Bohrungsbearbeitung

Die Bohrbearbeitung ist ein zentrales Verfahren in der spanenden Fertigungstechnik, bei dem zylindrische Löcher in Werkstücke eingebracht werden. Sie erfolgt durch ein rotierendes Werkzeug, den Bohrer, das in das Werkstück eindringt und Material entlang der Bohrungslinie abträgt. Diese Bearbeitungsmethode ist weit verbreitet und wird sowohl für das Vorbohren, Kernbohren als auch für das Fertigbohren eingesetzt. Dabei sind Präzision und die Wahl des richtigen Bohrers entscheidend für die Qualität und Maßgenauigkeit der erzeugten Bohrungen. Die Bohrbearbeitung findet in zahlreichen Industriezweigen Anwendung, darunter Maschinenbau, Automobilindustrie und Luftfahrt.

Bohrwerkzeuge
Bohrwerkzeuge
Bohrwerkzeuge modular
Bohrwerkzeuge modular
Senk- und Entgratwerkzeuge
Senk- und Entgratwerkzeuge
Reibwerkzeuge
Reibwerkzeuge
Aufbohr- Spindelwerkzeuge
Aufbohr- Spindelwerkzeuge
Gewindewerkzeuge
Gewindewerkzeuge
Technische Informationen

Für gewöhnlich haben Bohrer an ihrer Spitze zwei Schneiden, die kegelförmig zusammenlaufen. Übliche Spitzenwinkel sind dabei 118o  bei HSS-Bohrern oder 140o  bei Hartmetallbohrern. Durch die mit dem abnehmenden Bohrerradius bis auf 0 m/s abnehmende Schnitteschwindigkeit in Verbindung mit der Geometrie des Bohrers (Kern), ist im Bohrerzentrum keine Zerspanung mehr möglich. Spiralbohrer haben deshalb im Zentrum eine Querschneide, die zur weiteren Erhöhung des schneidenden Bereichs und zur Senkung des Schnittdrucks, ausgespitzt sein kann. Die Schneiden nehmen aus dem zu bearbeitenden Material je einen Span ab, die über die wendelförmig eingearbeiteten Nuten am Umfang aus dem Bohrloch heraus geleitet werden.