Filterung

Damit der Betrieb in Hydraulikanlagen störungsfrei verläuft, ist die Filtration der Hydraulikflüssigkeit durch einen Hydraulikfilter essentiell. Dabei wird zwischen der Oberflächenfiltration und der Tiefenfilter unterschieden. Die Abscheidung der Schmutzpartikel direkt an der Oberfläche geschieht mittels Oberflächenfiltern. Bei Tiefenfiltern bleiben die Schmutzpartikel der Hydraulikflüssigkeit in der mehrlagigen Filterstruktur hängen. Ein regelmäßiger Austausch der Hydraulikfilterelemente ist wegen der zunehmenden Belegung durch Schmutzpartikel unerlässlich.

Belüftungsfilter
Belüftungsfilter
Rücklauffilter
Rücklauffilter
Leitungsfilter
Leitungsfilter
Filterelemente
Filterelemente
Verschmutzungsanzeigen
Verschmutzungsanzeigen
Mobile Filtersysteme
Mobile Filtersysteme
Technische Informationen

Um störungsfreien Betrieb in Hydraulikanlagen zu gewährleisten, ist die Filtration der Hydraulikflüssigkeit durch einen Hydraulikfilter eine Voraussetzung.

Verunreinigungen treten bereits bei der Fertigung und der Montage neuer Anlagen auf. Auch durch sorgfältigste Reinigung vor Inbetriebnahme der Anlage können die Verschmutzungen nicht vollständig beseitigt werden und gelangen während des Betriebes nach und nach in die Hydraulikflüssigkeit.

Durch Abrieb an den bewegten Teilen einer Hydraulikanlage, durch Alterungsrückstände in Druckflüssigkeiten aber auch durch das Eindringen von Schmutzpartikeln aus der Umgebung, die in die Hydraulikanlage eindringen, werden auch während des Betriebs einer Anlage Verunreinigungen erzeugt die durch Hydraulikfilter entfernt werden müssen.

 

Besondere Vorsicht ist beim Wechsel der Hydraulikflüssigkeit geboten, denn neue Druckflüssigkeiten sind oft bereits unzulässig hoch verschmutzt!

Dabei wird bei Verunreinigung von Schmutzpartikeln der Größenordnung von 15 µm oder kleiner gesprochen. Gerade diese Partikel sind besonders verschleißfördernd, da diese in die Spielpassungen zwischen den bewegten Teilen eindringen können und dort für Verschleiß und Betriebsstörungen sorgen. Eine bloße Sichtkontrolle der Druckflüssigkeit ist also absolut unzureichend, um eventuelle Verunreinigungen zu erkennen