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Produktfälschungen – schnell und günstig kann teuer werden

Ein altbekanntes Thema, aber immer wieder aktuell – Produktfälschungen.

So schrieb die WELT am 31. August diesen Jahres:

"Zöllner haben am Frankfurter Flughafen 85 gefälschte Wälzlager aus dem Verkehr gezogen. Die nachgemachten Bauteile kamen aus Hongkong und sollten eigentlich nach Albanien geliefert werden, wie das Hauptzollamt in Frankfurt mitteilte. Insgesamt wurden von der Behörde im vergangenen Jahr knapp 550 000 Plagiate in einem Warenwert von rund 18,7 Millionen Euro sichergestellt. Die meisten Fälschungen stammten aus China, den USA und Singapur."

Die einfachste und sicherste Art der Vorbeugung gegen Produktfälschungen ist der Bezug der Produkte bei zertifizierten Händlern. Alle namhaften Hersteller sorgen durch Autorisierungen und Zertifizierungen dafür, dass der Produktpiraterie auf diese Weise ein Riegel vorgeschoben wird. Und seriöse Handelsbetriebe bemühen sich um diese Herstellerauszeichnungen, um ihren Kunden die Sicherheit einer verlässlichen Bezugsquelle zu bieten.

So ist z.B. Ludwig Meister von führenden Wälzlagerherstellern wie Schaeffler oder SKF autorisiert bzw. zertifiziert.

„Wir nehmen dieses Phänomen sehr ernst“, erklärt Gerd Mayer, Geschäftsführer bei Ludwig Meister. „Deshalb freuen wir uns, dass wir z.B. mit dem Prädikat ‚Autorisierter Schaeffler-Vertriebspartner‘ nicht nur als seriöse Bezugsquelle ausgewiesen sind, sondern auch andere als solche erkennen können“. Eine Kennnummer erlaubt es, jeden autorisierten Händler bei Schaeffler als solchen zu identifizieren. Gerd Mayer: „Der weltweite Handel von Plagiaten wird so erschwert und stellt für Kunden sicher, Originalware zu erhalten.“

SKF und Schaeffler bieten darüber hinaus ihren Kunden entsprechende Apps für Smart Phones an um über einfache Scan-Funktionen die Echtheit bereits auf Lager befindlicher Produkte überprüfen zu können.

Bildquelle: Schaeffler

„Kunden, die versehentlich gefälschte Lagerprodukte kaufen, werden nicht nur finanziell geschädigt, sondern riskieren auch Schäden an ihren Maschinen und Anlagen sowie teure Stillstandzeiten“, warnte Tina Åström, Leiterin SKF Group Brand Protection im SKF Blog „EVOLUTION“ im Mai 2017.

Die jährlich bis zu 100 Razzien bei Händlern und Herstellern zum Thema Plagiate an denen sich allein das SKF Brand Protection Team beteiligt, zeigt die nach wie vor hohe Bedeutung beim Bezug von Markenprodukten auf eine verlässliche, weil autorisierte Lieferquelle zu setzen.

Das Unternehmen Schaeffler prüfte im Jahr 2017 über 700 Verdachtsfälle, die unter anderem über die OriginCheck App gemeldet wurden. Weltweit konnten so Waren im Händlereinkaufswert von mehr als fünf Millionen Euro sichergestellt und überwacht vernichtet werden.

Bei Unsicherheiten oder Beratungsbedarf stehen Ihnen unsere Fachberater gerne unterstützend zur Seite.

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