Pumpen für Ölversorgungsanlagen

Zahnradpumpen sind in der Regel außenverzahnte Pumpen. Dabei wird das zu fördernde Medium in den Räumen zwischen den Zähnen und dem Gehäuse transportiert. Durch ihre einfache Bauweise ist diese Pumpenart sowohl robust als auch preiswert.

Zusätzlich gibt es auch andere Bauformen unter den Zahnradpumpen, wie zum Beispiel die Innenzahnrad- und Zahnringpumpe oder eine Schraubenpumpe. Diese Ausführungen spielen in der Schmiertechnik aber eine untergeordnete Rolle.

Eine Kolbenpumpe ist eine Verdrängerpumpe zur Förderung von verschiedenen Medien wie Ölen oder Fetten. Dabei besteht eine Hubkolbenpumpe normalerweise aus einem Kolben, der in einem Zylinder geführt wird. Das Ganze wird durch einen Zu- und Ablauf ergänzt, die mit Ventilen geöffnet bzw. geschlossen werden. So kann durch eine geradlinige Bewegung ein Pumpvorgang ausgeführt werden.

Mit Hilfe von Kolbenpumpen lassen sich hohe Drucke realisieren und auch die Fördermenge bzw. das Fördervolumen genau bestimmen.

Die mit bis zu 400 Bar Druck arbeitenden Kolbenpumpen für Zweileitungs-Schmiersysteme versorgen die beiden Hauptleitungen mit Schmierstoff. Dabei werden die Pumpen über eine Steuereinheit an- und ausgeschaltet, die die nötigen Impulse von sogenannten Druckwächtern bekommt. Auch das Umsteuern zwischen Hauptleitung 1 und Hauptleitung 2 wird hierüber geregelt. Dieses umschalten zwischen den Leitungen ermöglicht eine kontinuierliche Versorgung mit Schmierstoff für die unterschiedlichen Schmierstellen und Verteiler.