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Drehstarre Ganzstahl-Lamellenkupplung

Die Lamellenkupplung ist eine spielfreie, drehsteife und wartungsfreie Ganzstahlkupplung zum Ausgleichen von axialen und radialen Wellenversätze sowie Winkelfehlern.

Die in Drehrichtung extrem steifen Lamellen aus hochfestem, rostfreiem Federstahl und deren Anbindung an die Naben bzw. Zwischenstücke sind das “Herz” der Stahl-Lamellenkupplung. Hochfeste, spezielle Passschrauben, die wechselseitig mit Naben und Zwischenstück verschraubt werden ermöglichen eine radiale Montage der Zwischenhülse ohne Verschieben der angeschlossenen Aggregate.

Die Kombination aus Reib- und Formschluss sorgt für eine Drehmomentenübertragung von bis zu 106.000 Nm bei einem zulässigen Winkelversatz von 0,7 ͦ . Somit ist eine hohe Leistungsdichte bei gleichzeitiger Verlagerungsfreundlichkeit und bei niedriger bis mittlerer Drehzahl gewährleistet.

Aufbau

Der klassische Aufbau einer Ganzstahl-Lammellenkupplung ist in nachfolgender Abbildung dargestellt. Zwischen den Flanschen der Kupplungsnaben und –hülse werden wechselseitig die Lamellenpakete verschraubt. Zur Befestigung werden Passschrauben oder Konusverschraubungen eingesetzt.

Eine große Auswahl an Zwischenhülsen und -wellen, Naben und Flanschen können miteinander kombiniert werden und decken somit eine Vielzahl möglicher Antriebsfälle ab.