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Ersatzteile auf Abruf.

Ersatzteile auf Abruf.

Die Hirschvogel Automotive Group erzeugt Fahrzeugkomponenten wie diese Antriebswellenrohlinge im Werk in Denklingen.

 

Die Hirschvogel Automotive Group ist einer der führenden Zulieferer für die Automobilindustrie. Um das Lager im Werk in Denklingen effizienter zu gestalten, hat Ludwig Meister das maßgeschneiderte LMeKanban installiert.

 

Autos sind ein gigantisches 3-D-Puzzle aus tausenden Einzelkomponenten. Dazu gehören auch die massiv umgeformten Stahlbauteile der Hirschvogel Automotive Group. Diese verbergen sich beispielsweise im Motor, Fahrwerk oder der Kraftstoff-Einspritzung – in nahezu jedem Fahrzeug.

Die Werkstücke werden mit modernsten Gesenkschmiedemaschinen in die gewünschten Formen gepresst. Um die Maschinenverfügbarkeit und den damit verbundenen Produktionsablauf hochzuhalten, werden die Anlagen entsprechend gewartet und instand gesetzt. Das setzt eine optimale Verfügbarkeit der notwendigen Ersatzteile voraus. „Deswegen befinden sich die Ersatzteilelager samt entsprechendem Management produktionsnah und zentral in den Fertigungshallen unserer Werke in Denklingen, Eisenach und Schongau“, erklärt Andreas Frieß, Leiter Anlageneinkauf bei der Hirschvogel Umformtechnik. „Die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten sind jedoch begrenzt und Erweiterungen nur schwer möglich. Dennoch müssen alle benötigten Bau-, Werkzeug- und Ersatzteile in ausreichender Stückzahl vorrätig sein, um jeden Ausfall  schnellstmöglich zu beheben“, sagt Andreas Frieß.

 


Andreas Frieß (li.) und Thomas Schilcher konnten die Lagerhaltung bei Hirschvogel deutlich optimieren.

 

Um die Lagerabwicklung effizienter zu gestalten, die Versorgungssicherheit zu verbessern und auch Kosten und Aufwand zu verringern, hat Ludwig Meister das Lager- und Bereitstellungssystem mit Shuttles um ein Modul aus dem DienstleistungPlus-Konzept ergänzt: Mit einem auf Hirschvogel maßgeschneiderten LMeKanban hat Ludwig Meister eine optimale Lösung installiert. „Jetzt scannen die Mitarbeiter einfach den Barcode auf der Verpackung eines Bauteils ein – und das Produkt wird automatisch nachbestellt“, erklärt Thomas Schilcher, Außendienst Antriebstechnik bei Ludwig Meister. Mit der Verbrauchsmeldung über den eingescannten Barcode geht automatisch eine Meldung direkt zu Ludwig Meister – und das entnommene Bauteil kann sofort nachgeliefert werden. So hat Hirschvogel immer automatisch die optimale Stückzahl auf Lager. „Zudem funktioniert LMeKanban auch bei hohen Stückpreisen oder geringem Verbrauch und benötigt nicht mehr Platz – also optimal für unsere Ansprüche“, sagt Andreas Frieß.

 


Effiziente Lagerhaltung: Egal ob Spezialklebstoff oder Kupplungsteile – das neue Lagersystem teilt Ludwig Meister den aktuellen Bestand per Barcode-Scan automatisch mit.

 

Gleichzeitig musste Ludwig Meister noch weitere Herausforderungen im Blick haben: Die Lösung sollte nicht teurer werden als bislang und es ermöglichen, dass die Lagerplätze an verschiedenen Orten sind. Hinzu kommt: Die Artikel sind sehr unterschiedlich in Form, Abmessung und Lageranforderung – von kleinen O-Ringen bis zu Hydraulikfiltern oder Lineareinheiten. Das alles ließ sich am effizientesten mit einem elektronischen System realisieren. „Im Prinzip haben wir mit LMeKanban eine Scannerlösung für das kundeneigene Warenwirtschaftssystem bei Hirschvogel aufgebaut“, bringt es Thomas Schilcher auf den Punkt. „Wir haben es auf unsere Produkte adaptiert, die Software programmiert und so eine optimale Plattform geschaffen, die sich auf spezielle Wünsche unserer Kunden maßschneidern lässt“, fährt der Maschinenbauer fort.

Maßgeschneidert ist das Stichwort: Denn das System ist sehr flexibel umsetzbar. Bei Hirschvogel werden die Daten via Bluetooth an einen Rechner gesendet und die Entnahmen automatisch über eine sichere Internetverbindung an Ludwig Meister übermittelt. Bei anderen Nutzern erfolgt die Datenübertragung dagegen über ein Mobilfunknetz. Und auch der Wunsch eines weiteren Kunden, die Bestellungen zu bündeln und vorab Stückzahlen, Kostenstellen und Weiteres anzupassen, konnte Ludwig Meister realisieren. Über eine von Ludwig Meister speziell entwickelte Webanwendung werden auch Verbrauch und Lagerbestand analysiert. So behält der Kunde einen genauen Überblick und kann Losgrößen, Meldebestand und Maximalbestand aller Artikel weiteroptimieren und seinen Bedürfnissen anpassen. „Derzeit werden bei uns mehr als 2.000 Artikel über LMeKanban abgewickelt. Und die Anzahl wird weiter wachsen“, sagt Andreas Frieß. „Gleichzeitig haben wir den Lagerbestand um 30 Prozent reduziert und sind optimal bevorratet“, freut sich der Einkaufsleiter.


zusammengefasst.

Mit dem DienstleistungPlus-Modul LMeKanban von Ludwig Meister konnte die Lagerhaltung und der  Bestellprozess bei der Hirschvogel Automotive Group deutlich verbessert werden:

 

  • Keine Artikelstammsatzpflege
  • Automatische Entnahmebuchung und Bestellung
  • Keine Wareneingangsbuchung
  • Optimale Bevorratung auch von Artikeln mit hohem Stückpreis oder geringem Umschlag
  • Verringerte Kapitalbindung durch reduzierten Lagerbestand

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