Schleif-und Polierwerzeuge
Schleif- und Polierwerkzeuge werden für die Bearbeitung von Oberflächen und Kanten eingesetzt. Sie besitzen geometrisch unbestimmte Schneiden in Form von kleinen, harten Kristallen, die auf einem Trägermaterial zusammengefügt sind. Beim Schleifen bestimmt die Körnung die Feinheit der Bearbeitung. Rotierende Polierscheiben, mit oder ohne Poliermittel, ebnen Ungleichmäßigkeiten und erzeugen eine glänzende Oberfläche. Schleif- und Polierwerkzeuge finden beim Entgraten, Feinschleifen, Reinigen oder zur Anbringung optischer Effekte auf Oberflächen Verwendung.
- aus hochfestem Stahldraht, glatt
- für schwer zugängliche Stellen
- links gedrehte Zöpfe für höhere Standzeit
- Korund A, weiche Ausführung, sehr offene Struktur, erzielen mattierte und seidenmatte Oberfläche
- für Feinschliff an Flächen und Konturen
- für Reinigungsarbeiten auf Metallen
- beim Schleifen bringt der Zusatz von Öl, Wasser noch feinere Oberflächen, kühleren Schliff und bessere Standzeit
- beseitigen von Vorschleifspuren
- entfernen von Oxidation
- für leichte Entgratarbeiten
- lieferbare POLINOX-Korngrößen:
100 = mittel
180 = fein
280 = sehr fein
Lieferung:
Nur in Verpackungseinheiten.
Hinweis:
Preisangabe pro Stück.
- Siliciumcarbid (SiC)
- zur Bearbeitung harter und zäher Werkstoffe, z. B. Titan-/Legierungen sowie Aluminium, Kupfer, Bronze, hochlegierte Stähle und faserverstärkte Kunststoffe
- erzeugt besonders feines Schleifbild
Hinweis:
Preis pro Stück.
- Innenbürste mit verzinktem Drehdraht und einfacher Besatzspirale
- Schleifborsten aus Siliciumcarbid
- besonders geeignet zum Entgraten von Bohrungen, Querbohrungen oder O-Ringeinstichen in komplexen Werkstücken
- zum Polieren oder Säubern von Düsen und kleinen Bohrungen
- zum Entgraten von Edelstahl und Aluminium
- abrassiv und ideale Kantenverrundung
- zum Einspannen in Handschleifer oder biegsame Wellen
- zur Bearbeitung von schwer zugänglichen Stellen, wie z. B. in Bohrungen oder Vertiefungen von Gehäuseteilen
- mit Blumenverzopfung für längere Lebensdauer
- zunehmende Öffnung der Zöpfe bei steigender Drehzahl
- zum Reinigen, Entgraten und Feinschleifen von Innenflächen und Konturen
- speziell für schwer zugängliche Stellen einsetzbar z. B. Bohrungen und Vertiefungen
- Lagenanzahl:
Ø 25 mm = 2
Ø 38 mm = 3
Anwendungsbeispiele
- Entgraten von Bohrungen an Bauteilen aus NE- und Buntmetallen
- Feinschleifen an Innenflächen von Rohren aus Edelstahl (Inox)
- Reinigen von Gewindegängen
- Lackmarker speziell zur Markierung auf Edelstahl
- hochpigmentierte Lacktusche ist korrosionsverhindernd
- Einsatz auf allen Sonderlegierungen/Edelstählen
- zugelassen in Atomanlagen und im Flugzeugbau
- UV-/witterungsbeständig
- mit Schutzkappe
- mit überlegener Standzeit und Leistung für deutlich geringere Bearbeitungszeiten
- zur Bearbeitung von rostfreiem und hochlegiertem Stahl
- extra schweres Polyestergewebe
- Vollkunstharzbindung mit Zirkonkorund
- zusätzliche Deckschicht zur Kühlung während des Schleifgangs
- VPE = 10 Stück
- Preis pro VPE
- Keramikkorn CO-COOL
- für aggressives Schleifen auf harten, schlecht wärmeleitenden Werkstoffen
- konstante Leistung durch selbst schärfendes Keramikkorn
- kein Zusetzen, kühler Schliff
Lieferung:
Nur in Verpackungseinheiten.
Hinweis:
Preisangabe pro Stück.
- Innenbürste mit verzinktem Drehdraht und einfacher Besatzspirale
- Schleifborsten aus Siliciumcarbid
- besonders geeignet zum Entgraten von Bohrungen, Querbohrungen oder O-Ringeinstichen in komplexen Werkstücken
- zum Polieren oder Säubern von Düsen und kleinen Bohrungen
- Markierung auf fast allen sauberen Oberflächen
- Farbe ist geruchslos und beinhaltet keine Lösungsmittel
- undurchsichtig und gut lesbar, auch auf dunklen Oberflächen
- UV- und wasserbeständig
- mit Schutzkappe
- speziell für Vliesscheiben
Verwendung:
Zur Aufnahme von Vliesscheiben auf Winkelschleifern mit max. 40 m/s Umfangsgeschwindigkeit.
Hinweis:
Preisangabe pro Stück.
