Schleif-und Polierwerzeuge
Schleif- und Polierwerkzeuge werden für die Bearbeitung von Oberflächen und Kanten eingesetzt. Sie besitzen geometrisch unbestimmte Schneiden in Form von kleinen, harten Kristallen, die auf einem Trägermaterial zusammengefügt sind. Beim Schleifen bestimmt die Körnung die Feinheit der Bearbeitung. Rotierende Polierscheiben, mit oder ohne Poliermittel, ebnen Ungleichmäßigkeiten und erzeugen eine glänzende Oberfläche. Schleif- und Polierwerkzeuge finden beim Entgraten, Feinschleifen, Reinigen oder zur Anbringung optischer Effekte auf Oberflächen Verwendung.
- Siliciumcarbid (SiC)
- zur Bearbeitung harter und zäher Werkstoffe, z. B. Titan-/Legierungen sowie Aluminium, Kupfer, Bronze, hochlegierte Stähle und faserverstärkte Kunststoffe
- erzeugt besonders feines Schleifbild
Hinweis:
Preis pro Stück.
- geschlitzte Schleifkappenträger mit Stahlschaft (wiederverwendbar)
- Schleifkappe nahtlos geformt, mit Schleifkorn beschichtet
- schnell auswechselbar
- Körnungen 60 (grob) / 80 (mittel) und 280 (fein)
Verwendung:
- vorwiegend im Werkzeug- und Formenbau
- Finish-Bearbeitung an Konturen und schwer zugänglichen Stellen
- empfohlene Umfangsgeschwindigkeiten 10-20 m/s
Hinweis:
Preis pro Stück.
- endlos aus Korund-Schleifgewebe
- in vollkunstharzgebundener Qualität
Verwendung:
- aggressives Schleifen und lange Lebensdauer
- einsetzbar zum Entgraten von Gussteilen, Serienteilen, Werkzeugen, Rohren und Rundteilen aus Stahl, NE- und Leichtmetallen
- geeignet für Schrupp- und Feinschliff je nach Körnung
- für Flächenschliff- und Rundschliffautomaten
Lieferung:
Nur in Verpackungseinheiten.
Hinweis:
Preisangabe pro Stück.
- zum Entgraten und Polieren kleiner Oberflächen
- zur Reinigung von kleinen Werkstücken
- Bürsten mit rostfreiem Stahldraht zur Bearbeitung von Edelstahloberflächen und Aluminium
- für metallverarbeitenden Industrie- und Handwerksbetrieb
- geeignet für Präzisionswerkzeuge, Feinmechanik oder Pneumatik und Hydraulik
- endlos aus Korund-Schleifgewebe
- in vollkunstharzgebundener Qualität
Verwendung:
- aggressives Schleifen und lange Lebensdauer
- einsetzbar zum Entgraten von Gussteilen, Serienteilen, Werkzeugen, Rohren und Rundteilen aus Stahl, NE- und Leichtmetallen
- geeignet für Schrupp- und Feinschliff je nach Körnung
- für Flächenschliff- und Rundschliffautomaten
Lieferung:
Nur in Verpackungseinheiten.
Hinweis:
Preisangabe pro Stück.
- Schleifmittel: Korund A
- aus nichtgewebten Nylonfasern, mit gleichmäßiger Schleifkorn-Verteilung
- das elastische Vliesgewebe passt sich jeder Oberfläche an und ermöglicht gleichbleibende Arbeitsergebnisse während der gesamten Lebensdauer
- Vliesfächerwalzen sind feuchtigkeitsresistent und setzen sich nicht zu
456213:
- mit Schleifleinen kombinierte Vliesfächerwalzen ermöglichen einen höheren Materialabtrag und ein gröberes Schliffbild mit größerer Rauhtiefe
Verwendung:
- universeller Einsatz mittelgroßer Flächen auf drehzahlregelbaren Winkelschleifern und Kehlnahtschleifer
- zur Erzielung von Schattenfreien, übergangslosen Oberflächen auf Metallen, Holz oder Kunststoffen
- zur Vor- und Nachbearbeitung von Edelstahl- und Aluminiumoberflächen
- endlos aus Korund-Schleifgewebe
- in vollkunstharzgebundener Qualität
Verwendung:
- aggressives Schleifen und lange Lebensdauer
- einsetzbar zum Entgraten von Gussteilen, Serienteilen, Werkzeugen, Rohren und Rundteilen aus Stahl, NE- und Leichtmetallen
- geeignet für Schrupp- und Feinschliff je nach Körnung
- für Flächenschliff- und Rundschliffautomaten
Lieferung:
Nur in Verpackungseinheiten.
Hinweis:
Preisangabe pro Stück.
- Bürsten mit sehr hohem/dichtem Besatz
- fest in Kunststoffmasse vergossen
- hohe Formstabilität
- sehr hohe Standzeit
- passend für Steilkegelaufnahmen SK 40 (DIN 6358) z. B. 240620 (Seite 24/???)
- zur Bearbeitung von flachen Bauteilen wie Stanz- und Pressteilen, Sinterteilen, Werkstücken von Hydraulik und Pneumatik
- präzises Entgraten und Kantenverrunden nach dem Fräsen
- SiC-Schleifborsten für Nass- und Trockenbearbeitung sowie den universellen Einsatz geeignet
- auf CNC-Dreh- und Fräsmaschinen, Bearbeitungszentren sowie Robotereinsatz
Hinweis:
Weitere Abmessungen auf Anfrage lieferbar.
