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Messwerkzeuge

Die Produktionssicherheit von Werkzeugmaschinen, Werkzeug und Spannmittel wird durch die Messtechnik und Ihre Messwerkzeuge noch ergänzt. Innovationskraft und Qualitätsdenken sind Kernkompetenzen, die Industrieunternehmen zu ihrem Erfolg verhelfen. Kompetenzen, die ohne die Messtechnik nicht denkbar wären.

Messgeräte verifizieren Forschungs- und Entwicklungsergebnisse und dokumentieren die Qualität. Durch Messwerkzeuge wird die Qualitätssicherung und ihre statistische Erfassung erst machbar und gleichzeitig auch dokumentiert.

Ohne die ständige Weiterentwicklung der Messtechnik und der zugehörigen Messwerkzeuge ist ein technischer Fortschritt nicht möglich. Elektronische Methoden haben die Messtechnik auf ein schier unvorstellbares Niveau getrieben: In der Längenmesstechnik sind inzwischen Längen und Durchmesser im Bereich von weit unter 1/1000 mm ganz selbstverständlich messbar. Und 1/1000 mm ist immerhin 1/80 des Durchmessers eines menschlichen Haares.

Oberflächenmesstechnik und Ihre Messwerkzeuge

Die Oberflächenmesstechnik umfasst die Rauheits- und Konturenmessung. Dabei erfolgt die Abtastung der Oberflächen meist nach dem Tastschnittverfahren, also taktil oder berührend. Tastspitzen von wenigen µm ermöglichen dabei die genaueste Bestimmung der Oberflächenbeschaffenheit.

Formmesstechnik und Ihre Messwerkzeuge

Formmesstechniken finden überall dort ihren Einsatz, wo es darum geht, Informationen über Geometrien – also Rundheit, Zylinderform, Geradheit, Parallelität usw. – von sehr eng tolerierten Werkstücken zu ermitteln. Diese Merkmale werden von Formtestern überwacht. So sparen Formmessgeräte durch ihre ultra hohe Genauigkeit Kosten, denn für die Fertigung verbleiben die betrieblich notwendigen Toleranzspielräume.

Lehren

Lehren wurden geschaffen, um das einfache Überprüfen von Vorgabemaßen zu ermöglichen. Ihre Anwendung birgt im Gegensatz zu Messverfahren kaum Fehlerquellen und liefert eine eindeutige Aussage. Geprüft wir nach Gut oder Ausschuss.

Bei der Lehre handelst es sich um ein Prüfmittel, das für vorher festgelegte Maße und Formen ein Bezugsnormal darstellt.

Aus dem Prüfen mit einer Lehre resultiert kein Zahlenwert. Es wird ausschließlich der Sollzustand (Lehre) mit dem Istzustand (Werkstück) verglichen.

Lehren werden meist aus gehärtetem Lehrenstahl gefertigt. Die Messflächen können oft aus Hartmetall bestehen und zusätzlich  feingeschliffen oder geläppt werden. Die Toleranzen hängen von den zu Grunde liegenden Normen ab oder werden nach konstruktiven Gesichtspunkten festgelegt.

Beispiele für Lehren

  • Fühlerlehre
  • Lochlehre
  • Düsenlehre
  • Schweißnahtlehre
  • Gewindelehre
  • Gewindelehrdorn
  • Gewindelehrring
  • Grenzlehrdorn
  • Grenzrachenlehr

Missverständlich ist in diesem Zusammenhang der Begriff Schieblehre, der umgangssprachlich noch immer für Messschieber verwendet wird. Die ursprüngliche Schieblehre war einstellbar, besaß aber keine Skala. Es konnte eine Länge von einem vorhanden Werkstück abgenommen und auf ein anderes Werkstück übertragen werden.

Messwerkzeuge von Mahr

Mahr bietet eine umfangreiche Produktpalette und Lösungen für all Ihre Messaufgaben.

  • Messschieber
  • Mikrometer
  • Messuhren und Längenmessgeräte
  • Messtische
  • Messplatten und Anreißgeräte
  • Winkel und Winkelmesser
  • Lineale und Maßstäbe
  • Wasserwaagen
  • Lehren und Schablonen
  • Optische Messmittel