrie
• Verpackungsindustrie
• Chemische Industrie
NSF-Registrierung für Anwendungen im lebensmittelnahen Bereich (National Sanitation Foundation):
H1 - Schmierstoff oder Trennmittel in allen Bereichen, selbst wenn ein gelegentlicher Lebensmittelkontakt nicht vermieden werden kann
Vorteile und Nutzen
• Höchste Wasser- und Dampfbeständigkeit
• Außergewöhnliche Chemikalienbeständigkeit, z. B. gegen Lösemittel, wie Benzin, Benzol, Aceton, Trichloräthylen, oder gegen anorganische Säuren, wie Schwefel-, Salz- und Salpetersäure oder Fettsäuren, Alkohole und Halogene
• Sehr gute Kunststoff- und Elastomerverträglichkeit
• Zur Langzeitschmierung hochtemperaturbeanspruchter Fettschmierstellen bis 300°C
• Vielseitiger Einsatz oberhalb der Temperaturgrenzen anderer Schmierfette
• Einsparung von Wartungs- und Schmierstoffkosten durch mögliche Lebensdauerschmierung
Weißes, vollsynthetisches Tieftemperaturfett mit NSF H1 Zertifizierung für die Lebensmitteltechnik.
Einsatzgebiete
- Fettschmierung von Gleit- und Wälzlagern bei tiefen Einsatztemperaturen
- Fettschmierung von Gleit- und Wälzlagern bei hohen Drehzahlen
- Fettschmierung von Lagerungen mit geringen Nachlaufmomenten oder geringem Lagerspiel
Hauptanwendungsbereiche
- Nahrungsmittelindustrie (Kühlhäuser)
- Werkzeugmaschinen
- Verpackungsindustrie
NSF-Registrierung für Anwendungen im lebensmittelnahen Bereich (National Sanitation Foundation):
H1 - Schmierstoff oder Trennmittel in allen Bereichen, selbst wenn ein gelegentlicher Lebensmittelkontakt nicht vermieden werden kann
Vorteile und Nutzen
- Niedrigviskoses, vollsynthetisches Grundöl gewährleistet die Funktionsfähigkeit des Schmierfilms bis -70 °C
- Sehr gute Förderbarkeit in Zentralschmier- anlagen auch bei tiefen Temperaturen
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Einsatzgebiete:
Schmierung von Wälz- und Gleitlagern sowie anderen Maschinenelementen bei mittleren Drehzahlen oder Gleitgeschwindigkeiten in einem breiten Temperaturbereich, z. B. Elektromotoren, Antrieben, Regelanlagen sowie Telekommunikations- und Navigationsanlagen unter arktischen Bedingungen, Bodenzüge und Bremsmechanik in Luftfahrzeugen, Gleitteile in Schockgefrieranlagen, usw.. Schmierfett für Kunststoff/Kunststoff- sowie Kunststoff/Metallpaarungen und Elastomeren. Für Kunststoffgleitbeläge in Brückenauflagern sowie als Trennmittel in der Kunststoffverarbeitung.
Vorteile und Nutzen:
- Hohe Wirksamkeit durch optimale Formulierung
- Weiter Temperaturbereich mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten
- Beste Eignung zur Schmierung von Kunststoffen und Elastomere
- Alterungsbeständiges Schmierfett, insbesondere bei tiefen Temperaturen.
Anwendung:
Für optimale Wirkung Schmierstelle sorgfältig, z. B. mit OKS 2610/OKS 2611 Universalreiniger, reinigen. Vor Erstbefüllung Korrosionsschutzmittel entfernen. Lager so befüllen, daß alle Funktionsflächen sicher Fett erhalten. Normale Lager nur bis ca. 1/3 des freien Lagerinnenraums befüllen. Langsam laufende Lager (DN-Wert < 50.000) und deren Gehäuse voll befüllen. Hinweise des Lager- und Maschinenherstellers beachten. Nachschmierung mit Fettpresse über Schmiernippel oder automatischen Schmiersystemen. Nachschmierfrist und -menge entsprechend Einsatzbedingungen bestimmen. Ist die Abführung des Altfettes nicht möglich, Fettmenge begrenzen, um eine Überschmierung des Lages zu vermeiden. Bei langen Nachschmierintervallen ist ein kompletter Fettaustausch anzustreben. Nur mit geeigneten Schmierstoffen mischen. Mit Siliconfett geschmierte Lager dürfen nur bis 1/3 der zulässigen Lagerbelastung belastet werden. Auf Silicon basierende Kunststoffe, wie z. B. Siliconkautschuk, können durch Siliconfett angelöst werden. An Gleitstellen unter reinem Sauerstoffeinfluß darf kein Siliconfett eingesetzt werden.