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Verpackungsprozesse effizienter gestalten
In der aktuellen Folge von „Max und die Supply Chain Helden“ spricht Max Meister mit Jörg Hahne, Sales Manager Autobox DACH bei Sealed Air, über automatisierte Verpackungslinien und das I-Pack-System.
Im Mittelpunkt stehen die Funktionsweise der Anlage, wirtschaftliche Faktoren sowie die Frage, wie sich Verpackungsprozesse nachhaltiger und ergonomischer gestalten lassen.
So funktioniert das I-Pack-System
Das I-Pack-System arbeitet nach dem Box-First-Prinzip. Der Versandkarton wird aufgerichtet, über die Fördertechnik zum Kommissionierplatz transportiert und dort mit den bestellten Artikeln befüllt.
Anschließend misst die Anlage die tatsächliche Füllhöhe. Der Karton wird auf die passende Höhe gefaltet und mit einem Deckel verschlossen. Da die Ecken erhalten bleiben, gewinnt die Verpackung zusätzlich an Stabilität.
Kartongrößen gezielt analysieren
Vor der Einführung einer Verpackungslinie werden die vorhandenen Kartonformate untersucht. Eine Box-Size-Analysis zeigt, welche Größen tatsächlich benötigt werden und wie sich verschiedene Formate zusammenfassen lassen.
Bei Ludwig Meister deckt eine Kartongröße rund 80 Prozent der Bestellungen ab. Praxistests mit realen Sendungen helfen zusätzlich, Einsparpotenziale bei Volumen und Füllmaterial frühzeitig zu erkennen.
Wirtschaftlichkeit ganzheitlich bewerten
Eine Verpackungslinie aus Kartonaufsteller und I-Pack-Anlage liegt laut Jörg Hahne bei rund 350.000 Euro. Je nach Kartonformat sind bis zu 15 Verpackungen pro Minute möglich.
Für die Wirtschaftlichkeit zählen jedoch nicht nur Geschwindigkeit und Ausbringung. Auch weniger Füllmaterial, eine konstante Verpackungsqualität und die bessere Bewältigung saisonaler Spitzen wirken sich positiv aus.
Wartung sichert stabile Abläufe
Viele Wartungsarbeiten können durch die eigene Betriebstechnik übernommen werden. Sealed Air unterstützt zusätzlich mit Hotline, Vor-Ort-Service, Wartungsverträgen und Ersatzteilpaketen.
Für einen zuverlässigen Betrieb spielen auch Kartonqualität, Klebstoffeinstellungen und regelmäßige Reinigung eine wichtige Rolle. Geschulte Mitarbeitende tragen dazu bei, Störungen frühzeitig zu erkennen und Stillstände zu vermeiden.
Nachhaltigkeit und Ergonomie verbinden
Durch die automatische Höhenreduzierung entstehen weniger Hohlräume. Dadurch sinken der Bedarf an Füllmaterial und das Versandvolumen, was auch die Ziele der europäischen Verpackungsverordnung PPWR unterstützt.
Gleichzeitig kann die Automatisierung körperlich belastende Tätigkeiten reduzieren. Weiteres Potenzial bietet die robotergestützte Palettierung unterschiedlich hoher Pakete.
Jetzt in die Podcastfolge reinhören
Die Folge zeigt, wie eng Technik, Verpackungsqualität, Wartung und Prozesswissen miteinander verbunden sind. Erst ihr Zusammenspiel sorgt für einen dauerhaft stabilen Verpackungsprozess.
Hören Sie jetzt rein und erfahren Sie, welche Faktoren bei der Einführung einer automatisierten Verpackungslinie besonders wichtig sind.
Fragen, Kritik, Lob oder Anregungen für Wunschthemen immer gerne unter max@supplychainhelden.de