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Gemeinsam Zukunft gestalten: Leadmanagement für den Vertrieb von morgen

Lesedauer: 3 Minuten

Gemeinsam an einer zukunftsfähigen Lösung arbeiten

Wenn Hochschulen und Unternehmen eng zusammenarbeiten, entstehen häufig Ideen mit echtem Mehrwert. Genau das zeigte die gemeinsame Projektarbeit von Ludwig Meister und der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI Business School). Über einen Kontakt zur Beratungsfirma Pricing Works entstand die Zusammenarbeit, aus der sich schnell ein spannendes Thema entwickelte: die Konzeption eines strukturierten Leadmanagements für den technischen Handel.

Bearbeitet wurde die Aufgabenstellung von fünf Masterstudentinnen des Studiengangs Marketing, Vertrieb und Medien: Carina Inderst, Marie Hofbeck, Güzemi Köse, Pia Endres und Melanie Inderst. Hauptansprechpartner auf Seiten von Ludwig Meister waren Gerald Egginger und Matthias Dittebrand. Nach einem ersten Austausch mit Prof. Dr. Scheed über Zielsetzung, Umfang und Vorgehensweise fiel am 22. April mit dem Kick-off an der THI der Startschuss für das Projekt.


Vertrieb strukturiert weiterdenken

Ein professionelles Leadmanagement bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Neukundengewinnung. Ziel der Projektarbeit war es deshalb, einen durchgängigen Prozess zu entwickeln – von der Leadgenerierung über die Qualifizierung und Priorisierung bis hin zur Übergabe an den Vertrieb. Ebenso sollten klare Verantwortlichkeiten zwischen Vertrieb, Marketing und CRM definiert sowie geeignete Kennzahlen für die spätere Steuerung entwickelt werden.

Zu Beginn analysierte das Projektteam den bestehenden Ist-Zustand. Neben dem aktuellen Leadprozess wurden unter anderem die Kundenstruktur, Marketingaktivitäten, CRM-Prozesse und der Wettbewerb betrachtet. Auf dieser Basis entstand ein zukünftiges Zielbild mit konkreten Handlungsempfehlungen für einen transparenten und messbaren Leadmanagementprozess.


Kontinuierlicher Austausch als Erfolgsfaktor

Während des rund neunwöchigen Projektzeitraums standen die Studentinnen und das Projektteam von Ludwig Meister in engem Kontakt. Wöchentliche Abstimmungen über Microsoft Teams sorgten dafür, dass Ideen diskutiert, Fragen geklärt und Zwischenergebnisse gemeinsam weiterentwickelt werden konnten.

Diese enge Zusammenarbeit ermöglichte es, wissenschaftliche Methoden mit den praktischen Anforderungen eines mittelständischen technischen Handelsunternehmens zu verbinden. So entstand ein Konzept, das nicht nur theoretisch fundiert ist, sondern sich an den tatsächlichen Prozessen und Herausforderungen im Unternehmensalltag orientiert.


Abschlusspräsentation mit Blick in die Praxis

Zum Abschluss der Projektarbeit besuchten die Studentinnen gemeinsam mit Prof. Dr. Scheed den Hauptsitz von Ludwig Meister in Dachau. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einem Rundgang durch die Logistik stellten sie ihre Ergebnisse den Projektverantwortlichen von Ludwig Meister vor.

Die Präsentation bot Raum für intensive Diskussionen und wertvolles Feedback. Besonders erfreulich war dabei die Erkenntnis, dass die entwickelten Inhalte nicht mit dem Ende des Projekts abgeschlossen sind. Vielmehr sollen die erarbeiteten Ansätze im Rahmen der Unternehmens-OKRs schrittweise weiterentwickelt und in die Praxis überführt werden. Genau dieser Transfer von der Hochschule in den Unternehmensalltag macht den besonderen Wert solcher Kooperationen aus.


Wissen teilen, Zukunft gestalten

Für Ludwig Meister sind Kooperationen mit Hochschulen ein wichtiger Baustein, um neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig erhalten Studierende die Möglichkeit, an realen Herausforderungen zu arbeiten und ihre Ideen unmittelbar in der Praxis zu erproben.

Die Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Ingolstadt hat eindrucksvoll gezeigt, wie beide Seiten voneinander profitieren können. Aus einer Projektarbeit ist ein Konzept entstanden, das wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Vertriebs liefert – und dessen Ergebnisse auch über das Semester hinaus Wirkung entfalten werden.

 

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