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Interview mit unserem neuen Free-Agent: Andy Huber

Lesedauer: 5 Minuten
Interview mit unserem neuen Free-Agent: Andy Huber

Verstärkung im "Team Ludwig Meister": Neuzugang Andreas Huber (li.) zusammen mit unserem CEO Max Meister

 

Andreas Huber, ein Spezialist im Bereich „B2B digital Sales and Marketing“ wird ab sofort unsere Ludwig Meister Mannschaft unterstützen. Er war lange Zeit Leiter des B2B Bereichs der Schweizer Firma BRACK.CH und wird nun seine Master Thesis für seine Weiterbildung im Bereich EMBA und Digitale Transformation für Ludwig Meister schreiben.

 

Michael Vogl, Azubi im abschließenden Lehrjahr bei Ludwig Meister, hat Andreas Huber in einem kurzen Interview zu seinen bisherigen Erfahrungen, die Unterschiede zwischen dem Schweizer und deutschen B2B Markt und über seine zukünftige Aufgabe, befragt:

 

Michael Vogl: Herr Huber, Sie waren beinahe 12 Jahre Leiter bei BRACK.CH und haben hierbei die Entwicklung des B2C, besonders jedoch die Entwicklung des B2B Marktes nicht nur miterlebt, sondern mitgestaltet. Was unterscheidet den deutschen und den Schweizer B2B Markt?

Andreas Huber: Aus meiner Sicht sind die Einkäufer in der Schweiz im IT-Bereich viel früher auf die Online Anbieter gewechselt als in Deutschland. Dies hat sicher damit zu tun, dass BRACK.CH oder auch Digitec schon früh entschieden haben, eine dedizierte B2B Abteilung aufzubauen, die gezielt auf die Bedürfnisse der Geschäftskunden eingeht. In Deutschland hatte man sehr lange Zeit nur die etablierten IT-Systemhäuser oder die Pureplayer wie z.B. Amazon, welche lange keinen Unterschied zwischen B2C und B2B Kunden machten.

Michael Vogl: Was können wir von den Schweizern noch lernen? Und was gegebenenfalls andersherum?

 

"Der größte Unterschied ist der eigentliche Einkaufsprozess. Die Rolle des Vertrieblers hat sich in den letzten Jahren massiver verändert, er ist heute der Berater, der das Geschäft des Kunden besser verstehen muss als der Kunde selbst."

 

Andreas Huber: In der Schweiz ist die Du-Kultur schon viel etablierter als in Deutschland. Aus meiner Sicht hilft dies vor allem dann, wenn die Teams agiler und interdisziplinärer zusammenarbeiten müssen

Michael Vogl: Danke für das Angebot. Du bist 41 Jahre alt und hast bereits 20 Jahre B2B Digital Commerce Erfahrung. Das ist sehr beeindruckend. Und man könnte Dich mit gutem Gewissen als Experten in dem Bereich bezeichnen. Ohne ins letzte Detail zu gehen, wie hat sich der Markt in diesen 20 Jahren verändert? Welche Anforderungen haben sich entwickelt, um als Unternehmen auf dem Markt erfolgreich sein zu können?

Andreas Huber: Der größte Unterschied ist der eigentliche Einkaufsprozess. Früher nahm der Vertriebler die Bestellung telefonisch auf oder tippte die Fax- oder Email Bestellung ein. Der Preis war der zentrale Punkt. Die Rolle des Vertrieblers hat sich in den letzten Jahren massiver verändert, er ist heute der Berater, der das Geschäft des Kunden besser verstehen muss als der Kunde selbst, um ihm eine Gesamtlösung anbieten zu können. Diese Lösung muss beim Kunden an erster Stelle einen Mehrwert generieren, um erfolgreich zu sein.

Der eigentliche Bestellprozess ist heute in der Regel nur noch eine reine Transaktion, welche im besten Fall elektronisch vorgenommen wird.

Um in der Zukunft zu überleben sind Investitionen in technologisches Knowhow gefragt. Nur einen Prozess zu digitalisieren ist ja noch lange keine Transformation

Michael Vogl: Du schreibst Deine Masterarbeit bei Ludwig Meister über EMBA, Digitale Transformation, richtig? Kannst Du kurz für unsere Leser zusammenfassen, was das genau bedeutet, bzw. was die Ziele Deiner Arbeit sein werden?

Andreas Huber: Im Grundsatz geht es darum, eine Handlungsempfehlung für eine digitale Vertriebssteuerung zu erarbeiten. Den Vertrieb mit den heutigen vorhandenen digitalen Möglichkeiten effektiver anzusteuern und dem Kunden dadurch mehr Nutzen anzubieten. Dies bedingt eine Betrachtung verschiedener Aspekte; angefangen von „wie“ man heute erfolgreich verkauft, bis zu Führung und Organisation.

 

"Die Unterstützung der Mitarbeitenden und die Einsicht in die praktischen Abläufe ist dabei großartig."

 

 

Michael Vogl: Inwiefern kann Dir Ludwig Meister hierbei helfen? Was erhoffst Du Dir aus der Zusammenarbeit mit Ludwig Meister?

Andreas Huber: Die Basis für meine Arbeit ist der aktuelle Stand im Vertrieb bei Ludwig Meister. Die Unterstützung der Mitarbeitenden und die Einsicht in die praktischen Abläufe ist dabei großartig. Ich bekomme alle Informationen die ich benötige um eine möglichst gute Arbeit abzuliefern, die dann auch sinnvolle Auswirkungen für die Vertriebs-Steuerung und –Organisation haben kann.  

Michael Vogl: Und dann bietet sich gleich die nächste Frage an: warum Ludwig Meister? Wie bist Du auf uns gekommen und was hat Dich zu der Entscheidung geführt, dass Ludwig Meister das passende Unternehmen für Deine Arbeit ist?

Andreas Huber: Ich kenne Max Meister jetzt schon einige Jahre und hatte schon mehrmals Einblicke in das Unternehmen erhalten. Als ich mich entschieden habe BRACK.CH zu verlassen war für mich klar, ich will ein anderes, neues Thema wählen. Aus einem Gespräch mit Max Meister ist dann die Idee entstanden „digitale Vertriebssteuerung“ ins Spiel zu bringen. Für mich ein absoluter Glücksfall.

 

Wir bedanken uns bei uns Andreas Huber für die Vorab - Einblicke in seine Arbeit und freuen uns auf eine für beide Seiten sicherlich ebenso aufschlussreiche, wie richtungsweisende Zusammenarbeit.

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