Verfügbare Menge: 5 Stück
- endlos aus Korund-Schleifgewebe
- in vollkunstharzgebundener Qualität
Verwendung:
- aggressives Schleifen und lange Lebensdauer
- einsetzbar zum Entgraten von Gussteilen, Serienteilen, Werkzeugen, Rohren und Rundteilen aus Stahl, NE- und Leichtmetallen
- geeignet für Schrupp- und Feinschliff je nach Körnung
- für Flächenschliff- und Rundschliffautomaten
Lieferung:
Nur in Verpackungseinheiten.
Hinweis:
Preisangabe pro Stück.
- Durchgezopft (Vollbeschnitt) und fest im Stahlkörper verpresst
- ausgezeichnete Standzeiten und angenehme Laufruhe
- speziell für die professionelle Bearbeitung von U- und V-Schweißnähten, vornehmlich bei Rohrverbindungen
- schmale Bauform
- glatter Stahldraht, gezopft
- mit Stützring: Er stabilisiert die Bürste und wird einfach entfernt, sobald der freie Drahtbesatz abgenutzt ist, danach sind weitere 20 mm Draht verfügbar
- ideal für schwere Bürstarbeiten
- zum Vorbereiten von Metallflächen vor dem Lackieren
- zum Entfernen von Schlacke, Rost, Zunder oder Betonresten
- mit gehärtetem Stahldrahtbesatz
- zur Bearbeitung großer Flächen
- zum Entfernen von Schlacke, Farbe, Rost, Zunder, etc.
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Schleifen
Schleifen zählt zu den spanenden Fertigungsverfahren mit geometrisch unbestimmten Schneiden. Die Schneiden bilden Schleifkörner, wobei sich die im Eingriff befindenden Schneiden in Anzahl, Lage und Form je Korn unterscheiden. Ein Binde- / Trägermaterial fügt die Körnung zu einem Schleifwerkzeug, zum Beispiel als Schleifscheiben, Schleifbänder oder Schleifpapier, zusammen.
Das Gefüge im Schleifkörper wird dabei durch das Verhältnis von Schleifkörnern, Bindung und Porenraum bestimmt. Die Schleifkorngröße bestimmt die Höhe Materialabtrags und somit die Feinheit der Bearbeitung (Schrupp-, Schlicht-, Feinschleifen). Sie wird mit der Körnungsnummer angegeben. Je höher die Zahl, desto feiner ist die Körnung.
Polieren
Polieren ist ein spanabnehmendes Fertigungsverfahren zur Feinstbearbeitung von Oberflächen. Eine Vielzahl geometrisch unbestimmter Kornschneiden ist in einer Paste oder Flüssigkeit zu einem Poliermittel vermengt, ohne dass eine feste Bindung entsteht.
Bei der Metallbearbeitung wird das Poliermittel meist auf rotierende Polierscheiben aus Stoff, Filz oder Leder aufgetragen. Die im Poliermittel befindlichen Kornschneiden ebnen dabei Rauheitsspitzen auf der Werkstückoberfläche durch plastische Verformung oder kleinsten Werkstoffabtrag ein. Glänzend glatte Oberflächen werden so erreicht.
Elektrolytisches Polieren
Elektropolieren ist ein Bearbeitungsverfahren, das durch anodische Auflösung eine dünne Werkstoffschicht von der Werkstoffoberfläche abträgt. In der Oberfläche enthaltene Verunreinigungen, Partikel, Mikrorisse, Gefügestörungen und lokalen Spannungen werden mit beseitigt.
Elektropolieren wirkt nur im Mikrobereich, ohne Formen und Makrostrukturen zu verändern. Eine mechanische oder thermische Belastung der zu bearbeitenden Teile findet nicht statt. Ein erhöhter Abtrag an Ecken und Kanten bewirkt deren zuverlässige Entgratung und Glättung.
Elektropolierte Oberflächen sind grat- und partikelfrei, metallisch rein, glänzend, im Mikrobereich glatt und geschlossen und weisen die optimalen Eigenschaften des Grundwerkstoffs auf. Daher ist Elektropolieren in Einsatzbereichen, wo höchste Anforderungen an Funktion und Aussehen metallischer Oberflächen bestehen, beispielsweise in der Medizintechnik, oftmals zwingend vorgeschrieben.

Feilen
Feilen ist ein Fertigungsverfahren zur geringfügig zerspanenden Umformung, das vorwiegend manuell, seltener maschinell durchgeführt wird. Feilen zählt zu den spanenden Bearbeitungen mit geometrisch bestimmter Schneide.
Feilen werden in Schrupp- und Schlichtfeilen eingeteilt.
Schruppfeilen tragen in der Regel einen Kreuzhieb und dienen dem Abtragen größerer Materialmengen. Die Werkstückoberflächen weisen nach der Bearbeitung starke Riefen auf.
Schlichtfeilen sind wesentlich feiner verzahnt, wodurch riefenärmere Oberflächen erzeugt werden. Hierfür ist es nötig, am Feilenblatt anhaftenden Spänen regelmäßiges Herausbürsten. Weiter unterstützt wird ein feine Oberfläche, wenn die Zwischenräume der Zahnreihen zusätzlich mit Kreide gefüllt werden.
Sägen
Sägen ist ein zerspanendes Trennverfahren mit geometrisch bestimmten Schneiden. Durch rotatorische (Kreissäge) oder lineare Bewegung (Band- oder Handsägen) dringen die Sägezähne unter Spanabnahme in den zu bearbeitenden Werkstoff ein, und bilden eine schmale Nut, die Trennfuge.
Um die Trennfuge schmal und den Materialverlust damit möglichst gering zu halten sind Sägeblätter sehr dünn gestaltet. Die Nut muss dabei dennoch breiter sein als das Sägeblatt, um ein Festklemmen des Sägeblattes im Werkstoff zu verhindern. Dies wird durch eine gewellte, gestauchte oder geschränkte Stellung der Sägezähne auf dem Sägeblatt erreicht.