Reinigungsmittel

Im Rahmen des Fertigungsprozesses durchlaufen Werkstücke meist mehrere Schritte, die zu Verunreinigungen führen. Zwischen den Arbeitsschritten sind die Geräte daher von Einflüssen wie Fetten, Ölen oder Farben zu bereinigen, um die Werkstücke durch einen bestmöglichen Arbeitsablauf zu führen. Oft erfordert die Reinigung spezielle Reduktionsmittel oder Lösemittel. Auch werden besondere Produkte erforderlich, wenn es um großflächige Industriereinigung oder die Vorbehandlung von Klebeflächen geht. Gleichzeitig ist auch auf eine angemessene Hautverträglichkeit der Mittel zu achten. Fachgerechte Auswahl aus der großen Vielfalt von Reinigungsmitteln ist daher von Bedeutung. Je nach Anforderung können etwa Universalverdünnung (zur Lösung von vielen Lackarten), Nitro-Verdünnung (speziell zur Verdünnung von Nitro-Lacken), Waschbenzin (als Hauptbestandteil der Universalverdünnung) und Aceton (etwa zur Lösung von Harzen, Fetten und Ölen) zum Einsatz kommen.

Technische Informationen
  • Organische Verschmutzungen entstehen üblicherweise durch die bei der Metallumformung und bearbeitung verwendeten Schmier- oder Korrosionsschutzmittel. Hier sind hauptsächlich alkalische Reiniger geeignet.
  • Anorganische Verschmutzungen sind z. B. Rost, Zunder, Ruß und Oxide. Zur Entfernung solcher Verschmutzungen sind Säuren bzw. saure Reiniger optimal. Saure Reiniger kommen auch zur Reinigung von spritzgegossenen Duroplasten zum Einsatz.
  • Zu den sonstigen Verschmutzungen gehören Werkstattschmutz, Tinte, Handschuh- und Fingerabdrücke. Hier können alkalische oder Neutralreiniger verwendet werden.

Für empfindliche Oberflächen sind Neutralreiniger – insbesondere selbstemulgierende Reiniger – gut geeignet.