- Lamellen aus flexiblem Schleifgewebe zur optimalen Anpassung an die Konturen des zu bearbeitenden Werkstückes
- ideal für Feinschleifarbeiten im Apparate- und Behälterbau sowie Werkzeug- und Formenbau
- Strukturieren, Entgraten, Reinigen von Metall-, Holz- und Kunststoffteilen
- Bearbeitung von Gussteilen, Formen und Werkzeugen
- grobes Korn bei hoher Drehzahl wirkt feiner, feines Korn bei niedriger Drehzahl gröber
- zulässige Drehzahl beachten
- Einsatz auf handgeführten Maschinen
Lieferung:
Nur in Verpackungseinheiten.
Hinweis:
Preis pro Stück.
- Innenbürste mit verzinktem Drehdraht und einfacher Besatzspirale
- Schleifborsten aus Siliciumcarbid
- besonders geeignet zum Entgraten von Bohrungen, Querbohrungen oder O-Ringeinstichen in komplexen Werkstücken
- zum Polieren oder Säubern von Düsen und kleinen Bohrungen
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Schleifen
Schleifen zählt zu den spanenden Fertigungsverfahren mit geometrisch unbestimmten Schneiden. Die Schneiden bilden Schleifkörner, wobei sich die im Eingriff befindenden Schneiden in Anzahl, Lage und Form je Korn unterscheiden. Ein Binde- / Trägermaterial fügt die Körnung zu einem Schleifwerkzeug, zum Beispiel als Schleifscheiben, Schleifbänder oder Schleifpapier, zusammen.
Das Gefüge im Schleifkörper wird dabei durch das Verhältnis von Schleifkörnern, Bindung und Porenraum bestimmt. Die Schleifkorngröße bestimmt die Höhe Materialabtrags und somit die Feinheit der Bearbeitung (Schrupp-, Schlicht-, Feinschleifen). Sie wird mit der Körnungsnummer angegeben. Je höher die Zahl, desto feiner ist die Körnung.
Polieren
Polieren ist ein spanabnehmendes Fertigungsverfahren zur Feinstbearbeitung von Oberflächen. Eine Vielzahl geometrisch unbestimmter Kornschneiden ist in einer Paste oder Flüssigkeit zu einem Poliermittel vermengt, ohne dass eine feste Bindung entsteht.
Bei der Metallbearbeitung wird das Poliermittel meist auf rotierende Polierscheiben aus Stoff, Filz oder Leder aufgetragen. Die im Poliermittel befindlichen Kornschneiden ebnen dabei Rauheitsspitzen auf der Werkstückoberfläche durch plastische Verformung oder kleinsten Werkstoffabtrag ein. Glänzend glatte Oberflächen werden so erreicht.
Elektrolytisches Polieren
Elektropolieren ist ein Bearbeitungsverfahren, das durch anodische Auflösung eine dünne Werkstoffschicht von der Werkstoffoberfläche abträgt. In der Oberfläche enthaltene Verunreinigungen, Partikel, Mikrorisse, Gefügestörungen und lokalen Spannungen werden mit beseitigt.
Elektropolieren wirkt nur im Mikrobereich, ohne Formen und Makrostrukturen zu verändern. Eine mechanische oder thermische Belastung der zu bearbeitenden Teile findet nicht statt. Ein erhöhter Abtrag an Ecken und Kanten bewirkt deren zuverlässige Entgratung und Glättung.
Elektropolierte Oberflächen sind grat- und partikelfrei, metallisch rein, glänzend, im Mikrobereich glatt und geschlossen und weisen die optimalen Eigenschaften des Grundwerkstoffs auf. Daher ist Elektropolieren in Einsatzbereichen, wo höchste Anforderungen an Funktion und Aussehen metallischer Oberflächen bestehen, beispielsweise in der Medizintechnik, oftmals zwingend vorgeschrieben.

Feilen
Feilen ist ein Fertigungsverfahren zur geringfügig zerspanenden Umformung, das vorwiegend manuell, seltener maschinell durchgeführt wird. Feilen zählt zu den spanenden Bearbeitungen mit geometrisch bestimmter Schneide.
Feilen werden in Schrupp- und Schlichtfeilen eingeteilt.
Schruppfeilen tragen in der Regel einen Kreuzhieb und dienen dem Abtragen größerer Materialmengen. Die Werkstückoberflächen weisen nach der Bearbeitung starke Riefen auf.
Schlichtfeilen sind wesentlich feiner verzahnt, wodurch riefenärmere Oberflächen erzeugt werden. Hierfür ist es nötig, am Feilenblatt anhaftenden Spänen regelmäßiges Herausbürsten. Weiter unterstützt wird ein feine Oberfläche, wenn die Zwischenräume der Zahnreihen zusätzlich mit Kreide gefüllt werden.
Sägen
Sägen ist ein zerspanendes Trennverfahren mit geometrisch bestimmten Schneiden. Durch rotatorische (Kreissäge) oder lineare Bewegung (Band- oder Handsägen) dringen die Sägezähne unter Spanabnahme in den zu bearbeitenden Werkstoff ein, und bilden eine schmale Nut, die Trennfuge.
Um die Trennfuge schmal und den Materialverlust damit möglichst gering zu halten sind Sägeblätter sehr dünn gestaltet. Die Nut muss dabei dennoch breiter sein als das Sägeblatt, um ein Festklemmen des Sägeblattes im Werkstoff zu verhindern. Dies wird durch eine gewellte, gestauchte oder geschränkte Stellung der Sägezähne auf dem Sägeblatt erreicht.